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Neue Fakten zu Flugzeugabsturz in Smolensk E-Mail
Dienstag, 20. April 2010


Airport Smolensk - ca. 40 Minuten vor der Ankunft der Tupolew mit Lech Kaczynski

Das Foto zeigt ein mit polnischen Journalisten gelandetes Flugzeug, etwa 40 Minuten vor dem Absturz der Kaczynski Tupolew. 10 Minuten nach dieser Aufnahme sollte der Tu-154 Pilot erstmals von einem Fluglotsen aus Smolensk zur Landung auf einem alternativen Airport aufgefordert worden sein, da in Smolensk sehr schlechtes Wetter bzw. Nebel herrsche. Dieses Foto hier, kann leider diese Behauptung aber nicht bestätigen.

Warschau - Nach neuesten Erkenntnissen aus Warschau, war die abgestürzte Tupolew 154 offenbar 30 Minuten später als geplant im russischen Smolensk eingetroffen. Der planmäßige Abflug der Maschine sollte um 7.00 Uhr vom militärischen Teil des Warschauer Flughafens Okecie stattfinden. Lech Kaczynski und Ehefrau sollen angeblich aber erst um 7.25 Uhr auf dem Rollfeld erschienen sein. Die Frage ist nun wie es zu dieser Verspätung kam. Ob diese Verzögerung gar mutwillig herbeigeführt worden sein könnte, prüft nun die Staatsanwaltschaft.

Nach dem Auftauchen von bei Polskaweb veröffentlichten Fotos, die nach Angaben eines weissrussischen Journalisten russische Soldaten und einen Offizier zeigen, die angeblich kurz nach dem Absturz der Tupolew auf dem Smolensker Flughafen, an der Landebeleuchtung Glühbirnen einschrauben, hat Warschau nun die Moskauer Militärstaatsanwaltschaft um Amtshilfe gebeten. Man schliesst hierbei nicht aus, dass die Piloten des Todesjets in die Irre geführt worden sein könnten. Die polnischen Ermittler gaben derweil zu, dass es bez. dem Absturz an offenen Fragen nur so wimmele.

Eine solcher offenen Fragen ist auch ein Hinweis aus Russland, dass die Fluglotsen kurz vor dem Absturz der Präsidenten- Tupolew angeblich mit "Befehlshabern" in Moskau über die Schließung des Flughafens gesprochen haben sollen. Diese Entscheidung sei aber nicht getroffen worden, weil die Russen die Reaktion der Polen fürchteten. Die Inspektoren und ihre Aufsichtsbehörden sollen diese Möglichkeit "längere Zeit" diskutiert haben - heisst es.

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