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Vermisster Airbus AF-447 - viele Deutsche an Bord

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Air France Airbus mit deutschen Passagieren vor Brasilien vermisstEin seit dem frühen Montag Morgen über dem Atlantik vor der Küste Brasiliens vermisster Airbus der französisch- niederländischen Fluggesellschaft Air- France ist höchstwahrscheinlich Opfer eines Unwetters geworden und mit 228 Menschen an Bord abgestürzt. Die Maschine vom Typ A330-200, ein eigentlich absolut zuverlässiges Flugzeug, war am Sonntag um 19.00 Uhr Ortszeit in Rio de Janeiro gestartet und sollte heute um 11.15 Uhr auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle landen. Das französische Innenministerium meldete derweil unter Vorbehalt, dass sich an Bord der AF-447 neben 12 Besatzungsmitgliedern mindetens 80 Brasilianern, 40 Franzosen und 20 Deutsche befunden haben sollen. Auch stehen 8 Kinder auf der Passagierliste des Fluges, welche man erst veröffentlichen will, wenn alle Angehörigen der vermutlichen Opfer informiert worden seien. Lesen Sie bitte weiter Unten unsere laufenden Updates.

Die Nationale Agentur für Zivilluftfahrt Brasiliens (ANAC) teilte mit, dass an Bord des vermissten Air-France Flugzeuges neben der Besatzung bestehend aus 3 Piloten und 9 Service Mitarbeitern, 126 Männer, 82 Frauen und acht Kinder waren. Der Kapitän der Maschine soll ein sehr erfahrener Pilot mit mehr als 11 000 Flugstunden sein, hiervon auch 1700 Stunden mit dem vermissten Jet. Das Flugzeug war erst am 16. April bei einer großen Inspektion. Die Crew hatte sich nach dem Verlassen des brasilianischen Luftraumes noch nicht bei einer europäischen bzw- afrikanischen Luftüberwachung wie vorgesehen gemeldet. Eine mögliche Absturzstelle wird etwa 750 Kilometer vor der Küste Brasiliens von Militärflugzeugen und Schiffen durchgekämmt.

Die Diskussionen um eine wahrscheinliche Ursache eines Absturzes sind sind im Gange, aber es gibt keinerlei Gewissheit über den Hergang des Verschwindens dieses Airbuses. Die zuerst geäusserten Vermutungen, dass der Jet Opfer eines Blitzschlages oder gar Terroranschlages geworden sein könnte, werden zur Stunde immer weniger diskutiert. Eher soll es ein extremes Unwetter gewesen sein, was einen Absturz der AF-447 verursacht haben könnte. "Polskaweb" wird sich weiterhin um die komplette Passagierliste bei der ANAC bemühen und diese dann an dieser Stelle veröffentlichen. Die Air France veröffentlichte Rufnummer für die Angehörigen der Passagiere des Airbus AF-447 von Rio de Janeiro nach Paris :
0800 881 2020 aus Brasilien, 0800 800 812 aus Frankreich und 00 33 1 57 02 10 55 aus anderen Ländern. wie z.B: Deutschland.

UPDATE:

Der Pilot der Air France AF-447 soll kurz nach 23 Uhr Ortszeit von Problemen interner Systeme, hierunter auch Druckabfall und Fehler in der elektrischen Anlage, der brasilianischen Flugüberwachung Cindacta III gemeldet haben. Die Besatzung anderes Air- France Flugzeug hatte in der Nacht gegen 2 Uhr Ortszeit sehr starke Turbulenzen bei Recife vor der Küste Brasiliens gemeldet. Nach neuesten Angaben aus Brasilien, sollen 73 Franzosen in der Maschine gewesen sein. Auch mindestens 10 Italiener waren demnach offensichtlich an Bord.

UPDATE Montag 19.30 Uhr

Die Hoffnung auf einen noch intakten Airbus 330-200 mit der Flugnummer AF-447 zu treffen, bzw dessen Landung bestätigt zu bekommen, hat sich erledigt. Es gibt nun keinen Zweifel mehr dass die Air France Maschine abgestürzt ist. Alles muss wahnsinnig schnell gegangen sein, denn man konnte nicht einmal mehr einen Notruf absetzen.

Nach Informationen aus dem Aussenministerium Polens in Warschau, waren auch zwei polnische Staatsbürger an Bord der Maschine. 80 Brasilianer, 73, Franzosen, 18 Deutsche, 9 Italiener, 6 Amerikaner, 5 Chinesen, 4 Ungarn, 2 Spanier, ein Brite und ein Ire wurden ebenso bereits als Passagiere der AF-447 bestätigt. Weiterhin sollen sich auch mindestens jeweils ein Schweizer, Russe, Belgier, Angolaner, Isländer, Norweger, Rumäne, Slowake, Schwede, Türke, Argentinier und Filipino in der Unglücksmaschine befunden haben. Die Nationalitätenliste ist noch nicht vollständig verfügbar. Auch die Namenlisten der Passagiere wurde noch nicht veröffentlicht. Überall in den Medien werden unterschiedliche Zahlen zu den Nationalitäten der Opfer gemeldet. In Brasilien spricht man jetzt sogar von 15 Besatzungsmitgliedern. Unsere bisher genannten Zahlen/Nationalitäten entsprechen offiziellen Angaben aus Ministerien.

UPDATE Montag 20.30 Uhr

Die Besitzerin des Unglücksflugzeuges, die holländisch-französische Fluggesellschaft "Air France" meldete am Abend folgende Zahlen nach Nationalitäten aus der Passagierliste: 61 Franzosen, 58 Brasilianer, 26 Deutsche, 9 Italiener, 9 Chinesen, sechs Schweizer, 5 Engländer, 5 Libanesen, 3 irländer, 4 Ungarn, 2 Marrokaner, ein Österreicher und weitere Einzelpersonen aus anderen Staaten dieser Welt. Vermutlich sind aber auch diese Angaben wieder einmal mit Vorbehalt aufzunehmen, denn Air France hat bereits einmal noch oben und auch nach unten korrigiert. 5 Flugzeuge aus Brasilien, Frankreich und den USA suchen unermüdlich einen 750 Quadratkilometer großen Bereich des atlantischen Ozeans nach Trümmerteilen des Airbuses ab. Bisher ohne Erfolg. Auf der Passagierliste soll sich auch ein Thyssen-Krupp Vorstandsmitglied Namens Erich Heine befinden der mit dem Unglücksairbus nach Paris und weiter nach Deutschland wollte.

UPDATE Montag 22.30 Uhr

Air France-Chef Pierre-Henri Gourgeon erklärte am Abend, dass der Absturzort des vermissten Airbuses A300 sich vermutlich auf halbem Weg zwischen der brasilianischen und der afrikanischen Küste Senegals befindet. Demnach sei auch die Zone, in der das Flugzeug von den Radarschirmen verschwand, bis auf wenige Seemeilen lokalisiert. Die Theorie des Blitzeinschlages in den Unglücks- Airbus gewinnt zur Zeit wieder die Oberhand. Weiterhin gibt es keine komplette Passagierliste für die Medien. Es wurden lediglich die Namen von 20 Geschäftsleuten und Prominenten, meist aus Brasilien, für die Presse freigegeben.

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Air France Rio-Paris

Geschrieben von: H.Laage () am 02-06-2009 14:32

Air France Rio-Paris

Geschrieben von: H.Laage am 02-06-2009 14:32

Blitzschlag - höchst unwahrscheinlich. Normalerweise fliegt ein Airliner über dem Wetter, also höher als Gewitter ! Warum spricht man nicht über eine mögliche ...Kollision. Einiges deutet darauf hin. Bemerkenswert : Erst nach 6 bis 30 Std. kommt so etwas wie eine Suche in Gang !Pfusch, Dilettantismus und die üblichen ahnungslosen Medien !

 

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Montag, 1. Juni 2009
 

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