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Unwetter: Mindestens 38 Tote auf Madeira E-Mail
Samstag, 20. Februar 2010




Funchal
- Mindestens 38 Menschen sind bei einem schweren Unwetter auf der portugiesischen Ferieninsel ums Leben gekommen. Regenfälle und heftige Stürme hatten in der Nacht zum Samstag vor allen Dingen den Süden der Insel heimgesucht und Überschwemmungen ausgelöst die auch zu Erdrutschen führten. Neben den bestätigten Toten meldete man mindestens 100 Verletzte und eine iimer noch zunehmende Zahl von Vermissten.

Die Behörden in Madeiras Hauptstadt Funchal teilten mit, dass der Flughafen der Stadt nur eingeschränkt funktoniere und die Kommunikation mit anderen Städten auf der Insel unterbrochen sei. Lokale Behörden und die Polizei baten die Bewohner möglichst nicht ihre Häuser zu verlassen. Kunden und Angestellte von zwei Einkaufszentren mussten evakuiert werden, nachdem Schlamm und Wasser die Hauptstrasse von Funchal überschwemmt hatten.

Noch mehr Schäden als in Funchal verursachte das Unwetter in der etwa 15 Kilometer westlich der Metropole liegenden Hafenstadt Ribeira Brava. Auch hier wurden Brücken und andere Infrastruktur stark beschädigt oder zerstört. Die staatliche Nachrichtenagentur Lusa spricht von gigantischen Schäden, nach einem Unwetter, wie man es seit vielen Jahren schon nicht mehr hatte.

Madeira liegt etwa 900 Kilometer vom portugiesischen Mutterland und 500 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt.

Update: Die Zahl der Toten hatte sich seit dem Samstag von 10 auf 38 am Sonntag erhöht und immer noch gibt es Menschen die als vermisst gelten.


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