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Demjanjuk - Steine auf deutsche Botschaft in Kiew PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Osteuropa Schlagzeilen






Kiew
- Eine Gruppe ukrainisch- nationalistischer Aktivisten hat die deutsche Botschaft in der Ukraine mit Steinen angegriffen und alle Ein- und Ausgänge der Residenz blockiert. Einige der Teilnehmer hielten Ketten in den Händen und forderten lautstark die Freilassung des in München derzeit vor Gericht stehenden angeblichen KZ- Wächters Ivan Demjanjuk, der angeklagt wurde beim Mord an 27 000 Juden im Nazi- KZ Sobibor in Polen Beihilfe geleistet zu haben.

Neben Demjanjuks sofortiger Entlassung aus dem Gefängnis forderten die Demonstranten die Klagen gegen ihn allesamt fallen zu lassen. Sie verteilten Flugblätter, worin sie darauf hinwiesen, dass ein deutsches Gericht kein Recht habe über Demjanjuk zu richten, da er kein Bürger der Bundesrepublik war und sei. Die Aktivisten gehören zur "Organisation der autonomen ukrainischen Opposition". Der Prozess in München gegen John Demjanjuk erzeugt große Emotionen in der Ukraine.

Vor zwei Monaten wurde in diesem Fall sogar offiziell eine Erklärung des Rates der Oblast Lemberg abgegeben, wonach dieser Prozess in Deutschland "eine internationale Verschwörung und Verunglimpfung der Ukraine in den Augen der Welt werden soll." Diese Meinung dürfte auch die ukrainische Miliz teilen, denn die Steinwerfer erhielten nach der Attacke freien Abzug.

Der Vorfall fand bereits am Dienstag statt. Da deutsche Medien hierüber nicht berichten, macht "Polskaweb" Sie hierauf aufmerksam.

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manman

Kommentar von: antonio () Publiziert am 17-12-2009 04:11

manman

Kommentar von: antonio Publiziert am 17-12-2009 04:11

Nach 65 Jahren einen Halbtoten auf die Anklagebank zu tragen, ist schon sehr seltsam. Was ist denn in der Zwischenzeit geschehen? 
Ich höre und lese immer wieder in sämtlichen Zeitungen von einem Wachmann(Ukrainer)also Hilfswachmann.  
Für täglich ein warmes Essen hätte damals wohl jeder männliche Ukrainer Gefangene beaufsichtigt, da gab es sonst nicht viel zum beissen. Der Gedanke drängt sich auf, das eine Art Erinnerungskultur aufrecht erhalten werden soll, weil der erhobene Zeigefinger gegenüber Deutschland wegen der heutigen deutschen "political correctness" schon lange nicht mehr zieht.  
Dann werden einfach die Hilfskräfte im Gerichtssaal zum Lagerkommandanten befördert. Die ganze Welt war damals grausam, überall, man muss auch mal längst vergangenes abheften können. Sonst könnte noch einer auf die Idee kommen, von Frankreich Wiedergutmachung für Napoleons Feldzüge zu verlangen, also ruhig Blut Freunde

 

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Wundert mich nicht

Kommentar von: Severine () Publiziert am 01-12-2009 22:12

Wundert mich nicht

Kommentar von: Severine Publiziert am 01-12-2009 22:12

Warum sollte man auch die deutschen Medien mit solchen Informationen seitens des AA füttern. Da kommt doch meist am Ende nichts Gutes raus. Die Leben doch von Über- und Untertreibungen, je nachdem was gerade opportun ist.

 

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