
DEN HAAG - Nicht nur die Gesundheit unseres Mastviehs ist nach den Erkenntnissen von Polskaweb immer eng mit dem Wohl der Pharmaindustrie, der Bauern und vor allen Dingen des Adels verbunden. So haben wir in den letzten Jahren schon einige Seuchen und Pandemien gemeinsam mit unschuldigen Tieren ziemlich benommen überlebt, woran sich andere tierisch erfreut haben. Rinderwahn BSE, Vogelgrippe, Schweinepest, Rinderklauenseuche und die Schweinegrippe kennt so inzwischen jeder. Jetzt hat sich aktuell zu dieser langen Liste von dubiosen Krankheiten auch noch ein weiteres, gefährliches Virus gesellt, dass von den Auswirkungen her alles bisher dagewesene in den Schatten stellen könnte. Und wie schon bei der Schweingrippe beginnt natürlich auch im neuesten Falle die Kampagne zum "legalen" Griff in diverse Staatskassen in den Niederlanden. Dort hat das Ministerium für Landwirtschaft bereits eine Meldepflicht für Tiere mit Verdacht auf Trägerschaft des sogenannten "Schmallenberg-Virus" angeordnet, nachdem auf mindestens 26 Bauernhöfen Kühe, Ziegen und Schafe mit deformierten Köpfen, Hälsen oder Gelenken geboren worden sein sollen.
Wie der Name des neuen Milliardengenerators schon sagt, wurde der Erreger erstmals aber nicht in Holland, sondern im nordrheinwestfälischen Schmallenberg entdeckt. Hier waren es erst am 18. November erst einmal nur Rinder die sich durch "Lahmheit und unerklärlich hohem Fieber und Anzeichen auf Hydrocephalus" auszeichneten, am Tag danach kam es dann auch zu ersten Toten und Missbildungen unter neugeborenen Schafen. Wer sich noch an die "toten" Schwäne auf Rügen erinnert, weiß natürlich längst wie eng die "Holländer" mit den "Deutschen" zusammenarbeiten, wenn es um Volksbetrug und das Wohl ihrer Gilde geht.
Die Verbreitung von Panik unter den Verbrauchern ist in den Niederlanden bereits in vollem Gange und es wird nicht lange dauern, dann werden auch das Robert-Koch bzw. Friedrich-Loeffler-Institut in der Bundesrepublik erste panische Statements abgegeben. In Den Haag heißt es, dass die jetzt im Viehbestand des Landes auftretende Krankheit völlig neu in Europa sei. Man wisse auch noch nicht so recht der Entwicklung entgegenzutreten, da bisher weder der Infektionsweg noch die Ausbreitung des Erregers geklärt seien.
Das Erasmus Medical Center in Rotterdam untersucht zur Zeit fieberhaft betroffene Rinder und Schafe um an neue Erkenntnisse zu kommen, leitend hierfür zuständig ist "Schweinegrippe" - Erfinder Prof. Ab Osterhaus. Die Gesundheitsgefahr für den Menschen schätzt die niederländische Regierung noch als gering ein, aber das kann sich schon morgen ändern denn es wird vermutet, dass wie schon zu Aids- und anderen Seuchenzeiten, Stechmücken für die Übertragung des Virus verwantwortlich sein könnten.
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