
Wenn Ihnen schon einmal ein Journalist, Diplomat, Schauspieler, Arzt oder Politiker über den Weg gelaufen ist der behauptete Krebs zu haben, wissen Sie längst wie ein leibhaftiger Betrüger aussieht. Andere hingegen müssen sich nach wie vor mit den Bildern und Berichten der Medien über derartige Gestalten zufrieden geben und solche gibt es heuer immer mehr. Aktuell spielt in diesem Zusammenhang vor allen Dingen die sog. "Crème de la Crème" auf dem amerikanischen Kontinent verrückt, weil hier ein Krebsgeschwür nun zum guten Ton gehört. In Süd- und Mittelamerika bezeichnet man so ein derartiges Geschwulst längst als "Enfermedad de los Presidentes" (Präsidentenkrankheit), da kurioserweise hauptsächlich Staatsoberhäupter hierunter leiden. Hugo Chávez aus Venezuela, Perus Ex-Präsident Alberto Fujimori, Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández, Brasiliens Ex-Staatschef Lula da Silva, Nachfolgerin Dilma Rousseff, Paraguays Präsident Fernando Lugo und eine ganze Reihe weiterer hochrangiger Politiker haben sich angeblich so alleine in den letzten 24 Monaten regelmäßig zu Chemotherapien oder gar Operationen begeben. Während Wissenschaftler hier bei den Geschwüren der regionalen Führer keinen gemeinsamen Ursprung erkennen wollen und dies mit unterschiedlichen Krebsarten begründen, suggerierte am Abend Großmaul Hugo Chávez einen gezielten Einsatz von US- Biowaffen welche Krebs hervorrufen: "Es ist sehr seltsam dass ausgerechnet in Südamerika so viele Politiker erkranken. Ich schliesse nicht aus, dass die Vereinigten Staaten eine Technologie entwickelt haben um Krebs zu erzeugen. Dies kann man aber erst wohl frühestens in 50 Jahren nachweisen" - sagte Venezuelas Staatschef in den Medien und zeigte dabei mehrmals auf eine Stelle an seinem Körper wo ihm im Sommer ein Tumor entfernt worden sein soll.
Bei Argentiniens Rock- Idol Luis Alberto Spinetta wurde zuletzt ein ähnlich großer Schilddrüsentumor festgestellt wie bei Cristina Fernández de Kirchner. Beide zeigten sich deshalb kurz vor Weihnachten händchenhaltend auf einer Veranstaltung. Aber dass der Krebs ausgerechnet dort angreift wo sich ihre wichtigsten Körperteile, die Stimmbänder befinden, betrachten sie nicht als Warnung oder Strafe Gottes für irgendwelche ihrer Taten der Vergangenheit, sondern sehen dies alles sehr freudig und gelassen. Mindestens ebenso locker marschierten Brasiliens Ex-Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und Paraguays Fernando Lugo sogar schon zur Chemotherapie. Und wenn auch ein kranker Präsident medial immer als Unsicherheitsfaktor in der Richtung seines Staates und seiner Stabilität dargestellt wird, scheint dies zumindest für Südamerika nicht zu gelten, denn alle krebskranken Politiker haben hier im Verlauf ihrer Krankheit nachweislich auch ihre Popularität erhöht. Die hochgeehrte öffentliche Meinung spricht denn auch für ihre Demokratisierung im negativen Sinne und die mit den erkrankten Politikern eng verwandte Pharmaindustrie hört es bei so viel Dummheit bzw. Naivität in ihren Kassen einfach nur noch pausenlos klingeln.
Das Geschäft mit dem Krebs entwickelte vor allen Dingen ein aus dem deutschen Elsaß stammender "Felix Krull der Medizin" namens Francis Peyton Rous, dessen wahre Herkunft später verschleiert wurde. So war es natürlich denn auch das Rockefeller Institute for Medical Research welches sich den Mann direkt aus der Universität von Dresden holte, als man seinen Wert fürs Geschäft erkannt hatte. Schnell erzeugte er dort denn auch mit Hühnern angebliche Übertragungen von Tumoren von einem Tier zum anderen und sprach von einem Virus, obwohl damals noch zum definitiven Nachweis solcher Verbindungen die Technik fehlte. Dennoch gab es für ihn einen Nobelpreis für Physiologie "für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der tumorerzeugenden Viren". Dies brachte schon kurze Zeit später die damalige Gattin des deutschen Bundespräsidenten Walter Scheel, Mildred Wirtz, auf die Idee die "Deutsche Krebshilfe" zu gründen. Dieses Unternehmen hat bis heute Milliarden eingenommen deren konkrete Verwertung teils nur über Einkäufe bei der Verwandtschaft nachvollzogen werden kann. 1976 starb Midred Scheel denn angeblich auch selbst an einem Krebsgeschwür. "Polskaweb" glaubt allerdings, dass sie sich damals aus geschäftlichen Gründen lediglich nach Amerika absetzte. Beweisen wollen wir dies derzeit nicht.
© Polskaweb News 2011 - Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung der Polskaweb Redaktion
Unterstützen Sie die Wahrheit
Top Artikel
Neuere Artikel
Beliebte Artikel dieser Kategorie |
|
|
Benutzerkommentare  |
|
Durschnittliche Benutzerbewertung
|
|
Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
|