WARSCHAU - Das Breslauer Institut für Gerichtsmedizin gleicht seit dem Montag einer Festung. Es wurde komplett eingezäunt. Ein Spezialkommando der Warschauer Polizei hat das Gebäude umstellt. "Gefahrenabwehr" bezeichnet man offiziell diese Nummer. Bis zum Mittwoch Nachmittag geht hier so gut wie garnichts mehr und wer rein oder raus will wird strengstens kontrolliert. Hierzu müssen Personen nicht nur den Personalausweis und ein spezieller Passierschein mit Foto vorgelegen, sondern auch die Kopie einer Geheimhaltungserklärung auf der man per Unterschrift vorab versicherte nichts zu sehen bzw. nichts gesehen zu haben. Und warum dieser etwas sehr übertriebene Aufwand ? Nun, angeblich soll die Leiche des Ex- Koordinators der polnischen Geheimdienste Zbigniew Wassermann zur Zeit in diesem Hochsicherheitsgebäude in der niederschlesischen Metropole exhumiert werden und der Tote ist ja bis zu seinem Verfall immer noch "Geheimnisträger". Wassermann soll, wie sein Chef und Ex- Präsident Lech Kaczyński, am 10. April des vergangenen Jahres bei einem Flugzeugabsturz am Rande der russischen Stadt Smolensk getötet worden sein. Die nun stattfindende Exhumierung findet auf Antrag seiner Familie statt, welche mit den gerichtsmedizinischen Ergebnissen aus Moskau nicht zufrieden ist, da man ihrem Liebsten eine Niere sezierte, die er schon vor seinem schrecklichen Tode nicht mehr hatte. Die Wassermanns behaupten schon lange, dass russische Behörden "mit Sicherheit" Dokumente zur Identifizierung von Opfern der Flugzeugkatastrophe gefälscht haben und vermuten gar dass die Insassen der Präsidenten- Tupolew damals Opfer einer internationalen Verschwörung wurden. Am Tode Zbigniew Wassermanns zweifeln sie allerdings nicht, denn den haben sie bereits öffentlich als "identifiziert" erklärt, womit sie automatisch auf unsere "Verschwörerliste" gerieten, denn wir sind uns sicher, dass der 10. April 2010 ein polnisch-russischer erster April war.
Die "Experten" in Breslau nehmen derzeit Proben von Gewebestrukturen Zbigniew Wassermanns um dann nach speziellen Analysen die Todesursache des Ex- Politikers bestimmen zu können. Diese entnommen Teile können sehr klein sein, deshalb vermutlich auch die Geheimhaltungserklärung, welche selbst den Verrat von unwichtigsten Details mit Strafandrohung versieht. Natürlich haben die Breslauer Gerichtsmediziner nun nicht die Leiche von Wassermann auf dem Tisch sondern entweder garnichts oder etwaig "nur" einen toten polnischen Obdachlosen der an einer Überdosis russischen Wodkas oder nach einem Medizintest der Pharma- Industrie seinen Leiden in den letzten Tagen erlag.
Die Wassermanns kritisieren neben der Untersuchung einer nicht vorhandenen Niere ihres Liebsten aber auch die Arbeit der Tusk- Regierung nach diesem "weltbewegenden" 10. April des vergangenen Jahres. Man hatte frühzeitig schon (und zu recht) erkannt, dass sich Warschau und Moskau hauptsächlich durch Untätigkeit und Verschleierungen für die Aufklärung der "Katastrophe" stark machten. Am vergangenen Sonntag wurde in Masuren ein Gedenkstein zu Ehren des falschen Toten Lech Kaczyński aus dem Boden gerissen. Vermutlich handelte es sich bei den hierfür verantwortlichen "Vandalen" wohl auch um Politiker.
Die heutigen Generationen der Verschwörer aus dem Osten sind aber auch wirklich zu dumm für ihren Job. Leider gibt es aber auch genügend noch dümmere Menschen in Person jener welche diese ganzen Lügen glauben. Schon Katyn war eine Lüge, was wir Ihnen alsbald auch detailliert beweisen werden. Sie aber haben doch sicherlich schon gemerkt, dass die internationale "Obrigkeit", um Kraft und Mammon zu tanken, schon seit Jahrhunderten keine Gelegenheit auslässt Völker gegeneinader aufzuhetzen. Der Lohn für derartige Verbrechen sollte von der Natur her doch nun mal so langsam das "sich selbst mit den eigenen Waffe schlagen" sein.
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