Warschau - "Der fünfte Mann im Cockpit war schuld" ist das einzige Ergebnis was polnische Ermittler nach mehr als 6 Wochen "harter Arbeit" bei den Untersuchungen zu dem mysteriösen Flugzeugansturz vom 10. April der Öffentlichkeit zumindest andeuten wollen. "Luftwaffenchef Generalmajor Andrzej Blasik saß auf einem Klappstuhl bis zur letzten Sekunde im Cockpit der Tupolew und kommentierte das Desaster, nachdem Herr Kaczynski ihn gebeten hatte, den Piloten bei der Landung zu .... helfen" - suggeriert die letzte öffentliche Aussage des Leiters der polnischen Luftfahrtbehörde Edmund Klich zum Stande der Ermittlungen, der am Montag Abend nach vorangegangenem Hichack "Ich weiss wer die fünfte Person im Cockpit war, darf es aber nicht sagen" bzw. "ich will es aber nicht sagen", dann aber doch das "letzte" Geheimnis des tödlichen Crashs in Smolensk lüftete und somit klar machte, wer für was verantwortlich war.
Russland lieferte einzig Särge die man nicht öffnen durfte
Etwa zur gleichen Zeit sitzt in einem anderen Fernsehstudio der leitende Militärstaatsanwalt Zbiegniew Rzepa und beklagt den Umstand, dass Moskau bis auf 96 verlötete Zinksärge und einem Container Leichenteilen, bis heute so gut wie garnichts geliefert habe. Die relevanten Black-Boxen sind nach wie vor in Russland. Der Voice-Rekorders wurde nach russischen Angaben, entgegen früherer Behauptungen Klichs und Kollegen, nur zu einem Teil (10 Minuten) ausgewertet. Dennoch konnten die polnischen Ermittler bereits verkünden, dass die Piloten "20 Minuten oder 16 Minuten bzw. 14 Minuten und zuletzt wenige Minuten" vor dem Crash durch insgesamt zwei Personen Besuch bekamen, wobei eine männliche Person (14 Minuten) noch nicht identifiziert sei. Nach wie immer "gut informierten" deutschen Medien, soll es der Protokollchef des Präsidenten gewesen sein.
Schreie im Cockpit erfunden
Edmund Klich, dessen Behörde zuletzt durch die Austellung von Fluglizenen an Computerpiloten gegen Bargeld Berühmtheit erlangte war seit der Katastrophe schon mehrmals in Moskau mit russischen Ermittlern zusammengetroffen. Fast nach jeder Reise brachte er zumindendest verbal Ergebnisse mit, die später keiner mehr bestätigen wollte. Hierzu gehörten auch die angeblichen Schreie im Cockpit der Tupolew Sekunden vor dem Absturz, sowie die falsche Behauptung, dass die Russen den Polen peinlichste Transparenz bei den Untersuchungen vermitteln. Am Abend erklärte Klich auch im Fernsehen, dass die Besatzung die Erlaubnis bekam bis auf eine Höhe von 100 Metern runtergehen zu dürfen, die dann aber, wenn man die Erde nicht sehe, zu einem anderen Flughafen ausweichen solle.
"Russen haben nichts zu verbergen"
Klich: " Trotzdem ging die Maschine weiter runter, und die Piloten waren sich dessen bewusst. Als sie etwa 15 m über dem Boden waren versuchten sie dann das Flugzeug hochzuziehen. Einen Augenblick später schlug ihre linke Tragfläche gegen eine Birke mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern. In diesem Moment erkannten sie, dass das Flugzeug nicht mehr zu retten war. Fünf bis 6 Sekunden danach zerbrach dann das ganze Flugzeug". Er betonte auch einmal mehr, dass kein Verdacht bestünde, dass die Russen etwas zu verbergen haben und in der Kommission zur Untersuchung des Unfalls (?) ständig mindestens 10 polnische Spezialisten arbeiten (?). Klich unterstrich auch, dass er als bevollmächtigter Vertreter Polens unbeschränkten Zugang (?) zu allen Dokumenten habe. Er habe auch an den Vernehmungen der Flughafen-Mitarbeiter in Smolensk, wie z.B. dem zum Zeitpunkt des Absturzes diensthabenden Lotsen teilgenommen.
Polnische Ermittler im krassen Widerspruch
Edmund Klich kannte Generalmajor Andrzej Blasik nicht. Wer, wann die Stimme des Generals im Cockpit identifiziert haben will, sagte Klich nicht. Er sprach aber in diesem Zusammenhang von polnischen Psychologen, welche das Verhalten der Piloten kurz vor ihrem Tode analysieren. Dies müsste demnach in Moskau geschehen, denn Polen hat, wenn überhaupt, maximal nicht mehr aus Russland als die Kopie einer Niederschrift der letzten Worte im Cockpit. Im völligen Gegensatz zu dem sehr dubiosen Herrn Klich beklagte der leitende Militärstaatsanwalt Oberst Rzepa im Interview mit dem Fernsehsender TVN, dass die polnischen Ermittler noch immer nicht die angeforderten Protokolle der Katastrophe offengelegt haben. Hier gehe es vor allen auch um die Auswertungen der Black- Boxes, sichere Beweise, Anhörung von Zeugen, Amtshilfeersuchen zum Thema Austausch der Landebeleuchtung kurz nach dem Absturz der Tu-154, sowie das Ergebnis russischer Ermittlungen zu dem "Schüsse" Amateur-Video vom Orte der Tragödie.
"Verhandlung von Tusk und Putin führten zur Ermordung Kaczynskis"
Die in Warschau herausgebene Zeitung "Gazeta Polska" schrieb am Wochenende (22. Mai): "Die Verhandlung zwischen Donald Tusk und Vladimir Putin am 7. April in Smolensk, führte zur Ermordung des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski'' (Musste Kaczynski wegen polnischem Gas sterben ? ). Kurioserweise hatte diese Zeitung, bereits mehr als einem Monat vor der Katastrophe vom 10. April, ohne zu wissen was in naher Zukunft geschehen würde, in einem Artikel mit dem Titel" Polen im Netz der Geheimdienste", die zuletzt bei der Flugzeugkatastrophe ums Leben gekommenen Eliten in großer Gefahr gesehen. "Gazeta Polska" bestätigt im letzten Artikel zu dem Thema vollumfänglich die von "Polskaweb" vor zwei Wochen veröffentlichte Version eines wahrscheinlichen Attentates (Tu-154 Absturz ein Coup von Geheimdiensten ?. Zur ersten Polskaweb- Version zur Ursache der Katastrophe (Wollte Moskau Kaczynski nur schikanieren ?) nach dem Stande der Erkenntnisse vor 5 Wochen, wonach ein absichtlich- oder unabsichtlich herbeigeführter Unfall die Katastrophe ausgelöst haben könnte, sagte aktuell der russische Schriftsteller und Ex- Agent des militärischen Geheimdienstes (GRU) Viktor Suworow der polnischen Tageszeitung "Fakt":
"Geheimdienst fähig Tupolew abzuschiessen"
"Die Russen wollten die Landung von Lech Kaczynski in Smolensk verhindern und sie waren in der Lage die Tupolew herunter zu holen. Geheimdienste wollten die Mission von Präsident Lech Kaczynski zumindest behindern und bei der Landung stören. Vielleicht haben sich nicht nach einem solchen Finale wie der Zerstörung des Flugzeuges gesucht, aber sie waren sich sicher bewusst, dass gemessen an der Masse an hochrangigen Gegnern Moskaus in der Maschine, eine solche Chance wohl niemals wiederkommen würde. Er liess auch nicht unerwähnt, dass russische Agenten noch zu viel radikaleren Maßnahmen fähig wären. "In Russland regiert die Kriminalität. Jedes Verbrechen, egal welcher Größenordnung, ist möglich. Ich habe keine Beweise für die These, dass das Flugzeug durch Agenten des Geheimdienstes abgeschossen wurde, aber es ist sicher, dass sie auch von ihrer Ausbildung her, hierzu fähig und in der Lage waren" - behauptete Viktor Suworow in der Zeitung.
Politiker und Kriminelle längst eins
"Polskaweb" ist davon überzeugt, dass die Katastrophe von Smolensk kein Unfall war und hält GRU Mitarbeiter, sowie ehemalige polnische WSI Agenten, die mit der GRU nach wie vor kooperieren, heute zu den polnischen Oligarchen zählen, Politik machen oder in anderen Sicherheitsdiensten eingeschleust wurden, zu den Verursachern des Absturzes der Präsidentenmaschine gehören. Das seltsame Verhalten polnischer Regierungspolitiker und die ausserordentliche Inkompetenz von Ermittlern lassen aber leider auch darauf schliessen, dass Donald Tusk und Co. höchstwahrscheinlich in die Verschwörung eingeweiht, oder sogar aktiv hieran beteiligt waren. Dass z.B. keine deutsche Medien über die aktuelle Lage zu der Flugzeugkatastrophe ehrlich berichten, hängt damit zusammen, dass ihnen Politiker, die selbst mit Kriminellen aus Osteuropa zusammenarbeiten, den Mund verbieten.
Politik kommt Hochwasser wie "gerufen"
Das Schauspiel was wir schon seit Tagen am Himmel beobachten, ist aber interessanter als über abhängige deutsche Medien zu berichten. Tag und Nacht kommen etwa alle 3 bis 4 Stunden mehrere gigantische schwarze Wolken angefahren, ergiessen sich kurz danach und dann ist der Himmel wieder traumhaft hell- oder dunkelblau mit Sternchen. Sie fliegen so tief, man kann sie fast anfassen. Das durch die Wolkenbrüche erzeugte Hochwasser in einigen Teilen Polens scheint für die Politik wie geschaffen zu sein. Mit der Regierung in Warschau verbundene Medien haben hieraus ein Horror- Szenario gezaubert und wichtigste Politiker laufen sich immer an der gleichen Stelle die Füße wund. Tusk versprach Milliarden und Smolensk ist somit, wie erhofft, erst einmal in den Hintergrund getreten. Dem russischen Nebel sind "Vulkanstaub" und Wasser gefolgt. Ist der Wettergott etwa ein Russe ? Das Pack setzt auf fortgeschrittene Verdummung.
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Verwirrung schaffen
Geschrieben von: Sonic () am 28-05-2010 07:49