Moskau - Besorgt über die eigenartig Durchführung von Untersuchungen zur Flugzeugkatastrophe am 10. April in Smolensk, bei der fast Einhundert Menschen ums Leben kamen, hierunter der polnische Präsident Lech Kaczynski und seine Ehefrau Maria, zeigen sich nicht nur immer mehr polnische Bürger, sondern auch unzählige Russen, die sich gut vorstellen können was da möglicherweise tatsächlich mit der Tupolew Tu-154M geschehen sein könnte. Hundertausende Russen haben bereits im Internet den Angehörigen der Opfer der Tragödie ihr herzliches Beileid hinterlassen, viele hiervon sind sich bereits sicher, dass es eine Verschwörung gegeben hat, hierunter wohl auch auch weltbekannte Dissidenten wie Vladimir Bukowski, Viktor Fainberg, Alexander Bondariew, Natalia Gorbanewskaja oder Andrej Illarionow, die sich jetzt in einem offenen Brief besorgt über die wachsende Gefahr aus Moskau um die Freiheit Polens, aber auch zum seltsamen Verhalten der polnischen Regierung nach der Katastrophe von Smolensk äusserten.
Jaroslaw Kaczynski schweigt mit knirschenden Zähnen
Präsidentschaftskandidat und Bruder des getöteten Präsidenten, Jaroslaw Kaczynski, hatte sich bereits vor zwei Wochen bei der russischen Bevölkerung für die aufrichtige Anteilnahme am Leid der polnischen Familien in einer Videobotschaft bedankt und zeigte hiermit auch seinerseits echte Sympathie und Unterstützung für das Nachbarvolk. Was allerdings die unglaublichen Vorgänge seit und nach dem 10. April in Smolensk, Moskau und Warschau angeht, schweigt Jaroslaw Kaczynski noch, obwohl er durchaus wissen dürfte was tatsächlich geschah und darüberhinaus tagtäglich und mit zusammengebissenen Zähnen miterlebt, wie Donald Tusk und Vladimir Putin versuchen die Welt an der Nase herumzuführen.
"Moskaus Beleid nur leere Formalität"
In dem offenen Brief der russischen Dissidenten zur Smolensk Katastrophe kann man denn auch deutlich erkennen, dass tatsächlich die Nachbarn in Russland besorgt über die neoimperialistische offensive Putins, über die Grenzen der Ukraine hinaus, nun auch in Polen Einzug hält: "Die russische Regierung hielt es nicht für zweckmäßig, den Text unseres Briefes zu veröffentlichen oder gar zu beantworten. Ihr Schweigen beweist einmal mehr, dass alle ihre offiziellen Worte und Ausdrücke der Sympathie bez. des tragischen Ablebens von Präsident Lech Kaczynski und der ihn begleitenden Personen nur leere Formalitäten der Berechnung waren und keinesfalls aus reinem Herzen kamen, wie einige von uns glauben wollten. Dies ist hier leider kein Wunder" - liest man im dritten Absatz des Briefes der Dissidenten.
"Tusk ist Kreml- Nähe wichtiger als Wahrheit"
"Allerdings sind wir überrascht und besorgt über die Durchführung der Untersuchungen, welche die Umstände und Gründe für den Absturz der Tu-154 in der Nähe von Smolensk erklären sollen. Es scheint, dass die russischen Behörden garnicht daran interessiert sind die ganze Wahrheit zur Ursache der Katastrophe herauszufinden und die polnischen Behörden zu allem Überfluss dann noch wiederholt von "voller Offenheit und Transparenz" der russischen Seite sprechen, an der allerdings nichts dran ist. Man wartet einfach nur Tag für Tag und Woche für Woche darauf, dass Moskau die schon lange versprochenen Materialien liefert. Es ist schwierig den Eindruck loszuwerden, dass der polnischen Regierung die Annäherung an der aktuellen russischen Führung wichtiger zu sein scheint, als die Wahrheit zu einer der größten nationalen Tragödien der Geschichte Polens" - klagen die Autoren des Schriftstückes.
"Naive polnische Freunde"
Und sie haben erkannt, dass die Tusk Regierung eine sehr ernste Gefahr für die Unabhängigkeit Polens ist: "Es scheint, dass die polnischen Freunde eine gewichtige Naivität besitzen. Sie müssen sogar vergessen haben, dass die Interessen der derzeitigen Führung im Kreml und jenen von benachbarten Nationen nicht konvergieren. Wir sind besorgt um die polnische Unabhängigkeit, die durch eine weiteres "Ereignis" schon heute oder morgen ernstlich bedroht sein könnte. Wir hoffen sehr, dass die polnischen Bürger, die ihre Freiheit sehr schätzen, diese dann noch verteidigen können, auch bei Wahlen und Abstimmungen".
Kommentar der Redaktion:
Zugeben muss auch "Polskaweb", dass wir vor der Katastrophe von Smolensk, und noch mehr vor der Verschleierung von zivilen deutschen Massengräbern in Polen durch die Tusk- Regierung, an die Bürgerplattform (PO) geglaubt haben und strikt gegen die dramatisch subjektive Geschichtspolitik der Partei Recht und Gerechtigkeit (PIS) der Kazcynski Brüder waren. Dies kann man unschwer über unsere Suchmaschine oder Google herausfinden.
Wir bedauern aber sehr, dass Lech Kaczynski nicht mehr lebt, bedauern aber nicht, dass der nun auch kein Präsident Polens mehr sein kann, weil er nach unserer Ansicht während des Georgien Konfliktes mit Russland, wobei viele Zivilisten getötet wurden, seine politische Souveränität verspielt hatte. Leider gibt es in Polen zur Zeit aber keine andere Alternative für den nächsten Kaczynski im Präsidentenpalast, um den sich nicht nur der Schatten Tusks Bronislaw Komorowski bemüht, sondern auch der der PO nahestehende "Bilderberger" Andrzej Olechowski.
Welche Rolle Tusk, Komorowski und vielleicht sogar Olechowski im Zusammenhang mit dem 10. April gespielt haben, wissen wir noch nicht genau, aber dass Donald Tusk und Vladimir Putin Schuld am Tode von fast Einhundert Insassen der Präsidenten- Tupolew haben, davon sind wir inzwischen überzeugt.
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Geschrieben von: See Li () am 27-05-2010 21:01