Detroit - Nach offiziellen Angaben aus den USA ist es an Bord eines Airbus A-330 Passagierflugzeuges (Flugnummer 253) der Delta-Northwest Airlines angeblich zu einem ernsten Zwischenfall gekommen. Ein junger Nigerianer mit Wohnsitz in London soll demnach versucht haben während des Fluges einen Sprengsatz zu zünden, was aber durch beherzte Passagiere und Besatzungsmitgliedern verhindert worden sein soll. An Bord der Maschine befanden sich 278 Menschen - teilte ein US-Regierungsvertreter am Freitag mit. US- Medien behaupten, dass der junge Muslim Abdul Mudallad eine "pudrige Substanz" an seinen rechten Bein befestigt hatte und diese zünden wollte. Mitreisende vermuteten zuerst dass der Mann heimlich rauche, da leichter Qualm aufstieg. Dann sei es aber zu einer kleineren Explosion gekommen, wobei sowohl der mögliche Attentäter als auch Passagiere verletzt wordens ein sollen.
Passagiere und Crewmitglieder des Delta- Fluges nach Detroit hatten sich auf den vermeintlichen Terroristen gestürzt und ihn in den fast leeren First-Class Bereich des Airbus gezogen, wo er bis zur Landung in Detroit festgehalten wurde. FBI und eine Anti-Terror-Einheit übernahmen dann den Nigerianer. Der Mann soll nach eigenen Angaben in Verbindung zum Terror- Netzwerk Al-Kaida stehen. Flugzeug und das Gepäck der Delta Maschine wurde gründlich durchsucht. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (FAA) schaltete sich ein. Susan Elliot, Sprecherin von Delta Air Lines, sagte zu dem Vorfall, dass der Nigerianer eine mit Flüssigkeit gefüllte Spritze mit sich führte, die möglicherweise dazu dienen sollte, Sprengstoff welches am Bein des Mannes befestigt war, zur Explosion zu bringen.
Der Kongressabgeordnete Peter King behauptete gegenüber CNN, dass der mutmaßliche Terrorist Verbindungen zu Extremisten unterhalte und sehr schnell in der Terrordatenbank des CIA gefunden worden war. Man prüfe nun, ob dieser versuchte Anschlag möglichweise Teil einer größeren Verschwörung war. "Wir glauben, dass dies war ein versuchter Terrorakt war", sagte auch ein Regierungssprecher in Washington. Präsident Barack Obama, der sich z. Zeit auf Hawai befindet, wurde über den Vorfall informiert. Er ordnete erhöhte Sicherheitsmassnahmen für Flugreisen an.
Einen ähnlichen Vorfall in einem Verkehrsflugzeug von Europa in die USA erfuhr man schon zu Weihnachten 2001. Ein Mann hatte angeblich Sprengstoff in seinen Schuhen versteckt und diesen versucht mit Streichölzern zu zünden, wobei er beobachtet und überwältigt wurde. Es war ein Brite, der ebenso wie jetzt der Nigerianer, Verbindungen zum Terrornetz Al-Qaida freizügig zugab. Gemessen an den Umständen dieser amateurhaften, angeblichen Anschlagsversuche beider Täter, stellt "Polskaweb" zumindest schon einmal vorab die Frage, ob nicht die US- Regierung es mit der Terrorismus- Bangemacherei ein wenig übertreibt und jetzt sogar einen "Möchtegern" oder gar frei erfunden Al-Quaida Terroristen" mit einem "Polen Böller" am Bein zum Anlass nimmt, die Freiheiten der Menschen noch weiter einzuschränken.
Anmerkung:
Die meisten bekannten deutschen Medien erzeugten zu dem Zwischenfall mit Abstand mal wieder die "knalligsten" Headlines. Der wahrscheinliche Silvesterkracher im Delta- Jet wird derartigen Journalismus mit betrügerischen Magneten wie: " Al-Kaida Terrorist wollte US- Passagierflugzeug sprengen" einmal mehr in Frage stellen. Jetzt haben wir in den vergangen Tagen schon viele mögliche "Fake" Attacken erlebt. Das gehört offenbar bereits zur Weihnachtszeit. Nun dürfen wir auch gespannt sein wer noch in den kommenden Tagen vor der Welt Mitleid oder Aufmerksamkeit erregen will. Berlusconi, der Papst, der Terror in den USA und Polen mit der semitisch- demonstrativen Suche nach dem etwaig von Neo-Nazis gestohlenen Auschwitz- Schriftzug waren schon dran. Hat denn was von Westerwelle oder WHO Chefin Chan gehört ?
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Artikel - Datum 26.12.2009 um 6.00 Uhr
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Geschrieben von: TT () am 01-01-2010 19:15