MADRID - In der Regel zahlen Regierungen in der Welt nichts für die Freilassung ihrer durch Terroristen entführten Bürger. Die spanische Regierung geht in dieser Frage offenbar einen anderen Weg, denn jetzt wurde bekannt, dass Madrid 5 Millionen Dollar für die Freilassung von drei Mitarbeitern einer humanitären Organisation zahlen will, die Ende November in Mauretanien durch eine Gruppe des nordafrikanischen Flügel von al-Qaida entführt worden waren. Westafrikanischee Medien berichten am Sonntag, die spanische Regierung habe eine Vereinbarung mit den Terroristen über die Zahlung des geforderten Lösegeldes getroffen. Die Regierung Malis soll in diesem Falle als Vermittler zwischen den Parteien aufgetreten sein. Eine offizielle Stellungnahme aus Madrid gibt es hierzu nicht.
Grundlage der Verhandlungen Spaniens mit den Terroristen war die Veröffentlichung eines Videos, welches den Beweis erbringen sollte, dass die entführten Spanier, zwei Männer und eine Frau, noch leben. Sie waren Ende November in einem Konvoi aus 13 Fahrzeugen unterwegs als plötzlich bewaffnete Angreifer auftauchten und nach einem Gerangel mit ihren Opfern verschwanden. In einer Erklärung die von Al-Jazeera veröffentlicht wurde, übernahm Al-Kaida die Verantwortung für diese Aktion.
Die humanitäre Hilfe der Spanier bestand vor allem aus Low-Cost-Lieferungen von Materialien, die für Marokko, Mauretanien, Senegal und Gambia bestimmt waren. Madrid war, neben New York und London, auch bereits Schauplatz einer Großaktion von Terroristen. Bei den Anschlägen auf vier Pendlerzüge in der spanischen Hauptstadt, waren am 11. März 2004, 191 Menschen getötet und mehr als 1800 verletzt worden. Hauptsächlich Nordafrikaner zählten zu den Tätern, sie behaupteten im Auftrage von Al- Kaida gehandelt zu haben.
Ein Terrornetzwerks Namens "Al Kaida" scheint, gemessen an Anschlägen oder derartigen Versuchen aus jüngster Zeit, wie der angebliche versuchte Bombenanschlag im Passagierflugzeug von Amsterdam nach Detroit, mehr eine Legende, denn Realität zu sein. Gemeinsam Strukturen kann man auch mit dem besten Willen heute nicht mehr erkennen. Das dubiose "Netzwerk" scheint viel mehr aus Trittbrettfahrern des 11. September sowie anderen opportunen Profiteuren zu sein, die viel Geld durch die Angst der Menschen machen. Berechnende Politiker, lassen sie gewähren.
Spanien ist auf dem falschen Weg, solche Verbrecher finanziell zu unterstützen. Dies wird wieder viele kleine möchtegern- Terroristen produzieren. Gerdae im Falle Mali scheint es sogar so zu sein, dass korrupte Politiker über das Militär das "Terror" Geschäft fördern und in anderen Teilen der Welt freuen sich Politiker auch über Al-Kaida Fakes.
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Dipl.-Psych.
Kommentar von: Kirsten Bohn () Publiziert am 22-02-2010 19:07