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Smolensk Tragödie : Wollte Moskau Kaczynski nur schikanieren ?

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Putin in Smolensk - Das Leben von führenden polnischen Köpfen, hierunter dem amtierenden - und einen Ex- Präsidenten, lag am vergangenen Samstag kurz vor neun Uhr in der Früh, in den Händen eines einzigen russischen Fluglotsen. Ob er betrunken oder nüchtern war, schlechte Laune hatte oder nicht, er war auf jeden Fall in der Lage alle Insassen, durch die Angabe von falschen Informationen, absichtlich oder unabsichtlich mit einem Schlag zu töten. Eine fahrlässige Tötung durch einen mit einem Befehl überforderten Lotsen, scheint nach dem Ergebnis der Recherche von "Polskaweb" zu den Umständen der Katastrophe, ihrer Vorgeschichte und den wenigen offiziellen Ergebnissen von Ermittlungen, in der Quintessenz noch am wahrscheinlichsten zu sein.

Satellitenfoto Flughafen SmolenskNach Abwägung aller bisher vorhandenen Daten zu der Katastrophe in Smolensk, bestehend aus bedeutenden Widersprüchen des Tower- Personals, diversen Angaben von Augenzeugen, sachlichen Indizien und Bildern eines nicht traurigen, aber unübersichtlich heftig schockierten russischen Premiers Vladimir Putin am Absturzort, zeigen nach Ansicht von "Polskaweb News", dass der ganze Absturz der Tupolew des polnischen Präsidenten mit 96 Mensche an Bord, zumindest bis zum Augenblick, wahrscheinlich aus dem Plan einer politischen Schikane resultierte, welche die schlimmsten Katastrophe der polnischen Nachkriegs- Geschichte verursachte. Irgendjemand kam in Moskau kam zumindest auf die Idee, den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und seinen Begleitern auf keinen Fall den Weg zu den Feiern zum 70. Jahrestag des Massakers von Katyn freizumachen. Man wusste natürlich genau wo und wann die polnische Delegation am vergangenen Samstag landen wollte. So reifte möglicherweise ein Plan Kaczynski einfach unter einem Vorwand die Landung zu verweigern. Schlechtes Wetter zu melden, schien hierbei erst einmal die cleverste Lösung zu sein.

Auf dem Militärflughafen am Rande von Smolensk ist nie viel los. Am Samstag Morgen meldete sich schon früh eine Yak-40 mit Journalisten aus Warschau zur Landung an. Sie hatten den Auftrag über die Feiern in Katyn zu berichten. Während der Landung konnten einige der Pressevertreter noch eine Iljuschin-76 beobachten, die dabei war in östlicher Richtung davonzufliegen. Die Yak landete problemlos, später musste man allerdings erfahren, dass die Iljuschin angeblich wegen schlechten Wetter nicht dieses Glück hatte. Auch wurde gesagt, dass die Yak aus Warschau schon weit vor der Iljuschin in Smolensk eingetroffen sei. Im Tower des Flughafens saß während des ganzen Morgens vielleicht auch ein Mann, der sonst nie hier zu finden ist. Er hatte aber verbrieftes Recht hier Anweisungen zu geben. Etwa 50 Minuten nach der Landung der Journalisten erschien eine weiteres polnisches Flugzeug auf dem Radarschirm im Tower des Militärflughafen. Jetzt wurde der "Besucher" neben dem Fluglotsen wach. Die Tu- 154 des polnischen Präsidenten näherte sich und bat um Landeerlaubnis und es galt, sie umgehend abzuwehren.

Lotse Pawel Pljusnin liess dem Piloten der heranfliegenden Präsidentenmaschine planmäßig wissen, dass "aufkommender Nebel", verbunden mit schlechter Sicht, eine Landung in Smolensk nicht zulasse und verwies auf alternative Flughäfen in Moskau und dem weissrussischen Minsk. Der Co- Pilot der Tupolew ging in den Passagierraum und unterrichtete dort seinen Chef, den Kommandanten der polnischen Luftstreitkräfte, über die Wetterlage am Zielort und den Empfehlungen des Lotsen. Dieser wiederum gab die Meldung an Lech Kaczynski weiter. Der explodierte förmlich, fing sich aber schnell wieder, da auch viele Frauen an Bord waren. "Der Kreml will uns nicht in Katyn, alles nur Show und Schikane mit der Einladung. Wenn wir jetzt noch nach Moskau fliegen, kommen wir in Katyn frühestens an, wenn die Feiern bereits seit mindestens zwei Stunden schon gelaufen sind. Nichts da, geben Sie den Piloten Anweisung sich auf keinen Fall abwimmeln zu lassen. Dem Putin werd ich´s zeigen !" - donnerte der Präsident.

Der Pilot nimmt wieder Kontakt mit dem Tower auf. In "klar verständlichem" Russisch bittet er den diensthabenden Lotsen Pawel Pljusnin um Landerlaubnis. In ebenso verständlichem Russisch antwortet dieser, dass er einer Landung aus vorgenannten Gründen nicht zustimmen könne und verweist abermals auf einen alternativen Flughafen. Es kommt zu einer Diskussion zwischen Pilot und Lotsen in deren Verlauf dieser "dummes Zeug" redet und hierbei so tut, als ob er seinen Gesprächspartner nicht verstehe. Zwischendurch bringt er hierbei auch englische Wörter ein, die ihm der "Besucher" an seiner Seite leise, aber im Voice- Rekorder später vernehmbar, zuflüstert. Das Flugzeug hat inzwischen Smolensk erreicht und kreist am Himmel. Abermals ging der Co- Pilot zur Rückfrage in den Passagierraum und kam erneut mit der Anweisung "wir landen" zurück. Von da an hatten die Insassen der Maschine nur noch wenige Minuten zu leben.

Pljusnin gab dann widerwillig und verwirrt irgendwelche Daten für die Landung an die Crew der Tupolew weiter, der Besucher schaltete möglicherweise die Funkverbindung ab, ehe der Pilot die Angaben nach Vorschrift bestätigen konnte. Der Jet kam dann mit einer Neigung von ca. 40 Grad runter und ging dann in einer Senke in die Horizontale, wo man schon zwei Sekunden später erste Bäume berührte und eine Tragfläche verlor. Kurz darauf waren Flugzeug und Insassen nur noch Einzelteile. Keiner lebte mehr. Zu den ersten Menschen die am Unfallort und noch vor den Rettern eintrafen, gehörte ein Mitarbeiter des staatlich polnischen Fernsehens (TVP), der aus dem Fenster eines gegenüber dem Flughafen liegenden Hotels die "Landung" der Präsidentenmaschine bis kurz vor ihrem Aufprall sehen konnte und dann nur noch zwei Explosionen hörte. Bei seinem Eintreffen sah er das ganze Ausmaß der Katastrophe. Überall lagen Glieder, Torsen und Köpfe der Passagiere. Geistesgegenwärtig filmte er dann alles und soviel er konnte, bevor in die russische Militärpolizei aus dem Gelände verwies.
  
 
 
 
Amateur- Video: Fünf Minuten nach dem Crash in Smolensk

So oder ähnlich könnte sich die ganze Tragödie nach Lage der aktuell vorhandenen Indizien und Beweise abgespielt haben, wenn auch der "Besucher" tatsächlich bisher nur auf dem Voice-Recorder leise zu vernehmen war. Pawel Pljusnin war mit seinem möglichen Schikane- Auftrag etwas überfordert. Bedeutend hierbei ist vor allen Dingen seine erste Aussage zum Gespräch mit der Crew der Tupolew kurz vor ihrem Absturz. Hier hatte er angegeben, dass der Pilot nicht gut russisch sprach und russische Zahlen nicht alle verstanden habe. Ein zweiter "Lotse", möglichweise der "Besucher", hatte im Beisein des leitenden polnischen Militär- Staatsanwaltes ausgesagt, dass man auch teils englisch sprach. Die laufende Auswertung des Voicerekorders der Unglücksmaschine hat aber jetzt ergeben, dass der Pilot sachlich und ruhig in fliessendem Russisch mit dem Lotsen gesprochen hatte. Zwischendurch hörte man geflüsterte Worte in englischer Sprache, die wohl an Pljusnin als Vorgabe gerichtet waren. Pawel Pljusnin ist offenbar der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Tragödie. In seinem Eifer die Polen "auf keinen Fall" landen zu lassen, könnte er die Katastrophe ausgelöst haben. Wer den "Besucher" nach Smolensk geschickt haben könnte, kann man derweil aber nur vermuten.

Nach der teilweisen Auswertung des Voice- Rekorders aus der abgestürzten Tu-154 des polnischen Präsidenten bei Smolensk, verkündete Russlands Vize- Premier Sergej Iwanow am Dienstag, dass eine vorläufige Analyse der Aufzeichnungen der Flugschreiber zeigten, dass es weder eine Explosion noch Feuer an Bord des Flugzeuges vor ihrem Absturz gegeben habe. Gleichwohl haben die Triebwerke bis zuletzt einwandfrei funktioniert. Die gesamte Auswertung der zwei zuerst gefundenden Flugschreiber soll noch bis zum Wochenende dauern - heisst es. Die dritte Blackbox, welchen die Daten der Bewegungen der Maschine aufgezeichnet hatte, soll in Polen ausgewertet werden, da es ein polnisches Produkt ist, welches die Russen nicht auslesen können. Diese noch fehlenden Erkenntnisse könnten natürlich unsere Theorie noch umwerfen, was aber den russischen Fluglotsen Pljusnin betrifft, sind wir uns sicher, dass er zumindest eine große Mitschuld an der Tragödie in Smolensk hatte.

Pawel Pljusnin hatte im übrigen auch als erster hiervon berichtet, dass die Piloten der Tu-154 insgesamt vier Mal zum Landeanflug angesetzt hatten. Inzwischen steht fest, dass nur ein Versuch stattgefunden hat und der war gleich tödlich. Vorherige Runden drehte man während der wenig hilfreichen Kommunikation mit dem Tower. Vladimir Putin hat heute bestätigt, dass Moskau die angefallenen Kosten für die Stadt Smolensk durch die Katastrophe übernehmen wird. Der Flug selbst war bedauerlicherweise und fast wie üblich, nicht versichert. Die Kosten der Tragödie trägt also der polnische Steuerzahler. 20 Millionen hiervon hat man bereits für die am kommenden Sonntag geplanten Beisetzungen der Opfer bereitgestellt. Nachdem man am Absturzort jetzt angefangen hat die Trümmer der Tupolew abzutransportieren, fanden sich auch die vermissten 7 Pistolen der Leibwächter Kaczynskis, allerdings alle auf einem Haufen. Gleiches gilt auch für jede Menge private Dinge der Opfer, wie Notebooks und Telefone.

Den getöteten Präsidenten Kaczynski oder gar die Piloten der Tupolew für den Absturz der Maschine verantwortlich zu machen, bevor es hierzu auch nur den Hauch eines konkreten Beweises gibt, halten wir zu diesem Zeitpunkt nicht nur ethisch für bedenklich. Gleichwohl gilt dies auch für angeblich "deutliche Hinweise" auf einen gezielten Terroranschlag auf den polnischen Präsidenten in dubiosen Webportalen und Foren. Fest scheint einzig zu stehen, dass der Fluglotse mehrmals die Unwahrheit gesagt hatte. Hinzu kommt ein ungewöhnliches Verhalten von dem eigentlich eiskalten Wladimir Putin, der 4 Stunden nach dem Absturz der Tu-154M am Ort des Geschehens unter Schock erstarrte und wie in Trance auf das was er da sah hinabschaute. Gestorbenen waren hier aber gut ein Dutzend seiner schlimmsten Kritiker und "Verleumder", er hatte somit wohl kaum Grund zur Trauer oder Mitgefühl. Auf der anderen Seite weinte der polnische Premier sich zwei Tage lang rote Augen, fast ebenso wie die Tochter des Präsidentenpaares. Auch er war ein Gegener Kaczynskis.

UPDATE 17.4.2010

Es gibt neue Ungereimheiten und auch ein schwerwiegendes Motiv zu einem möglichen Attentat auf Kaczynski und etwa ein Dutzende seiner Begleiter. "Polskaweb" wird nach der Beerdigung des getöteten polnischen Präsidenten hierüber berichten.


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Fotos vom Lampenaustausch

Geschrieben von: silverrebel () am 25-04-2010 20:00

Fotos vom Lampenaustausch

Geschrieben von: silverrebel am 25-04-2010 20:00

Russen ersetzen Lampe in der Signallichter ein paar Stunden nach der Katastrophe 
 
http:// silverrebel.livejournal.com/ 586683.html

 

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Der Russe war's...

Geschrieben von: Donny () am 17-04-2010 21:00

Der Russe war's...

Geschrieben von: Donny am 17-04-2010 21:00

Brauchen die Polen diese blödsinnige Konfrontation und Verschwörungstheorie? Anscheinend schon. Das erklärt übrigens immer noch nicht, warum das Flugzeug abgestürzt ist. 
 
Die ganzen Wieselwörter sind versammelt. Möglicherweise könnte es sich so abgespielt haben... Schon 1943 wollte man beim Besuch bei der Heeresgruppe Mitte in Smolensk den deutschen Diktator entsorgen, was nicht so gut geklappt hat. Die Beseitigung von ihm war erfolgreicher. Mal sehen welche Bedeutung dieser Vulkanausbruch hat.

 

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Starrsinn tut nicht gut...

Geschrieben von: JK () am 17-04-2010 20:24

Starrsinn tut nicht gut...

Geschrieben von: JK am 17-04-2010 20:24

Bernhard: Ganz genau das ist auch meine Meinung. Bleibt nur zu hoffen, dass besagte gefeuerte Piloten auspackt (natürlich erst, wenn sie sich im Westen in Sicherheit gebracht haben...)und ausführlich darüber berichten. Nach allem, was bis jetzt bekannt ist und wie L. K. bekannt ist, hat er sich den ganzen Schlamassen selbst zuzuschreiben. Leider gingen noch fast 100 andere mit drauf....

 

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dr

Geschrieben von: kurtiv. () am 17-04-2010 16:51

dr

Geschrieben von: kurtiv. am 17-04-2010 16:51

der Herr Päsident "seine Exelenz! war doch bekannt 
als prepotent, hatte schon mal seine piloten gefeuert weil sie nicht folgten,  
jetzt haben sie aus angst gefeuert zu werden gefolgt, und nu; hat er sein salat, 
"schuster !!! bleib bei deinen leisten", politische arbeit ist schwer genug, in der EU ist es eh standart, dass die herren P viele, viele Fehler machen, auf weiter so!!!

 

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Bernhard ist deutsch

Geschrieben von: Fröhlich () am 17-04-2010 16:27

Bernhard ist deutsch

Geschrieben von: Fröhlich am 17-04-2010 16:27

Das ist doch mal wieder völliger Schwachsinn was ein "Bernhard" hier schreibt. Nachdem Motto: Was nicht in der Bild Zeitung steht und ich nicht weiss, kann doch alles nicht wahr sein. Schau mal in die Bild Zeitung oder andere Blätter, dort wirst Du von Polskaweb kopierte Artikel finden, wenn auch immer mehrere Stunden oder erst einen Tag später. Das was Bild noch nicht kopiert ist als nach deiner unbeholfenen Ansicht falsch ? Haha, du Witzbold.  
 
Viele Deutsche neigen dazu sich zu überschätzen, gebildet sind sie durch ihre abhängigen Medien. Na toll. Warte einfach mal ab, lieber Bernhard, denn bis jetzt haben sich selbst Theorien von Polskaweb zuletzt als wahr herausgestellt. Die Redakteuer haben im Übrigen in dem Artikel deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass hier der Ablauf nicht mit dem tatsächlich geschehenen 100% übereinstimmen muss, die Wahrheit aber dem Bericht sehr nahe kommen könnte. Also, Brille auf, und das Ganze nochmals von vorne .... 

 

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Komplott?

Geschrieben von: Bernhard () am 17-04-2010 16:06

Komplott?

Geschrieben von: Bernhard am 17-04-2010 16:06

In jedem zivilisiertem Land der Welt entscheidet der Flugkapitän endgültig über Landung oder Abbruch.Selbst wenn der Pilot chinesisch und der Lotse suahelisch spricht, wenn der pilot die Landebahn nach internationalen Richtlinien nicht in 1000 Metern sieht, MUSS er die Landung abbrechen. Warum stürzte die Maschine aber neben der verlängerten Achse der Landebahn ab? Warum flog die Maschine bereits so tief, daß sie vor der Landebahn Bäume streift? Vor dem Abflug hat jeder Pilot die genaue Höhe des Zielflugplatzes einszustellen. Woher kennt polskaweb den Inhalt der Kabinengespräche, wenn sich der Kabinenrecorder im Besitz polnischer Stellen befindet und es ja keine Überlebende gibt? Übrig bleibt eine einzige Möglichkeit, die ja hier auch angedeutet wird. ein starrköpfiger Präsident hat fast 100 Menschen durch seinen Starrsinn mit in den Tod gerissen. Nicht mehr aber auch nicht weniger!

 

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Schüsse??

Geschrieben von: Hartmut () am 17-04-2010 07:07

Schüsse??

Geschrieben von: Hartmut am 17-04-2010 07:07

Wer schonmal ein brennendes Auto gesehen hat, weiß, daß da ständig irgend etwas knallt, verpufft oder zischt. Es sind Hohlräume, die in der Hitze bersten, vor allem aber Spraydosen knallen wie ein lauter Pistolenschuß, wenn sie im Feuer explodieren. Es müssen also nicht einmal die Patronen der Leibwächter-Pistolen gewesen sein. Man muß sich nur mal vorstellen, wieviele Druckdosen mit Deospray, Haarspray oder ähnlichem bei so vielen Passagieren an Bord gewesen sein müssen. Natürlich können es letztlich auch Schüsse gewesen sein, aber andere Ursachen für die Geräusche sind hier tausendmal wahrscheinlicher.

 

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Braucht Polen Anti-Russismus?

Geschrieben von: cdm.stern () am 16-04-2010 11:10

Braucht Polen Anti-Russismus?

Geschrieben von: cdm.stern am 16-04-2010 11:10

Der Artikel stimmt mich befremdlich. Ich habe Putin mit Tusk vor den Trümmern des Flugzeuges ganz anders gesehen und bis tief ins russische Volk hinein ist ehrliche Anteilnahme zu fühlen. 
Ich gebe zu bedenken: wäre die Sicht nicht so schlecht gewesen, hätte mit Sicherheit der Pilot einer Regierungsmaschine das Flugzeug nicht im Wald versucht zu landen. Zumal der gleiche Pilot an der Landung der gleichen Maschine bereits drei Tage früher in Smolensk beteiligt war und Piloten von Regierungsmaschinen in aller Welt ausgesuchte Kapazitäten sind.

 

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Cui bono?

Geschrieben von: Heinz () am 15-04-2010 18:06

Cui bono?

Geschrieben von: Heinz am 15-04-2010 18:06

Lieber Autor, 
mein herzliches Beileid möchte ich Ihnen zu dieser Tragödie Ihres Landes aussprechen. Ich habe Hochachtung vor denen, die ihr Leben eingesetzt haben, um das heilige Werk der Versöhnung zu tun. 
Ihrem guten Artikel kann ich nichts hinzufügen außer einen Hinweis hinsichtlich der Interessenlage im Falle eines Anschlages.  
Sie wiesen im letzten Absatz darauf hin, daß Herr Putin am 10.4. seine schärfsten Kritiker verloren hätte. Die Implikation, daß Russland ein Interesse am Absturz gehabt hätte, ist aus taktischer Sicht falsch. Man tötet deshalb nicht den Chef eines Kontrahenten, weil man nicht sicher sein kann, ob der Nachfolger nicht noch unangenehmer ist. 
Wer kann sonst ein Interesse haben, eine polnisch-russische Versöhnung zu verhindern? 
Das größte Interesse haben die weltpolitischen Gegenspieler Russlands. Für die Globalstrategie der USA gehört Polen zu den festen Besitztümern.  
Eine eigenmächtige Aussöhnung mit Russland würde eine wichtige antirussische Flanke neutralisieren. 
Es trifft sich, daß die Leitlinien der US-Strategie von einem sehr langfristig denkenden und extrem antirussischen Berater, Zbigniew Breszinski, bestimmt werden. Dieser hatte - selbst bestens in seinem Buch "Amerika - die einzige Weltmacht" dokumentiert - den Afghanistan-Krieg der Sowjets eingefädelt, um diesen ihr Vietnam zu präsentieren. Derartige Leute haben - trotz europäischer Abstammung - keine Skrupel, einen Massenmord zu begehen und ein Trauma zu verstärken, um ihr strategisches Ziel zu erreichen. Dieses heisst: US-Weltherrschaft für die nächsten 100 Jahre sichern. Natürlich am besten ohne eigenes Risiko, also durch Streit im Umfeld der Konkurrenz. 
Ich bin mir übrigens beim ersten Katyn-Massaker von 1940 sicher, daß nicht nur sowjetische Überlegungen eine Rolle gespielt haben. 
Die polnische Elite hatte doch immer 2 Feinde: Russen und die meist kommunistisch wählenden Juden. 
Letztere verfügen seit 1917 über ein intaktes Netzwerk in Politik und Geheimdiensten, das die USA und Russland umfasst. Mit Katyn 1940 sollte meines Erachtens bereits verhindert werden, daß Polen und Rußland jemals wieder zusammenfinden.

 

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Schüsse im Wald

Geschrieben von: Bob () am 15-04-2010 12:52

Schüsse im Wald

Geschrieben von: Bob am 15-04-2010 12:52

Es ist doch sehr merkwürdig, dass es zum einen nicht einen Überlebenden gab und dann hört man auf diesem Video Schüsse an der Unglückstelle. Das Sirengehäul sollte möglicherweise die Schüsse übertönen. Die Sicht ist wohl auch nicht so schlecht, wie immer behauptet wurde. Weiter will ich gar nicht denken.... 
 
Anm. der Redaktion: Es ist aber auch möglich, dass die Schüsse aus Pistolen von Militärpolizisten kamen, welche hierdurch Plünderer verjagen wollten.

 

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Katastrophe mit Ansage

Geschrieben von: Heinny () am 14-04-2010 19:35

Katastrophe mit Ansage

Geschrieben von: Heinny am 14-04-2010 19:35

Am Abend vor (!) der Katastrophe, am 9. 4. um 18.07 Uhr, war Präsident Kaczynski in der regierungsoffiziellen russ. Nachrichtenagentur RIA Novosti wegen seines von Putin nicht gebilligten Flugs "das gleiche Schicksal wie einst ,Volkspolen'" angedroht worden! Insbesondere für seine Auftritte mit dem "Kriegsverbrecher Saakaschwili" werde er "historisch verantwortlich gemacht werden"! Nach diesen Drohungen kommt das jetzt vorliegende Ergebnis der Recherchen von Polskaweb nicht überraschend: Ganz klar wird von RIA Novosti ausgesprochen, dass K.s Flug wegen seiner propagandistischen Wirkung unerwünscht war. Der merkwürdige "Besucher" könnte der abschließende Beweis sein, dass hier auf "höhere Anordnung" eine "rechtzeitige" Landung verhindert werden sollte. Unverhohlen wurde nämlich seitens RIA Novosti dem polnischen Präsidenten und seiner anrückenden "Propaganda-Armada" die Deutungshoheit über das Massaker von Katyn abgesprochen: Er gebe diesem quasi eine "ethnische", d. h. polenfeindliche Interpretation, während Putin bei seinem Treffen mit Ministerpräsident Tusk zuvor alles daran setzte, dass es sich bei Katyn um ein "Verbrechen des Totalitarismus" handle, die Opfer also "nur" Opfer des Stalin-Terrors wie andere Sowjtbürger auch seien! Die Sicht Kaczynskis dagegen schüre antirussische Ressentiments.

 

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Smolensk-Tragödie

Geschrieben von: Alois Bude () am 14-04-2010 14:35

Smolensk-Tragödie

Geschrieben von: Alois Bude am 14-04-2010 14:35

Wenn man die Bilder der Amateuraufnahmen sieht, so war es wohl doch nicht so nebelig, dass das Flugzeug hätte ungehindert landen konnte. 
Andererseits: Schikane hin, Schikane her. Hier steht doch die Frage, warum Präsident Kaczinski nicht schon einen Tag vor der Veranstaltung nach Smolensk geflogen ist?

 

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Zeuge

Geschrieben von: Fröhlich () am 14-04-2010 07:55

Zeuge

Geschrieben von: Fröhlich am 14-04-2010 07:55

Das klingt plausibel, ich schliesse aber auch einen Mordkomplott nicht aus. Kaczynsk hatte mächtige Feinde im In- und Ausland. Interessant wäre noch zu wissen, was der TVP Reporter über das Wetter zum Zeitpunkt der Katasrophe sagte. Jedes Mal wenn er seine sein Handy beim Filmen nach Oben dreht sieht, verschwimmt der Film. An einer Stelle aber, ca. 15 Sekunden nach dem Begiin, sieht man sonnigen Himmel, was da dann der Nebel Theorie widersprechen würde.

 

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