Brüssel - Die Nutzniesser von dubiosen Krankheiten der vergangenen Jahre wie Sars, Schweine- und Vogelgrippe geraten immer mehr unter Druck. Nachdem sich am Dienstag in Brüssel zahlreiche Parlamentarier für eine tiefere Untersuchung der finanziellen Hintergründe sog. neuer Grippen einsetzten, bekam auch die polnische Gesundheitsministerin Ewa Kopacz eine Einladung von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Sachen der zuletzt aufgetretenen Schweinegrippe, die in Europa und der Welt nur wenig Schaden anrichtete, dafür aber umso mehr Steuergelder gekostet hatte. Kopacz soll vor dem Ausschuss dazu Stellung nehmen, in welcher Form die WHO und Pharma Produzenten versucht hatten Druck auf Polen auszuüben, nachdem man sich geweigert hatte, unerforschte Impfstoffe ohne Hersteller- Garantie zur Impfung der Bevölkerung zu bestellen. Der Untersuchungsausschuss des Europarates wird vom deutschen Epidemiologen Dr. Wolfgang Wodarg geleitet, der weltweit als einer der ersten Köpfe war, den Filz aus WHO, Wissenschaftlern und der Pharma- Industrie bemerkt und kritisiert hatte.
"Polskaweb" hatte während der geschürten Schweinegrippe Paniken in Deutschland und der Ukraine die Welt darauf aufmerksam gemacht, dass die Polen mittendrin sich über die Hysterien bei den Nachbarn wunderten, da bis dahin im eigenen Lande so gut wie niemand an A-H1N1 erkrankt oder gar gestorben war. Erst nachdem die Pharma- Industrie an Gesundheitsministerin Kopacz zu scheitern drohte, meldete man die ersten mutmaßlichen Schweinegrippe- Toten auch in Polen, die allerdings alle auch andere Krankheiten hatten. Der britische Abgeordnete Paul Flynn sagte am Dienstag der Brüsseler Korrespondentin des polnischen Radios "RMF FM": "Wir haben eine sehr interessante Analyse, demnach starben in Polen etwa so viele Menschen an der Schweinegrippe wie in Großbritannien. London kaufte Impfstoffe um damit die ganze Bevölkerung zu immunisieren, Warschau hat nicht einmal eine einzige Dose abgenommen".
Ähnlich wie Flynn äusserte sich auch die französische Europaparlamentarierin Michele Rivasi: "Inmitten der Finanzkrise haben EU- Regierungen Milliarden für Impfstoffe nach einem Fehlalarm ausgegeben. Die französische Regierung hatte mehr als 90 Millionen Dosen des Impfstoffs gekauft, weil Experten rieten allen in Frage kommenden Franzosen zwei Schüsse zu injizieren. Tatsächlich verwendete man aber nur einen kleinen Teil und sucht nun wie Resteuropa nach Käufern für die überflüssigen Impfstoffe. Eine Milliarde Euro Steuergelder wurden somit in den Sand gesetzt. In Polen starben weniger Menschen an der Grippe als in Frankreich und es gab mindestens 3000 Fälle von Nebenwirkungen der Impfungen. Zudem sind zahlreiche Menschen als "Versuchskaninchen" für unzureichend getestete Impfstoffe mißbraucht worden". Rivas forderte einen Untersuchungsausschuss, der ermitteln soll ob "Interessenskonflikte" zu der falschen Pandemie-Warnung geführt haben. Dazu sollten mögliche Verbindungen der von der EU angehörten Experten zur Pharma-Industrie, durchleuchtet werden.
Die niederländische EU- Abgeordnete Judith Merkies bringt die Masche der Nutzniesser fauler Grippen auf den Punkt: "Alle zwei oder drei Jahre löst eine neue Krankheit Panik- Wellen aus. Im vergangenen Jahr war es die H1N1-Grippe, davor die Vogelgrippe und das Sars-Virus. Bemerkenswert wie in diesem Zusammenhang dann plötzlich die pharmazeutischen Industrie Druck auf die Länder ausübt, damit sie Impfstoffe kaufen. In den Niederlanden liegen 19 Millionen Impfungen nutzlos herum. Die Regierung hat hierfür 300 Millionen Euro bezahlt." Eine der ersten Parlamentarier welcher die Petition zur Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Schweinegrippe unterschrieb, war der polnische Abgeordnete Boguslaw Sonic von der Tusk- Partei, der auch Ewa Kopacz angehört: " Die polnischen Behörden hatten im Zusammenhang mit den angeboteten Impfstoffen Zurückhaltung gepflegt und verlangten genauere Informationen von Pharmaunternehmen, die man uns nicht liefern konnte oder wollte. Die Kommission möchte nun deshalb auch die Einführung eines Mechanismus für die Verbreitung von neuen Impfstoffen in Rekordzeit.
Weltweit sollen bisher ca. 16500 Menschen an der Schweinegrippe gestorben sein, die sich zuletzt als unsere bekannte saisonale Grippe in milder Form entpuppte. Mehr als 400 000 Menschen waren aber angeblich jährlich immer an der Grippe gestorben. Die meisten Opfer hatten aber auch gleichzeitig andere Krankheiten. "Polskaweb" ist davon überzeugt, dass nicht nur Sars, Schweine- und Vogelgrippe Produkte der Pharma- Industrie und korrupten Medizinern, Medien und Politikern sind, sondern auch HIV und andere teure Dauerbehandlungs- Krankheiten mit denen man alljährlich Milliarden verdient. Die Welt ist verpflichtet die Nutzniesser dieser Betrügereien, ohne Rücksicht auf Rang, Namen und Masse, ihren gerechten Strafen zuzuführen. Wenn dies nicht geschieht, werden wir alle irgendwann nur noch für einen kleinen "erlesenen" Kreis von Verbrechern arbeiten und von ihnen abhängig sein.
Lesen Sie hier mehr über die Hintergründe und Macher der neuen Grippen
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Kommentar von: Andiimnetz () Publiziert am 24-03-2010 19:31