Kiew - Es gibt keine offiziellen Zahlen wie viele Millionen oder gar Milliarden korrupte Politiker durch den Kauf unerforschter, schädlicher Impfstoffe während der Schweinegrippe- "Pandemie in ihre klebrigen Finger bekommen haben, doch man kann sich sicher sein, dass alle beteiligten Verbrecher sehr gut verdient haben. Doch wer vielleicht alle Mitverdiener bei dieser Verschwörung in die Tasche steckte, könnte die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko sein, denn ihr wird nun von Amts wegen vorgeworfen, umgerechnet über Einhundert Millionen Euro in Zusammenhang mit der angeblichen A-H1N1- Pandemie veruntreut zu haben. Offiziell heisst es: "aus der Staatsreserve zweckentfremdet ausgegeben zu haben" - was nach Lage der Dinge aber keinen Unterschied ausmacht. Timoschenko sagte hierzu bereits ihren Standardspruch am Donnerstag auf: "Ich bin unschuldig und habe keine Angst ins Gefängnis zu gehen".
Jeder weiss inzwischen, dass die sog. Schweinegrippe Ende des vergangenen Jahres die armen Ukrainer, Polen und andere Mittel- und osteuropäische Bürger verschonte. Diese Diskriminierung machte nicht einmal vor den täglich zehntausenden Besuchern aus dem Osten halt, die in Deutschland, Österreich, Holland oder der Schweiz umherzogen und von der Schweinegrippe auch dort verschmäht wurden. Doch politisch hielt die Grippe natürlich auch in der Ukraine Einzug. Tote mit pechschwarzen und zerfressenen Lungen erfanden hierzu regierungstreue Medien, Panik brach aus, denn es waren Wahlzeiten und Premier Julia Timoschenko wurde geschickt als Retterin der Nation promotet.
Mit der illegalen Entnahme von einer Milliarde Griwna, über 100 Millionen Euro, aus dem Reservefonds des ukrainischen Staatshaushalts, holte dann die bereits hafterfahrene Timoschenko in der Bekämpfung gegen die nicht existierende Pest zu einem nie dagewesenen Doppelschlag aus. Ob Timoschenko und ihre Untergebenen damals das Geld zumindest teilweise für einen besseren Zweck ausgaben, weiss noch keiner. Fakt ist aber, dass sich nun die Generalstaatsanwaltschaft mit ihren "Amtsverstößen" beschäftigt, nachdem der ukrainische Rechnungshof "Unregelmäßigkeiten" im Umgang mit Geldern zur Bekämpfung der Schweinegrippe gemeldet hatte.
Die schlimmste Geißel der Menschheit ist die "Krankheitsindustrie", offziell auch unter der Bezeichnung "Gesundheitsindustrie" auftretend. Ihr größten Einzelbetrugsfälle mit Milliardenschäden in reicheren Staaten der Welt waren zuletzt die sog. Grippen von Vögeln und Schweinen. Die Täter sind alle noch frei und es gibt nicht einmal Anklagen, obwohl die Beweise gegen unzählige Beteiligte, vor allen Dingen aber gegen die Hauptäter, meist Politiker, Beamte, Virologen und Mediziner, erdrückend sind. "Polskaweb" hatte den Betrug mit der Schweinegrippe über Unregelmäßigkeiten in Polen und der Ukraine entlarvt.
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Geschrieben von: Claus Pichlo () am 21-05-2010 10:29