Bydgoszcz - Als bereits am Samstagmorgen die Temperarturen im polnischen Bydgoszcz (Bromberg) sich anmachten die 30 Grad Hürde zu überklettern flüchteten tausende Einwohner schon vorsorglich zur Abkühlung an die sich im Umfelde der Stadt befindlichen Seen. Für einige Dutzend von ihnen sollte diese Flucht aber alles andere als Erfrischung bringen, denn sie verloren auf einen Schlag ihre Autos und alles was sich in ihnen befand. 23 PKW auf einem Badesee- Parkplatz hatten schon kurz nach ihrer Ankunft Feuer gefangen und brannten dann alle restlos aus. Nur die schnell am vor Ort erschienene Feuerwehr konnte verhindern, dass noch mehr Fahrzeuge von den schnell um sich greifenden Feuern erfasst wurden. Auch einige Hektar Wald raubten die Flammen. Noch gibt es keine offiziellen Erkenntnisse über die Ursache der Brände, fast sicher scheint man sich allerdings, dass das Feuer durch Überhitzung entstanden war. Auch in der polnischen Haupstadt Warschau verlor ein Autofahrer auf einem Parkplatz durch einen ähnlichen Brand sein Fahrzeug.
Was verursachte das Feuer ? Für die Feuerwehrleute vor Ort gibt es nach eigenen Angaben nur zwei wahrscheinliche Möglichkeiten: Das Feuer enstand durch die Hitze oder Brandstiftung. Letzteres kann man allerdings fast ausschliessen, da man vom Badestrand aus die parkenden Fahrzeuge sehen konnte. Wahrscheinlicher ist wohl, was auch die schnelle Ausbreitung begründen könnte, dass sich das auf dem Parkplatz befindliche hohe und pulvertrockene Gras am überhitzten Motor bzw. Auspuff/Katalysator eines Fahrzeuges entzündete. Die Zündtemperatur von dürrem Gras liegt bei ca. 300 Grad Celsius, während Auto-Katalysatoren bis zu 700 Grad heiss werden.
Nachdem das Feuer erstmals hoch aufloderte und sich schnell ausbreitete, war unter den Badegästen Panik ausgebrochen. Die mit 13 Fahrzeugen angerückte Feuerwehr brauchte fast zwei Stunden um den Flammen Herr zu werden. Das Feuer war so groß, dass die Nationalstraße Nr. 5 gesperrt werden musste. Der Samstag war einer der heissesten Tage des Jahres in Polen. In Bydgoszcz, aber auch im Westen, Süden und Zentrum des Landes erreichten die Temperaturen locker 36 Grad. In Posen war es um 6.30 schon 26 Grad warm. Bis zu 39 Grad heiss war es tagsüber in Warschau, Breslau, Lodz und Krakau.
Ab Sonntag soll es aber überall vorübergehend bedeutend kühler werden. Dies zeigte sich auch schon am Samstag Nachtmittag im Norden Polens, wo innerhalb kürzester Zeit nach heftigen Stürmen die Temperaturen um mehr als 10 Grad absanken. Umgestürzte Bäume, blockierte Strassen, ein beschädigter Zug, umgerissene Strom- und Telefónmasten meldet man auf der Strecke Poznan Kolobrzeg (Posen-Kolberg). Ähnliche Meldungen kommen derzeit auch aus Stettin, Goleniów, Stargard, Chojna und Myslibórz. In Posen wird zur Zeit der Himmel sehr schwarz, was auf ein heranziehendes Unwetter hinweist. Hier waren in den letzten Tagen, immer kurz nach Sonnenaufgang, wieder Chemtrails gezielt über der Stadt im Gange. Dieses Mal mit Flugzeugen die gleich aus mehreren Rohren sprühten.
Das Wetter in Polen ist derzeit ganz klar mit tropischem Klima zu vergleichen. Es ist gar noch wesentlich unangenehmer als in der Karibik. "Polskaweb" schliesst nicht aus, dass hier falsche Wettergötter am Werk sein könnten, die uns schon im nächsten oder übernächsten Jahr noch 5 oder gar 10 Grad drauflegen.
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Chemtrails
Geschrieben von: Elke Portworsnick () am 18-07-2010 23:44