Krakau - Mats Anders Högström soll derjenige gewesen sein, der im Dezember 2009 als Mittelsmann zwischen einem schwedischen Unternehmer und einer Bande von Eierdieben tätig war, die sich an dem menschenverächtlichen Schild "Arbeit macht frei” über dem Eingangstor des ehemaligen Nazi- Konzentrationslager Auschwitz vergriffen hatten. Am Donnerstag bekam Högström, nach einer offiziellen Meldung, hierfür die Quittung. Zwei Jahre und acht Monate lautete das Urteil gegen den Schweden, der dieses auch nur aus den Medien erfuhr, da er zur Urteilsverkündigung nicht erscheinen musste, da er sich zuletzt angeblich der nun verhängten Strafe bereits unterworfen hatte. "Polskaweb" ist davon überzeugt, dass dieser "Diebstahl" in Auschwitz so niemals stattfand, sondern mit Wissen von Behörden und Politikern, wenige Tage vor einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in der Gedenkstätte Birkenau, von einer speziellen Gruppe inszeniert wurde, die wenige Monate später auch den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski "verschwinden" lassen sollte.
Der angebliche Diebstahl der historischen Gedenktafel am 18. Dezember 2009 hatte seine Wirkung zumindest in den Medien nicht verfehlt. Weltweit wurde über diese "unglaubliche" Tat berichtet. Schnell fand die polnische Polizei dann natürlich die Täter und auch das Objekt der Begierde wieder. Die Tafel hatte man aber zur weiteren Verwendung in drei Teile geschnitten. 5 Polen wurden als Diebe für diese Tat bereits verurteilt. Auch sie mussten danach nicht vor Gericht erscheinen, da sie sich ebenso wie Högström, freiwilligen Freiheitsstrafen (in beliebiger Höhe) unterworfen hatten. Ein siebter angeblicher Täter, Millionärs Lars W., welcher zuletzt als Auftraggeber des "Verbrechens" genannt wurde, war in der Urteilsbegründung kein Thema.
Die ganze Geschichte ist vorne und hinten nicht rund. Es geht nicht alleine nur darum, dass niemand der Angeklagten vor Gericht erschien, sondern auch niemand wirklich Högström in Polen gesehen hatte. Auch im Krakauer Gefängnis, wo der Schwede bereits 8 Monate einsitzen soll, haben viele Gefangene unerlaubt Handys, doch gibt es nicht ein einziges Foto von ihm. Dafür aber mehrere hiervon aus Schweden die ihn zu unbekanntem Datum mit einer bekannten Schauspielerin zeigen. In schwedischen Foren wird darüber diskutiert, dass Högström ein Freund eines inzwischen ebenso weltbekannten Agenten namens Julian Aussange (Wikileaks) sein soll. Angeblich wurden sie früher von Gästen eines Schwulen- Clubs gemeinsam dort gesehen.
Die schwedische und polnische Verschwörergruppe scheinen mit derartigen Aufträgen echt überfordert zu sein. Carl Gustav und seine angeblichen ausserehelichen Eskapaden können hiervon bereits auch schon ein Lied singen. Vielleicht die Versager mal austauschen ? Frühere Artikel zu dem Thema zeigen och deutlicher warum "Polskaweb" zu recht daran nicht nur zweifelt, dass die ganze Auschwitz- Schild Geschichte echt ist: Mehr News zu Högström
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