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Tschechien - Vaclav Klaus will einfach nicht

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Vaclav Havel will Vertrag von Lissabon nicht unterschreibenPrag - Im Gerangel um die letzte noch fehlende Unterschrift aus Tschechien, vor der Inkraftsetzung des EU- Reformvertrages von Lissabon, zeigt sich Präsident Václav Klaus uneinsichtig und verweigert seine Unterschrift selbst für den Fall, dass das tschechische Verfassungsgericht die Klage gegen den Vertrag von anti-europäischen rechtsnationalen Kräften abweisen würde - sagte am Sonntag in einem Fernsehinterview der Kanzleichef des tschechischen Präsidenten Ladislav Jakl. Die Tschechische Republik ist das letzte von 27 EU- Ländern, das noch nicht den Lissabon Vertrag ratifiziert hat. Václav Klaus, der selbst nicht so richtig zu wissen scheint was er will, sucht augenscheinlich aber überwiegend immer neue Wege um Tschechiens zu einer Insel zu machen, ohne hierbei den Anschluss an den Brüsseler Geldhahn zu verlieren. Seine neueste Idee um Zeit zu gewinnen, sind nun die Menschenrechte deutscher Vertriebener, welche in seinem Lande nach der EU- Reform "Unheil" anrichten könnten.

1&1 DSL

Ladislav Jakl will Václav Klaus eine starke und verbindliche Garantie, dass durch den Lissabon-Vertrag sich kein Weg für Besitzansprüche der Deutschen, die aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurden, öffnen werde. Jakl wollte aber nicht sagen, ob Klaus nach dem Erhalt derartiger Zusicherungen aus Brüssel, dann aber tatsächlich den Reformvertrag unterzeichnen werde. Der stellvertretende Ministerpräsident in der Regierung von Mirek Topolanek, Alexandr Vondra, hält die Bedenken von Klaus bezüglich der Ansprüche von Sudetendeutschen als unbegründet, da die europäische Gesetzgebung nicht rückwirkend Anwendung findet, womit die Deutschen auch nicht ihre damaligen Besitzrechte einklagen könnten. Lt. Vondra, sei es schwierig, vorherzusagen, ob der Präsident den Vertrag bis Ende des Jahres unterzeichnen wird.

In dem für Tschechien riskantem nationalistischen Spiel von Václav Klaus ist er nun selbst im Besitz des "schwarzen Peters". Brüssel macht Druck und man wird sich das Kasperl Theater des tschechischen Präsidenten voraussichtlich nicht mehr lange anschauen. Schön zu sehen ist es allerdings, dass auch er es endlich verstanden hat, dass die Beneš-Dekrete von 1945 und 1946, nach denen etwa 2,5 Millionen Sudetendeutsche aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben, enteignet oder einfach ermordet worden waren, mit Menschenrechten nichts gemein hatte. Man muss sich aber fragen ob es wirklich Sinn macht mit einem Mann der sich nicht einmal nach dem Beitritt seines Landes zur Europäischen Union für die damaligen Verbrechen seiner Landsleute an den Sudetendeutschen entschuldigte, überhaupt noch weiter zu rechnen. Welcher Gesinnung er ist erklärt vielleicht auch, warum der russische Geheimdienst die tschechische Hauptstadt Prag seit dem Amtsantritt von Klaus zur Agentenhochburg ausbaut.


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Auf den Effekt kommt's an

Geschrieben von: Durchblicker () am 01-12-2009 13:44

Auf den Effekt kommt's an

Geschrieben von: Durchblicker am 01-12-2009 13:44

Welche Motive Vaclav Klaus haben mag, ist für mich zunächst mal zweitrangig. Daß er die Ratifizierung des Lissabon-Vertrages verweigert - als einziger hochrangiger Politiker in Europa -, das ist bemerkenswert, und auf diesen Effekt kommt's an.

 

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@Kaiser

Geschrieben von: Marcus () am 13-10-2009 12:32

@Kaiser

Geschrieben von: Marcus am 13-10-2009 12:32

"falsch wie ein Tschech"  
 
Sie sind also der Meinung, dass das Alter eines solchen rassistischen Sprichwort fuer seine Wahrheit buergt?! 
 
Meinen Sie nicht eher, dass die Langlebigkeit solcher Bauernsprueche eine Buergschaft fuer Betondenken, Dummheit und Rassismus in einem Volke ist, an dem die Evolution am Ende lachend vorubergehen wird?

 

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Die altbekannte tschechische Falschheit!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 12-10-2009 21:54

Die altbekannte tschechische Falschheit!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 12-10-2009 21:54

Ein geflügeltes Wort in der k.u.k. Monarchie war das "falsch wie ein Tschech", so hieß es immer dann, wenn die tschech.-böhm. Politik Kapriolen schlug! 
Vaclav Klaus führt das fort, sein schlechtes Gewissen spricht Bände! Obwohl er doch von den 
Deutschen für eine rückwirkende Forderung nun wirk 
lich nichts zu befürchten hat, denn "ihre" Sudetendeutschen haben sie (die dt. Politiker) 
längst verraten, als sie trotz Aufrechterhaltung der Benesch-Dekrete die Tschechen in die EU ließen 
führt er nun ein letztes Gefecht gegen den EU-Ver= 
trag. Sicher ist dieser zu beanstanden, aber nicht aus der Klausschen Sicht wegen der Menschen= 
rechte, die ja bekannterweise immer dann nicht gelten, wenn die Deutschen sie für sich reklamieren, also vor was hat der Herr Angst?  
Wie vorbildlich dagegen der slowakische MP Czerno= 
gursky, der 1990 auf dem "Karpatentag" in Karlsruhe sich für die Vertreibung der Slowakei= 
deutschen entschuldigte, die Tschechen dagegen den 
Sudetendeutschen Tag für eine Hitler-Gedenkveran= 
staltung halten! Bis heute verweigern die tschech. 
Fremdenführer in Prag und sonstwo eisern die Er= 
wähnung der Deutschen in Böhmen u. Mähren, reden 
aber gern davon, daß die Kelten im 5. Jahrhdt. die 
Ränder Böhmen u. Mährens verlassen haben. Daß im 
13. Jahrht. der böhm. König Przemysl Ottokar der 
I. aber die Deutschen rief, endlich die leeren Landstriche am Rande seines Reiches zu besiedeln, ihnen sogar Vorrechte zusicherte, dies wird von diesen "Fremdenführern", die nichts weiter als 
notorische Geschichtslügner sind, immer verschwie= 
gen!

 

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Sonntag, 11. Oktober 2009
 

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