BERLIN - Die Deutsche Bahn hat sich nach langjährigem zögern nun bereit erklärt eine wohl mehr symbolische Zahlung an Opfer der Nazi- Herrschaft zu zahlen, welche ihre Vorgängerin Reichsbahn regelmäßig in tausenden Waggons zu ihren Peinigern und Mördern transportierte. Ein Viertel der 5.000.000 € sollen schon in kürze über Treuhänder an bedürftige Angehörige der Opfer des Nationalsozialismus in den Ländern Mittel-und Osteuropas verteilt werden. Die Hälfte dieser Summe wird nach Polen gehen. Die zweite Hälfte wird in Russland, Weißrussland und der Ukraine verteilt werden. 20 Verbände unter der Führung der deutschen Vereinigung "Zug der Erinnerung" führen Listen von Opfern und werden somit wohl auch die Ausschüttung vornehmen.
Die Deutsche Bahn hatte früher immer betont, nicht Rechtsnachfolgerin der Reichsbahn zu sein, wonach Zahlungen ihrerseits an Hinterbliebene von Nazi- Opfern nur auf freiwilliger Basis geleistet werden könnten. Die deutsche Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", die sich mit der finanziellen Unterstützung für Opfer des Nationalsozialismus befasst, hatte mit Entschädigungs-Zahlungen seitens der Bahn von um die 100 Millionen Euro gerechnet. Die jetzt bereitgestellte Summe hält sie für "unangemessen und beleidigend". der Verband "Zug der Erinnerung" hat geschätzt, dass die damalige Reichsbahn an der Deportation in die Konzentrationslager umgerechnet eine halbe Milliarde Euro verdient hat.
Das Thema Reichsbahn und deutsche Industrie unter Hitler ist überhaupt niemals richtig aufgearbeitet worden. Dennoch flossen Milliardenbeträge von West nach Ost, hauptsächlich aus der deutschen Staatskasse. "Polskaweb" hat unzählige Fälle von Missbrauch mit Enschädigungsgeldern aufgenommen und auch in diesem Falle jetzt sollte man sich nicht darauf verlassen, dass die Bahngelder überhaupt jemals an die Richtigen gelangen, was natürlich auch die Deutsche Bahn befürchten dürfte. An den mit der Reichsbahn transportierten Zwangsarbeiter haben vor allen Dingen auch jüdische Unternehmen in Großbritannien und den USA verdient. Sie waren
Hauptaktionäre von Ford, Opel und IG-Farben welche einen Großbetrieb in Auschwitz unterhielt. Zur Rechenschaft gezogen hat sie bis heute niemand.
Waggons der Reichsbahn haben auch nach uns vorliegenden Indizien und Beweisen Millionen Juden aus Galizien, Russland u.a., teils schon Ende 1944, in die deutschen Ostgebiete, nach Polen und auch über die Oder gekarrt. Sie fuhren also auch unter falscher Flagge. Gleichwohl taten sie dies mit Millionen Kriegsgefangenen Deutschen, die überwiegend nie mehr von der Zwangsarbeit aus Polen und Russland zurückehren sollten. Julius Dorpmüller war während des Krieges Chef der Reichsbahn, er soll sogar gute Arbeit geleistet haben, denn die Amerikaner liessen ihn nach Kriegsende gleich weitermachen. Er starb allerdings noch im Jahre 1945. "Polskaweb" ist davon überzeugt, dass Dorpmüller genauso Jude war wie sein einziger Vorgänger und alle seine Nachfolger bei der DDR- Reichsbahn sowie der Deutschen Bahn.
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Ekelerregend!
Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 09-12-2010 22:21