Nach den Mohamed Karikaturen der dänischen "Jütland Posten" und dem TAZ Artkel "Polens neue Kartoffel" hat nun auch die eigentlich seriöse Tageszeitung "Die Welt" einen Satirekrieg begonnen. Mit Neid haben sie mit ansehen müssen wie die TAZ mit Kaczynski Kasse gemacht hat, deshalb wurden auch jetzt die Polen als Opfer ausgesucht.Die drittklassige Satire und abgedroschen Fotos in diesem Zusammenhang zeigen deutlich, das in aller Eile mit Amateur Satirikern Auflage gemacht werden soll. Opfer wird einmal mehr, das deutsch - polnische Verhältnis sein.
In jeder Satire steckt auch etwas Wahrheit und das wissen die meisten Leser. Von daher ist das Interesse immer groß wenn Satire mit Brisanz geliefert wird. Die aktuelle polnische Regierung liefert sicherlich ausreichend Stoff dafür, worüber selbst auch die polnische Bevölkerung nur lacht und nicht böse ist. Das reicht der Tageszeitung "Die Welt" aber nicht und hat sich nun das gesamte polnische Volk als Opfer ausgesucht.Der Grund ist einzig und allein die Erhöhung ihrer Auflagen. Da kann man nun aber nicht mehr drüber lachen. Auch wenn die Satire der sog. Redaktion "Glasauge" des Springer Blattes so aussehen soll als wenn dieser Unsinn der deutsch-polnischen Verständigung dienen soll, merkt doch jeder dass es herbe gegen die Polen geht und die Deutschen nur zum besseren Verständnis und als Alibi mit eingebunden wurden. Unter dem Titel ?So haben uns die Polen garantiert wieder lieb? schlug das ?Glasauge? u. a. vor: nicht mehr in jede Weihnachtsganz hineinspucken, die nach Deutschland geliefert wird zugeben: Adam Malysz war gedopt mehr Vitamine in die Anabolika aus polnischen Labors mischen den Deutschen auch noch Berlin und Brandenburg abnehmen und ihnen dafür lieber was Schönes und Nützliches geben ? z. B. eine Thermoskanne mit leckerer polnischer Roote-Beete-Suppe, Benedikt disqualifizieren und Johannes Paul wieder aus dieser Gunter-von-Hagens-Ausstellung nehmen Neuwagen nicht mehr abschließen Schwarzarbeit legalisieren Günter Grass dazu zwingen, Lech Walesa seinen Schnurrbart zurückzugeben Warschaus Gebietsansprüche auf Nord- und Südpol bei der UN unterstützen die neue Wodka-Pipeline aus Russland direkt über polnisches Gebiet leiten Schlesien anstandslos umtauschen, und den Polen dafür lieber etwas Schönes geben: Goleos Hose, zum Beispiel. Wahrhaftig dumme Sprüche die eher aus der, ebenfalls zum Axel Springer Verlag gehörenden, "Bild Zeitung" stammen könnten. Der neue polnische Botschafter in Berlin, Marek Prawda, beschwerte sich zu Recht und umgehend über diese schädliche Satire. H. Porsch - Redaktion Polskaweb Poznan Top Artikel
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