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SPD und Polens Rechte provozierten Steinbach Hysterie

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Merkel und Tusk in HamburgKein anderes Thema bewegt in den letzten Tagen die Deutschen mehr wie der Streit um eine tragende Rolle der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BDV) Erika Steinbach in einem geplanten Berliner Vertriebenenzentrum. Die Streithähne, welche tagtäglich neues Öl ins Feuer giessen, bestehen in erster Linie aus bekannten SPD Mitgliedern aller Couleur und dem Bundesvorstand der Grünen auf der einen Seite und mit dem Rücken an der Wand der Bund der Vertriebenen selbst mit Erika Steinbach an vorderster Front. Ein größtenteils recht ungleichgewichtigter- und unfairer Kampf, dem zudem weitestgehend Moral und Anstand gegenüber Menschen fehlen die verteidigen, dass nicht alle Deutschen unter Hitler Nazis bzw. Täter waren. Es reichte nicht, dass man die BdV Vorsitzende seit Jahren in den rechten- polnischen Medien zum Monster und Staatsfeind Nr. 2, nach dem US Historiker Jan Tomasz Gross machte, der Polen auch als Täter während des zweiten Weltkrieges outete, denn jetzt schlägt sogar die SPD Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten Gesine Schwan nach ihr, der man einen solchen parteiischen Eingriff im Bundestagswahljahr, seitens der Bürger sicherlich nicht so schnell vergessen wird. Allgemein scheint die Steinbach Hysterie überhaupt ein hausgemachtes Szenario von machthungrigen Parteien auf beiden Seiten der Oder zu sein, denen es kaum auf Wahrheiten ankommt. Verwunderlich ist hierbei allerdings dass die deutsche SPD die Interessen der polnischen Rechten Parteien mit ihren Steinbach Attacken voll unterstützt.

Während man sich in Polen schon lange von der jüngsten Steinbach Debatte erholt hat, geht der Kampf in deutschen Landen weiter. In dem unzeitgemäßen Auftritt des Deutschland-Beauftragten der polnischen Regierung Wladyslaw Bartoszewski in der vergangenen Woche bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei dem es um die Rolle von Erika Steinbach im Rat der Stiftung des Vertriebenenzentrums ging, sahen SPD und Grüne, sowie der farblose Chef der FDP Guido Westerwelle ihre Chance gekommen, der CDU den gewaltigen Anteil der Wählerstimmen aus dem Vertriebenenverband zu nehmen bzw. zur Bundestagswahl von den Urnen fernzuhalten, indem man Merkel mit Hinweis auf die Versöhnung mit Polen zu voreiligen Schritten und Aussagen bez. der BdV Präsidentin zwingen wollte und darüberhinaus diese teilweise sogar medienwirksam beleidigte um die Christdemokraten allgemein in Mißkredit zu bringen. Solch einen antidemokratischen und unmoralischen Schritt seitens großer deutscher Volksparteien, gemessen an dem geschichtlichen Ausmaß der Weltkrieg II Vertreibungen, hatten selbst Polens Erzkonservative nicht zu hoffen gewagt.

Überhaupt war der 87-jährige Bartoszewski, der zu Beginn des zweiten Weltkrieges auch ein halbes Jahr in Auschwitz eingesperrt war, dann bei der umstrittenen polnischen Heimatarmee (AK) kämpfte und später sogar polnischer Außenminister wurde, selbst kaum überzeugt von irgendwelchen Erfolgsaussichten während seiner letzten Steinbach Intervention bei Angela Merkel. Doch seine Drohungen über das Einfrieren deutsch-polnischer Treffen und Projekte, sowie seines eigenen Rücktrittes im Falle einer Nominierung Steinbachs ("Entweder Steinbach oder ich") hatten offensichtlich bei der deutschen Bundeskanzlerin Merkel Wirkung hinterlassen, was ihr Gast dann schon kurz nach seiner Rückkehr nach Warschau freudestrahlend der am Flughafen sensationslüstig wartenden rechten Presse verkündete. Dass die Mission Bartoszewskis mißlingen könnte war vor seiner Abreise nach Berlin alleine dadurch deutlich zu erkennen gewesen, dass sogar Regierungschef Donald Tusk sich damit beschäftigte Bartoszewski jegliche Rücktrittsabsichten auszureden. Die Idee der Reise zu Angela Merkel in Sachen Steinbach kam übrigens auch von ihm selbst und nicht von Donald Tusk. Bartoszewski wird nicht von allen Polen unterstützt, vielen gefällt nicht seine Art der Dramatisierungvon Ereignissen, wozu auch seine eigene Rolle in der Geschichte zählen soll, aber immerhin hat einer seiner dramatischen Auftritte zuletzt kräftig dazu beigetragen, dass die Rechtskonservativen im Lande abgewählt wurden.

Reichlich mysteriös ist allerdings die jüngste Steinbach Hysterie mit teilweise kaum akzeptablen Vergleichen in Polen schon. Kommt diese doch eigentlich völlig unerwartet und kann kaum damit zusammenhängen dass eine Pressemeldung aus Deutschland über eine wahrscheinliche Beteiligung der BdV Chefin im Stiftungsrat des geplanten Vertriebenenzentrums Warschau alamiert haben soll. Noch im vergangenen April hatte Bartoszewski nämlich gegenüber Journalisten des polnischen Nachrichtensenders "TVN24" gesagt: "Ich könnte mir vorstellen, dass die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach, die erst vor wenigen Tagen mit überwältigender Mehrheit in ihrem Amt bestätigt wurde, im Aufsichtsgremium des Vertriebenzentrums ihren Platz findet". Vorab hatte Bartoszewski einer deutschen Regierungs- Delegation die sich in Warschau eingefunden hatte um der Regierung Tusk das Projekt "Sichtbare Zeichen" auch bekannt als Vertriebenenzentrum vorzustellen "großzügig" mit auf den Weg gegeben: ""Macht wie Ihr denkt, aber bedenkt wie Ihr es macht, denn wir werden es bewerten...". Wenige Monate vorher hatte Bartoszewski Steinbach noch als "Bestie" und "Lügnerin" bezeichnet welche die Geschichte verdrehe und "Feind Polens" sei. In der letzten Woche verglich er die BdV Vorsitzende sogar mit einem Holocaust Leugner. Frau Steinbach hat allerdings aus Sicht vieler deutscher Historiker und Politiker bis heute niemals Polen so angegriffen, dass dies zum Beispiel Bartoszewski Beleidigungen rechtfertigen könnten. Auch Polskaweb fragt sich " Ist es etwa ein Verbrechen wenn man sich mit der heutigen deutsch-polnischen Grenze oder den Verbrechen an Nachkriegsvertriebenen nicht einverstanden erklärt ?"

Das schwankende Gemüt Wladyslaw Bartoszewski müsste eigentlich doch auch der von der polnischen Rechten so geliebten SPD ein wenig verdächtig vorkommen. Oder sind Frank-Walter Steinmeier, Gesine Schwan, Meckel und Thierse etwa auf diesem Auge blind und können vielleicht die Methodik dahinter nicht nachvollziehen ? Bartoszewski ist die einzige lebende Verbindungsstück zwischen polnischen und jüdischen Opfern der Nazis. Ein gemeinsames polnisch-jüdisches Opfergewand wollen aber prominente Juden und jüdische Organisationen vielfach nicht anerkennen, da man Polen auch der Nazi- Kollaboration und Judenverfolgung bezichtigt, welches selbst im 21. Jahrhundert noch von "geraubten" jüdischen Immobilien lebe. Tatsächlich ist es manchmal Bartoszewski Art, beide Nationen in ein gemeinsames Gewand zu stecken, um die Opferbonuse für Polen auf ein Maximum zu erhöhen. Nach Meinung seiner Kritiker ist der dabei bisher ganz gut vor allen Dingen in Verbindung zu den Deutschen gefahren. Gelernt von deren Großzügigkeit habe er vor allen Dingen von SPD Kanzler Willi Brand, der Polen im Jahre 1970 mit der Anerkennung der bestehenden polnischen Westgrenze, wenn auch unter Vorbehalt eines zu schliessenden Friedensvertrages überraschte. Hierbei wurde dann auch Stettin polnisch, welches eine solcher "Gunst" nicht einmal in den allierten Potsdamer Abkommen unterlag.

"Angriff ist die beste Verteidigung" heisst es auch in Polen, und was dies bedeutet im Zusammenhang mit den jüngsten Attacken der rechten polnischen Presse und einiger führender Politiker, ist relativ einfach zu durchschauen. Polen hat offensichtlich ein grosses Problem und das ist die wachsende Anzahl von letztlich entdeckten "mysteriösen" zivilen, deutschen Massengräber im eigenen Lande. Kinder, Frauen und Männer die teilweise durch Schüsse in den Kopf aus aufgesetzten Kurzwaffen getötet wurden. Nackt und ohne jeglichen persönlichen Gegenstände, Zahnersatz oder rückständigen Kugeln findet man sie in riesigen zugeschütteten Gruben. Polnische Medien, Behörden und staatliche Institute geben sich die größte Mühe diese Mordstätten als russische Anlagen zu verdammen, doch wenig weisst auf die Taten mordlüstiger Rotarmisten hin und in Polen wird und wurde nachweislich alles getan um Beweise und Umstände der sehr wahrscheinlichen Genozide an Deutschen zu verschleiern, womit sich Polen nun selbst in Verdacht gebracht hat. Bestes Beispiel ist das im Oktober letzten Jahres in Malbork entdeckte Massengrab mit über 2000 vermutlich deutschen Zivilisten. Bei diesen Menschen handelt es sich höchstwahrscheinlich um die nach dem Ende des zweiten Weltkrieges verschwundene und zurückgekehrte deutsche Bevölkerung der Stadt. Erika Steinbach hatte sich wenige Tage vor dem Bartoszewski Besuch in Berlin zu dem Malborker Massengrab öffentlich geäussert und den Tod der Menschen bedauert. Gesine Schwan, Aussenminister Steinmeier, Claudia Roth und Guido Westerwelle allerdings nicht, vermutlich deshalb weil 2000 tote Deutsche ja ihre Stimme nicht mehr abgeben können.

Über Frau Schwan, die ausgezeichnet polnisch spricht und liest sind wir ganz besonders erschrocken, denn sie weiß ganz genau dass an und um diese zivilen Massengräber in Polen Schindluder getrieben wird und wurde, was man durchaus auch in anderen seriösen polnischen Tageszeitungen lesen kann und konnte. Man schaue in das Archiv von "Polskaweb News" und man wird nicht einen einzigen negativ- Artikel über die Politikerin finden, durchweg alle sehr positiv auch in Verbindung mit dem jetzigen Deutschland-Beauftragten der polnischen Regierung Wladyslaw Bartoszewski. Auch dieser hat sich nicht zu dem Marienburger Massengrab geäussert. Morgen treffen sich Donald Tusk und Angela Merkel in Hamburg. Wir hoffen, dass Frau Merkel dann nicht nur ihre indirekte Zusage vom letzten Jahr gegenüber dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski bez. Erika Steinbach zurücknimmt, sondern auch das Gespräch zu den deutschen Massengräbern in Polen führt. Man muss diese grausamen Geschichten gemeinsam und ehrlich aufarbeiten. Mit grüner oder roter Unmoral und Verschleierungen kommen wir nicht mehr weiter in diesem politisch und moralisch unkorrekt getriebenen "Versöhnungsprozess zwischen Deutschen und Polen".

Interessante Links zu diesem Artikel:

Bartoszewski: "Erika Steinbach kein Thema mehr in Polen"

Polen in der Patriotismus Falle


Polens Allergie zum Thema Vertreibungen

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Nochmals an Karin

Geschrieben von: Dr.Mabuse () am 03-03-2009 12:41

Nochmals an Karin

Geschrieben von: Dr.Mabuse am 03-03-2009 12:41

Sehr geehrte Frau Karin: 
Sie haben natürlich Recht. Ich habe "Westpreußen" mit dem Westen Preußens gleichgesetzt was es ja tatsächlich noch gibt. 
Ihre Antwort ist, bis auf die Westpreußenkorrektur, ziemlich dürftig. 
Ich gebe Ihnen keine Nachhilfe. Ich habe Ihnen nicht erzählt was Vertreibung bedeutet.  
Ich habe nur Fragen gestellt von denen Sie keine einzige beantwortet haben. 
Im Übrigen hat der Bund der Vertriebenen 2 millionen Mitglieder (wobei allerdings nicht alle vertriebene sind), ist Ihnen das genug? 
 
Die Denkmäler in der polnischen Pampa (Frauenburg 2400 Einwohner), die es angeblich schon längst gibt und die sowieso Niemand kennt scheinen Ihnen zu reichen obwohl hier wie in Polen die jungen Leute nichtmal wissen das es eine Vertreibung gab. 
 
Sie wissen das es 1920 in Stuhm eine Volksabstimmung gab, in der sich die Bewohner zu Deutschland bekannten? Während den Bewohnern Rahmels (nur 85 km entfernt) diese verwehrt wurde und es von Polen annektiert wurde? 
Ist es da so einfach für Sie zu sagen Steinbachs Eltern seien Besatzer gewesen? 
Hätte es in Stuhm diese Abstimmung nicht gegeben wären Sie auch keine Westpreußin und alle Deutschen Soldaten mit Familien die dorthin beordert wurden wären nach Ihrer Auffassung "Nazi Besatzer" gewesen.  
Das Steinbachs Eltern Nazis waren müssen Sie auch erst beweisen. 
Grüße 
Hiermit möchte ich unsere Diskussion beenden.  
Wir wollen ja die Redakteure von Polskaweb nicht überstrapazieren.

 

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Warum E. Steinbach ein Rotes Tuch ist

Geschrieben von: Brigitte Jaeger-Dabek () am 03-03-2009 10:14

Warum E. Steinbach ein Rotes Tuch ist

Geschrieben von: Brigitte Jaeger-Dabek am 03-03-2009 10:14

Zu erklären, warum Steinbach in Polen eine Hassfigur ist, würde den Rahmen dieses Kommentars sprengen.Mehr darüber warum die Polen so empfindlich auf Erika Steinbach reagieren, finden Sie bei XXXXXXXXXXXX 
keinesfalls nur für Polens Rechte!

 

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an Dr. Mabuse

Geschrieben von: Karin () am 02-03-2009 10:43

an Dr. Mabuse

Geschrieben von: Karin am 02-03-2009 10:43

Sehr geehrter Herr Dr. Mabuse, 
"Westpreußen gibt es noch"- da sieht man, dass Sie von Geschichte und Geografie keine Ahnung haben. Westpreußen ist heute Polen, Wojwodschaft Pomorze (Danzig-Gdansk, Thorn-Torun, Marienburg-Malbork). Und zu den lebenden Vertriebenen: Ich bin selber eine! 1945 aus Stuhm in Westpreußen vetrieben worden, mit 15 Jahren. Von Ihnen brauche ich keine Nachhilfe, was das heißt. Und auch nicht von Frau Steinbach, die ein kleines Mädchen war und ihre Eltern erst als NS-Besatzer nach Westpreußen gekommen sind. Ich will keine "Fürsprecher" solcher Couleur- ich kann für mich selber sprechen! Und ich will auch kein Denkmal in Berlin, dass von solchen Leuten aufgebaut wird. Es gibt in Polen längst solche Denkmäler, zum Besipiel in Frombork (Frauenburg/Ostpreußen). Und bald auch in Malbork. Und das ist gut so. Aber alles, was dieser Vertriebenenverein und Frau S. inszeniert, hat mit meinem Schicksal nichts, absolut nichts zu tun. Das ist politisches Theater, weiter nichts.  
Sie haben gut reden- sie haben nichts verloren. Also überlassen Sie das denjenigen, die wirklich betroffen sind und mitreden können.

 

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An Karin

Geschrieben von: Dr.Mabuse () am 28-02-2009 01:20

An Karin

Geschrieben von: Dr.Mabuse am 28-02-2009 01:20

Frau Steinbach hat noch 1990 die Grenze nicht akzeptiert? 
Ich erinnere Sie daran das die Grenze in Deutschland bis 1990 nicht ofiziell war. 
D.h. das kein Politiker sie bis dahin akzeptiert hat, nicht nur Fr Steinbach. 
Aber unabhängig davon, es geht hier überhaupt nicht um Grenzen.  
Die Deutsch polnische Grenze ist fesgelegt und Niemand rüttet daran. Wie kommen Sie auch darauf? 
Es geht auch nicht um oder gegen Polen wie Sie behaupten (die Russen und Tschechen waren ja ebenfalls beteiligt), sondern um den Akt der Vertreibung und dessen Aufarbeitung, die ja nie stattgefunden hat. 
 
Frau Steinbach macht Theater? 
Nennen Sie ein Beispiel. Ich sehe nur wie polnische und deutsche Politiker Theater machen. 
Von Fr Steinbach höre ich nur das sie in den Vorstand gewählt wurde und sie diese Möglichkeit wahrnehmen will. 
 
Frau Steinbach will deutsches Steuergeld? Wofür? Belegen Sie das. 
 
Sie denken das 17 mill Vertriebene,2 mill vergewaltigte und schätzungsweise 1 bis 2 mill Tote Deutsche, in Deutschland keine Erinnerung verdienen? Und das weil nur noch wenige leben? Argumentieren Sie auch so bei einem gewissen Mahnmal in Berlin was vor ein paar Jahren eingeweiht wurde? Bestimmt nicht gell? 
Außerdem leben mehr als Sie denken. 
Rechnen wir: 
alle die 1945 10 waren sind heute 78. Das ist doch gar nicht so alt. Da kommt garantiert die eine oder andere Million zusammen (von 17). 
 
Und Sie als Westpreußin haben gut reden, das gibt es ja noch.

 

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An Armand

Geschrieben von: Dr.Mabuse () am 28-02-2009 00:48

An Armand

Geschrieben von: Dr.Mabuse am 28-02-2009 00:48

Hallo: 
Zwei Punkte: 
 
1.Wie gesagt,Nationalismus blendet. 
 
Bevor Sie sagen ich rede Unsinn müssen Sie erstmal Ihre Aussagen überprüfen. 
Hier eine Europakarte von 1600. Gucken Sie sich die Westgrenze an und urteilen Sie. 
http://de.euratlas.com/ geschichte_europa/ europa_karte_1600.html 
 
2.Frau Steinbach redet überhaupt nicht von Grenzen. Die aktuelle Grenze fechtet Niemand an. 
Also was soll das ganze? 
Grüße

 

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Wider das Vergessen

Geschrieben von: tesafilm () am 27-02-2009 23:17

Wider das Vergessen

Geschrieben von: tesafilm am 27-02-2009 23:17

Auch Polen wird sich den dunklen Seiten seiner Vergangenheit stellen müssen, denn die Annektion Ostdeutschlands und die Vertreibung von 14 Millionen Menschen kann man drehen und wenden wie man will, es bleibt ein Verbrechen. Und selbst wenn man der Versuchung erliegt, dieses Verbrechen gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten aufrechnen zu wollen, so bleibt es doch weiter ein Verbrechen, das alle Dimensionen sprengt. Und anstatt sich endlich dazu zu bekennen versucht Polen (und ebenso die Tschecheslowakei) mit allen Mitteln, eine entsprechende Aufarbeitung zu verhindern und möchte dieses Kapitel seiner Geschichte um jeden Preis vergessen machen. Diese Melange aus bockigem Chauvinismus und schlechtem Gewissen ist allerdings ein schlechter Ratgeber für eine konstruktive Mitarbeit im Europa des 21. Jahrhunderts, wo ein hysterischer Nationalismus dieser Couleur nun wahrlich kein Gehör finden darf.

 

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Steinbach- nein danke!

Geschrieben von: Karin () am 27-02-2009 11:33

Steinbach- nein danke!

Geschrieben von: Karin am 27-02-2009 11:33

Langsam kann ich es nicht mehr hören- ewig nervt Frau Steinbach. Sie hat die deutsch-polnische Grenze noch 1990 in Frage gestellt, sie und ihr Verband tun alles, um die Situation in den ehemaligen deutschen Ostgebieten in deutschen Medien schlecht darzustellen (und damit zu "beweisen", dass Polen unfähig ist, diese Gebiete zu "verwalten"). Und Frau S. will doch auch gar nicht in ihre "alte Heimat" zurück- das hätte sie schon längst tun können, die Grenzen sind doch offen! Frau Steinbach will Geld- deutsches Steuergeld. Und weil ihre Freundin Frau Merkel ihr nicht so viel geben will, provoziert sie Konflikte mit Polen, damit die deutsche Regierung sie dann durch Finanzhilfen für den Vertreibenenverband "beruhigen" kann. Und außerdem- wie viele Vertriebene vetritt Frau Steinbach eigentlich? Nach über 60 Jahren sind doch die meisten schon nicht mehr am Leben- und die meisten anderen Vertriebenen denken ganz anders als diese angeblichen "Repräsentanten". Schluss mit dem Theater! Ich als alte Westpreußin kann es nicht mehr ertragen, mit Frau S. in einen Topf geworfen zu werden.

 

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Unsinn

Geschrieben von: An Dr.Mabuse () am 27-02-2009 09:23

Unsinn

Geschrieben von: An Dr.Mabuse am 27-02-2009 09:23

Ja dann war es nicht im Jahre 600.. das is illerevant dann war es ebend im jahre 1636.. Zu zeiten von Johan III Sobieski... Ich wollt einfach nur sagen das Polen frührer mindestens so groß wenn auch nicht größer als Deutschland war... Ich weiss nicht wann das war, da müsste ich nochmal Recherchieren aber das es war stimmt... Und das wenn FRAU Steinbach sich so gerne mit den Grenzen beschäftigt soll sie Polen halt die echten Grenzen zu weisen (macht sie nicht weil dan Polen größer gewesen wäre) oder einfach sich um ihre eigenen Probleme drum kümmern....

 

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Polen im Jahre 600?

Geschrieben von: Dr.Mabuse () am 26-02-2009 22:37

Polen im Jahre 600?

Geschrieben von: Dr.Mabuse am 26-02-2009 22:37

Hallo Armand: 
Polen gab es im Jahre 600 überhaupt nicht, sondern erst 400 Jahre Später. 
Im Jahre 600 gab es nur slawische Stämme in der Gegend. 
Gegen 400 n Christus war die Gegend übrigens von germanischen Stämmen besiedelt als die Slawen noch im tiefsten Asien waren, also können Sie so nicht argumentieren. 
Lesen Sie über Völkerwanderungen nach, auch über die baltischen Völker an der Ostsee, z.B. die Pruzzen (später Preussen) die sich an der Ostseeküste niedergelassen haben und wo es niemals Slawen (geschweige denn Polen)gab. 
Oder gucken Sie mal im google Earth wo Stettin liegt, ob westlich oder östlich der Oder. 
Hätten Sie als Deutscher diese Grenze gutgeheißen? 
Sie werden staunen wie Nationalismus die Geschichte in den Köpfen verfälschen kann. 
 
Und das ist es was Polska Web hier versucht: die Sachen klarzustellen jenseits von Politik und Nationalistischen Verzerrungen. 
Denn das ist die Voraussetzung für eine richtige Versöhnung ohne gegenseitigen Groll. 
Alles muß gesagt werden.  
Grüße

 

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Steinbach

Geschrieben von: alwis.gm () am 26-02-2009 20:33

Steinbach

Geschrieben von: alwis.gm am 26-02-2009 20:33

So funktioniert also Demokratie bei polnischen Politikern. Was ist denn los. Neid? Eifersucht? Minderwertigkeitskomplexe?

 

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Massenpsychose

Geschrieben von: Jochen () am 26-02-2009 16:21

Massenpsychose

Geschrieben von: Jochen am 26-02-2009 16:21

Offenbar leidet Polen unter einer Massenpsychose. Anders kann man die polnische Hysterie und das absurde polnische Symbolttheater um die Vertriebenenvorsitzende Frau Steinbach nicht erklären. 
 
Polens Führung mischt sich in unzulässiger Weise in die deutsche Innenpolitik ein. Die Aufarbeitung der Geschichte ist Sache jeder Nation selbst. Ich möchte einmal sehen, wie die Polen sich verhalten würden, wenn wir über ihre Vergangenheitsbeschäftigung bestimmen wollten.

 

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Inhalt

Geschrieben von: Armand () am 26-02-2009 13:33

Inhalt

Geschrieben von: Armand am 26-02-2009 13:33

Auch Polskaweb fragt sich " Ist es etwa ein Verbrechen wenn man sich mit der heutigen deutsch-polnischen Grenze oder den Verbrechen an Nachkriegsvertriebenen nicht einverstanden erklärt ?" 
Antwort: Es ist kein Verbrechen aber eine Beleidigung dies Überhaupt in Frage zu stellen. Das haben die Polen schließlich nicht getan. Und keiner hat gesagt das dies ein Verbrechen ist. Da jeder weisst das Polen am meisten unter Deutschen Umständen gelitten hat, muss sich auch eine Frau Steinbach einfallen das man sowelche Fragen nicht zu stellen hat. Man will Europa verbinden und Streitigkeiten inzusammenhang von Grenzen ist wohl fehl am platze. Wir sind hier keine Feinde sondern Freunde. Und wenn man Frau Steinbach die Grenzen so ernst nehmen möchte dann soll sie das in Erster Linie nicht nur an Polen ausrichten sondern Überall den Polen war im Jahre 600 ein gewaltiges Land. Entschuldige sie die Fehler bin Schüler und will auch keine Rücksicht auf meine Grammtik nehmen. Was mir noch zur Polskaweb einfällt ich lese eure News Gerne und das ihr das auf Deutsch habt find ich Spitze. Nur was ich zu bemängeln habe das ihr offt über Polen Negatives berichtet. Eure Meinung zu Polen sieht nicht gerade Positiv aus. Wenn ich mir so einige Beiträge an schaue und ihre Kommentare dazu lese. Wenn das ein Deutsche Polnische Seite sein soll und nicht nur für Deutsche sein soll dann betrachtet das Neutral und nicht Negative. Meine Aussage soll keine Beleidigung sein im Gegenteil Negative Kommenatare Helfen mehr um Dinge zu ändern.Um Aussagen zu verändern reichen "zussagen und Positives Aussagen nicht aus. 
 
Anm. Redaktion: 
 
Danke für Ihren Beitrag. Wir sind gehalten die Wahrheit zu schreiben und uns hierbei an bekannte Fakten zu halten. In der Politik- Sparte und den Polizeiberichten überwiegen aber leider immer und überall die negativen Nachrichten. Diese klingen natürlich manchmal nicht neutral, wenn es gegen Kriminelle oder Ultrarechte Politiker geht, denn hier fehlt die Kraft irgendetwas zu beschöningen.

 

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