
ISCHEWSK - Verdrehte Welt kann man da nur sagen, denn kaum gab die Russische Armee bekannt, dass man in Zukunft freiwillig auf den Kauf von Gewehren der Marke Kalaschnikow verzichte, beginnt die USA erstmals damit genau solche Waffen zu importieren um ausgerechnet die Polizei in den Vereinigten Staaten hiermit auszurüsten. Während die Hersteller des infrage kommenden Modells vom Typ Saiga- 12 im russischen Ischewsk sich die Hände reiben, sprechen Medien in aller Welt von einem "brisanten Deal". Noch gibt es keine öffentlichen Informationen zu Umfang und Zeitraum von Lieferungen, doch Insider wollen bereits ein milliardenschweres Paket aus Russland anrollen sehen.
Auf der Webseite des Hersteller des halbautomatischen Saiga- Sturmgewehres im Ural, erfährt man denn auch von einer beispiellosen Vereinbarung zur Lieferung von Waffen in die USA. Der Vertrag hierzu wurde erst in der vergangenen Woche am Rande einer Verkaufsmesse in Las Vegas ausgehandelt und unterschrieben. Es ist das erste Mal dass die Ischewsker überhaupt die Polizei eines westlichen Staates mit Waffen versorgen, die zudem auch noch äusserlich genauso aussehen wie ein bestimmter- früher sehr gefragter Kalaschnikow Typ.
Die "Saiga-12" wird vom Produzenten "Ichmasch" als optimale Waffe zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Ordnung in urbanen Zentren beschrieben, da diese mit einer Munition ausgerüstet werden kann die nicht töte, sondern "Gegner" lediglich ausser Gefecht setze. Wenn man den "News" auf der Webseite von Ischmasch glauben kann, haben jetzt auch viele lateinamerikanische Ministerien Aufträge zur Lieferung von Waffen unterschrieben. Russland hat die USA als Rüstungsexporteur (inoffiziell) schon lange überholt, wobei den Unterschied vor allen Dingen die Lieferungen von Waffenteilen ausmachen, die z.B. auch in deutschen Maschinenpistolen und Jagdwaffen zu finden sind.
"Ischmasch" klingt wie das deutsche Wort "Mischmasch" und so ein Unternehmen ist es auch. Darüberhinaus wurde die Firma vor 200 Jahren mit Mitteln des deutschen Adels auf die Beine gestellt, der sich bis heute liebevoll um sein Werk kümmert. Und da man zur Zeit keine neuen Kriege anzetteln kann um den Esel zum Spurt zu bewegen, muss eben der deutsche- oder us-amerikanische Steuerzahler Subventionen generieren. Hilfreich hierbei sind natürlich hierzu speziell ausgebildete Beamt die regelmäßig Waffenmessen besuchen und mit vollen Körben zurückkommen. Vor 5 Jahren stand Ischmasch zuletzt vor dem Bankrott, aber sofort war die deutsche Verwandtschaft mit aus dem Bundeshaushalt gestohlenen 90 Millionen Euro zur Stelle und rettete so was man konnte.
Achja, die Millionen von der Bundesbank waren übrigens auf eine bestimmte Bank der autonomen Republik Udmurtien überwiesen worden, deren Eigner auch zur Verwandtschaft gehören. Zweckgebunden war das Geld unter dem Vorwand der "Vernichtung von chemischen Waffen", doch das hatte man in Frankfurt übersehen. War auch nicht so wichtig, denn Russland hat sowieso niemals chemische Waffen besessen, was denn auch den Kontrolleuren den steinigen Weg zum Ural ersparte. Und wetten, daß denn so auch bald die deutsche und polnische Polizei mit lebensfreundlichen "Kalaschnikows" ausgerüstet werden wird ? Und noch etwas verraten wir Ihnen: über 80 Prozent aller weltweit verkauften Waffen und Gerätschaften für die Raumfahrt wurden niemals gebaut, aber restlos durch den Steuerzahler finanziert. Dies war auch schon während des Kalten Krieges und früher so.
Viele Grüsse von der Internationalen Raumstation an unseren Mann auf dem Mond .....
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