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Kaczynski relativiert Identifizierung seines Bruders

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Warschau (Polskaweb) - Auch fünf Monate nach dem mysteriösen Flugzeugabsturz vom 10. April am Rande der russischen Stadt Smolensk, bei dem der polnische Präsident Lech Kaczynski und 95 weitere Menschen ums Leben gekommen sein sollen, haben sich zumindest in Polen die Wogen noch nicht geglättet. Tag für Tag beschäftigen sich weiterhin die Medien mit dem Thema, denn es gibt Tausend offene Fragen, hunderte Klagen und keine konkreten und nachvollziehbare Ermittlungsergebnisse. Klar scheint allerdings für die meisten Polen zu sein, dass ihr Präsident und alle anderen Passagiere der Tu-154, wie auch immer, Opfer einer Verschwörung wurden. Präsidentenbruder Jaroslaw Kaczynski hatte vor einigen Wochen zu der Sache bei der Militärstaatsanwaltschaft in Warschau aussagen müssen, jetzt kamen Einzelheiten dieses Protokolles an die Öffentlichkeit.

Identifizierung Lech Kaczynskis unter Drogen


Jaroslaw Kaczynski wartete demnach während seiner Anhörung vor der Staatsanwaltschaft am 27. Juli mit starken Argumenten auf.  Er bezichtigte die Regierung von Donald Tusk der moralischen und politischen Schuld am Tode seines Bruders. Gleichzeitig relativierte er nun aber auch selbst die Identifizierung Lech Kaczynskis im Schlamm des Smolensker Flughafengeländes am Abend der Katastrophe und behauptet durch die Einnahme von Beruhigungsmitteln wie betäubt gewesen zu sein. "In der Aussage des Präsidenten der Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PIS) zeichnet sich insgesamt ein dramatisches Bild eines gebrochenen Mannes ab, den der Tod seines Bruders, seiner Schwägerin und vielen Freunden bei Smolensk nicht mehr aus dem Kopf zu weichen scheint" - werten polnische Medien den Geisteszustand Jaroslaw Kaczynskis seit dem 10. April.

Keine Probleme mit dem Wetter

J. Kaczynski: "Am Tag vor der Katastrophe war ich für einige Stunden im Krankenhaus bei meiner Mutter. Am nächsten Morgen schlief ich etwa eine Stunde weniger als normal und wachte schon gegen 6 Uhr auf. Um 8.20, also etwa 20 Minuten vor dem Absturz der Tupolew rief mich mein Bruder über das sich in dem Flugzeug eingebaute Satelliten Telefon an. In unserem Gespräch ging es um die Gesundheit unserer Mutter. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es irgendwelche Probleme mit dem Wetter, dem Flugzeug oder sonst irgendetwas gab, wir sprachen allerdings auch nicht über den Flug. Lech war ruhig und klang weder nervös noch besorgt. Auch aus dem Hintergrund gab es keine aufregenden Signale. Der Anruf dauerte auch nur etwa eine Minute. Ich hatte immer Angst mit der Tupolew zu fliegen und warnte regelmäßig meinen Bruder vor Flügen mit dieser Maschine".

Keinen Einfluss auf Entscheidungen der Piloten


J. Kaczynski: "Später rief mich dann Aussenminister Radoslaw Sikorski an und berichtete mir von der Katastrophe. Ich gebe zu, dass ich ausser mir war und auch die Worte "verbrecherische Politik der Regierung" im Zusammenhang mit ihrer Weigerung neue Flugzeuge  anzuschaffen, benutzt habe. 15 Minuten später rief mich Sikorski erneut an und sagte, dass die Piloten Schuld an der Katastrophe haben. Es war eine kategorische Aussage, ohne sich auf irgendwelche Quellen zu beziehen." (an dieser Stelle folgen nun Aussagen über die persönliche Tragik der Angelegenheit Kaczynski, die wir Ihnen ersparen). Kaczynski betonte auch mehrmals in der fast dreistündigen Vernehmung, dass sein Bruder keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Piloten hatte und dies auch nicht seine Art war. Im nächsten Abschnitt beschreibt er den weiteren Verlauf der Dinge an diesem 10. April und die angebliche Identifizierung seines Bruders.

"Botschafter sagte, dies sei nicht mein Bruder"

J. Kaczynski: "Nach dem Gespräch mit Sikorski fuhr ich schnell zum Krankenhaus um zu verhindern, dass meine Mutter durch irgendjemanden vom Tode ihres Sohnes erfuhr. Ich fürchtete ihr Leben. Ich war sehr aufgeregt. Man gab mir starke Beruhigungsmittel. Der Schatzmeister unserer Partei hatte inzwischen einen Privatflug nach Witebsk in Weissrussland organisiert, wo ein Bus auf mich und einige Parteikollegen wartete, um uns nach Smolensk zu bringen. Der Busfahrer fuhr sehr seltsam und streckenweise so langsam, dass meine Begleiter den Eindruck bekamen, er habe den Auftrag unsere Ankunft am Ort der Katastrophe zu verzögern. Die Leiche meines Bruders lag in der Nähe eines Sarges. Unser Botschafter in Moskau Jerzy Bahr kam auf mich zu und sagte, dass dieser Mann nicht meinem Bruder ähnlich sehe. Doch ich erkannte, dass es Lech war. Ich erinnere mich nicht an Details der Umstände bezüglich der Identifizierung, denn ich war immer noch stark durch die Beruhigungsmittel betäubt. Ich weiss auch nicht einmal mehr ob er auf einer Bahre oder im Schlamm lag. Als ich aufstand, begann man damit mir Fragen zur formellen Identifizierung des Toten zu stellen. Botshafter Bahr kam dann zu mir und fragte ob ich das Beileid der Ministerpräsidenten Putin und Tusk akzeptiere, was ich verneinte."

Donald Tusk und Co. verantwortlich für die Tragödie


J. Kaczynski: "Man brachte dann meinen Bruder in dem Sarg zu einem Hotel in Smolensk. Man sagte mir, dass ich seine Leiche nicht an diesem Tage mit nach Warschau nehmen könne, da vorab eine Sezierung notwendig sei um die genaue Todesursache meines Bruders festzustellen. Man machte mir den Vorschlag mit dem Flugzeug der Regierungsdelegation nach Polen zurückzukehren. Ich lehnte dies ab, weil ich wusste in welcher Beziehung Tusk und die anderen zu meinem Bruder standen. Ich dachte schon damals, dass zumindest im moralischen und politischen Sinne, in abstrakter Form aber auch strafrechtlich, Donald Tusk und seine Umgebung für die Katastrophe verantwortlich waren. Tusk hatte zu seiner Reise am 7. April nach Katyn meinen Bruder nicht eingeladen. Auch von Vladimir Putin kam da nichts. Er hatte also keine andere Wahl als dann am 10. April allein nach Russland zu reisen. Dies macht ihm auch die Regierung vorab klar. Für die Sicherheit der Reise meines Bruders nach Smolensk waren das Aussenministerium unter Herr Sikorski zuständig, doch diesbezüglich geschah nichts. Er, Donald Tusk sowie die russische Seite haben erfolgreich die Teilnahme meines Bruders an einer gemeinsamen Veranstaltung in Katyn verhinder und nun ist er tot."

Ewa Kopacz unter Verdacht


Die Relativierung der Identifizierung der Leiche seines Bruders ist unser springender Punkt in der Aussage Jaroslaw Kaczynskis, weil wir hierauf schon gewartet haben, da bis heute nur er überhaupt eines der Opfer dieser angeblichen Flugzeugkatastrophe identifiziert haben will, nämlich seinen Bruder den Präsidenten Polens. Diese seine Aussage entkräftet er nun rechtlich selbst, indem er behauptet bei der Identifizierung unter Drogen gestanden zu haben. Nun gibt es niemanden mehr, der auch nur ein einziges Opfer der angeblichen Flugzeugkatastrophe persönlich wiedererkannt haben will. Alle anderen Angehörigen sagten nach der "Leichenbeschau" in Moskau entweder garnichts, oder klagten darüber, dass sie ihre Lieben überhaupt nicht zu Gesicht bekamen. Nun steht natürlich Gesundheitsministerin Ewa Kopacz in dubiosem Schweinwerferlicht, denn sie will nach eigenen Aussagen alle Toten und Leichenteile persönlich gesehen haben. Sie war auch angeblich bei den Obduktionen dabei. Sie kannte die meisten der Insassen der Tupolew. Was hatte sie also wirklich gesehen ?

Lebensversicherung zahlt Millionen auf Spruch


Die Relativierung der Identifizierung durch Jaroslaw Kaczynski selbst, bekräftigt einmal mehr unsere Überzeugung, dass Lech Kaczynski noch lebt, wie alle anderen Insassen der Tu-154m mit der Bezeichnung 101 auch. Marta Kaczynski hat vor wenigen Tagen von der Warta Versicherung 3 Millionen Zloty für den Tod ihrer Eltern bekommen. 2 Mio für den Vater und eine für die Mutter. Die meisten anderen Passagiere waren nur mit 50 000 Zloty pauschal durch die Regierung versichert. Umsomehr fragt man sich natürlich wieso eine Versicherung überhaupt auszahlt, wenn ein Versicherter nur durch einen Zeugen der unter Drogen stand identifiziert wurde. Die angeblichen DNA Tests einiger nicht zu identifizierenden "Opfer" sind ja nicht einmal in Polen. Aber auf einen Betrug mehr oder weniger kommt es in der ganzen Sache jetzt auch nicht mehr an, wozu auch gehören könnte, dass der amtierende polnische Präsident Komorowski, möglicherweise illegal im Amt ist.

Polskaweb hält die ganze angebliche Smolensk Katastrophe für eine kryptojüdische Verschwörung mit sehr schlechten Schauspielern. Lech Kaczynski lebt und die armen unschuldigen Piloten wohl auch. Jetzt müssen wir nur noch herausbekommen wo. Auch in "Hitlers" Dominikaner Kloster in Barcelona ? Wohl eher nicht, aber sicher irgendwo im Osten.

Mehr zum Thema finden Sie unter " Smolensk " bzw. " Smolensk I " im rechten Menü verlinkt.

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