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Kaczynski mit Autopilot in den Tod ?

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Räder der Tu-154MMoskau - Die gestrige Pressekonferenz bei der durch russische Ermittler der Flugzeugkatastrophe von Smolensk offizielle vorläufige Ergebnisse der Untersuchungen vorgestellt wurden, brachte am Rande der Konferenz im Gebäude von Interfax offenbar noch weitere Erkenntnisse ans Tageslicht. Laut dem polnischen Fernsehsender TVN bekamen alle hier erschienenen Journalisten eine Broschüre in die Hand gedrückt, aus welcher man entnehmen konnte, was die Leiterin der Untersuchungskommission Tatiana Anodina im wesentlichen zu sagen habe. Mindestens ein ganz relevantes Detail trug Anodina nicht vor: Demnach hatten die Piloten der Tupolew das Schicksal der Insassen dem Autopiloten überlassen, der erst 5,4 Sekunden vor Aufprall abgeschaltet worden sein soll. Im offiziellen Bericht behauptete man dann auch noch, dass die Cockpit Tür während der Landung offenstand. Zwei weitere Details, welche das Rätsel der Ursache des Absturzes nicht gerade erleichtern.

Wir wissen schon durch Aussagen von polnischen Ermittlern, dass Moskau bei der Herausgabe von Beweismitteln und Untersuchungsergebnissen auf Zeit spielt. Insofern war auch der Gang von Journalisten zur gestrigen Pressekonferenz ein sinnloser Weg. Wieder einmal, wie bereits schon wenige Stunden nach der Katastrophe in Smolensk, versuchten die Russen die Schuld an dem Desaster den Piloten und einem angeblich im Hintergrund wirkenden Lech Kaczynski aufs Auge zu drücken, denn von diesen kann keine Gegenwehr mehr kommen. Angeblich soll sich der Chef der Luftwaffe, General Blasik, 16 bis 20 Minuten (!) vor den Absturz der Tu-154M in der Pilotenkanzel befunden haben, was nun deutsche- und russische Medien erneut animierte, mit dem Finger auf den bei der Katastrophe getöteten polnischen Präsidenten und die Crew zu richten.

Alle offenen Fragen, wie dem Austausch von Landelichtern kurz nach dem Absturz der Präsidentenmaschine; der Behauptung des Fluglotsen (wider der Wahrheit), dass die Besatzung keine russischen Zahlen verstanden habe; eine starke Explosion vor oder direkt zum Zeitpunkt des Absturzes, die von einem halben Dutzend Zeugen gehört wurde; der Zustand des Wracks der Tupolew, deren Rumpf, als sei er in einen Häcksler geraten, praktisch zu 90 % nicht mehr vorhanden war; ein einwandfrei funktionierendes TAWS- System, obwohl es angeblich über keine Daten vom Smolensker Flughafen verfügt haben soll; das Vorhandensein eines mobilen ILS- Systems, welches vor dem Eintreffen von Lech Kaczynski abgebaut wurde; von örtlichem Lehm verdreckte Räder der Tupolew die laut Ermittler aber auf dem Rücken gelandet sein soll, sowie über Einhundert weiterer solcher ermittlungsbedürftigen Indizien wurden offenbar einfach ignoriert bzw. eliminiert.

Die Information, dass der Autopilot erst 5,4 Sekunden vor dem Absturz abgeschaltet wurde, kommt möglicherweise aus den USA, wo zuletzt alle wichtigen Bordgeräte zur Untersuchung eingetroffen waren. Hierzu stellt sich nun die Frage, warum die Crew selbst dann noch den Autopiloten eingeschaltet hatte, obwohl das TAWS-System bereits laut vor Bodenkontakt gewarnt hatte. Üblich ist es, dass man schon weit vor dem Erreichen der 100 Meter Grenze den Autopiloten ausschaltet wenn am Flughafen kein ILS vorhanden ist und zur manuellen Steuerung wechselt. Aus dieser Höhe sollte man eigentlich den Boden sehen. Wenn man dennoch nichts sieht, bricht man die Landung ab und zieht das Flugzeug hoch. "Zwei Kanäle des Autopiloten, verantwortlich für Kurs und Speed, waren 5,4 Sekunden bevor das Flugzeug erstmal Kontakt mit einem großen Baum hatte, noch eingeschaltet" - steht in dem Bericht der russischen Untersuchungskommission.

Hier der Bericht im Original:
Englisch

Diese Autopilot- Erkenntnis bestätigt eine unserer Theorien, dass die Piloten möglicherweise den Absturz garnicht verhindern konnten, da das Schicksal der Maschine bereits vor dem Erreichen der 100 Meter Grenze nicht mehr unter ihrer Kontrolle war.

Copyright © Polskaweb News

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Pilot nicht schuldig

Geschrieben von: Züricher () am 21-05-2010 07:27

Pilot nicht schuldig

Geschrieben von: Züricher am 21-05-2010 07:27

Die Tupolew soll angeblich, trotz Taws und Autopiloten viel zu niedrig reingekommen sein. Dies kann nur anhand von falschen Informationen die der Pilot erhalten hatte geschehen sein. Die zweite Möglichkeit wäre, dass das Flugzeug überhaupt nicht normal runterkam, sondern durch eine Boden_Luft Rakete oder Luft-Luft Rakete (vo FSB Iljuschin in der Nähe) runtergeholt wurde, wofür die unglaublichen Zerstörungen des Flugzeugrumpfes sprechen. Die Russen wussten, dass Kaczynski sich durch die Schlechtwetter- Meldungen nicht abschrecken liess, da er eine Verschwörung vermuten würde um ihn von der Teilnahme an den Feierlichkeiten abzuhalten. Ihr Plan ging perfekt auf ....

 

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Fordert eine polnische Untersuchung!

Geschrieben von: Dr. Gunther Kümel () am 20-05-2010 10:00

Fordert eine polnische Untersuchung!

Geschrieben von: Dr. Gunther Kümel am 20-05-2010 10:00

Ja, es gibt tatsächlich Hunderte von Fragen, die von der Untersuchungskommission, besser Vertuschungskommission, gar nicht angesprochen worden sind. Besonders vordringlich erscheint eine genaue Analyse der Stimmen und der Schuß-Geräusche in dem Video."Tötet uns nicht!" Das stinkt doch zum Himmel! 
Es ist dringend erforderlich, daß eine polnische Untersuchungskommission die Sache in die Hand nimmt! Es muß eine breite, mächtige, schonungslose Untersuchung her, die KEIN Szenario von vorne herein ausschließt, auch die Verwicklung westlicher Dienste nicht! 
Sicher findet sich unter den großen Parteien in Polen eine, die sich diese Forderung zu eigen macht, es wäre doch im Sinne aller Polen! Keiner könnte da ausscheren und eine Untersuchung verweigern, ohne sich zu demaskieren. 
Und wenn bloß die richtige Partei eine solche Forderung vorbringt, dann ist wohl auch gewährleistet, daß nicht irgend ein Beschwichtigungshofrat doch wieder die drängenden Fragen unter den Teppich kehrt. Wie wärs mit einer Demarche von Polskaweb bei der richtigen Partei? Wie wärs mit Zeitungen? Rundfunk? Wie wärs mit einer Demonstration, Slogan: "Untersuchung!" Es könnte schnell zu einer Volksbewegung werden, es sind doch viele Polen verunsichert und fühlen sich alleine gelassen. 
Vielleicht leuchten in Polen ja noch Lichter, die im "Westen" längst erloschen sind? Der Alleingang Polens bei der "Grippe" hat Mut gemacht!

 

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Donnerstag, 20. Mai 2010
 

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