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Russland: Polen Schuld am zweiten Weltkrieg

Veröffentlicht in : Nachrichten, Osteuropa Schlagzeilen




Polen und der zweite WeltkriegAlle polnischen Zeitungen berichten zur Zeit in beunruhigender Form auf ihren Internetportalen von einem Bericht des russischen Verteidigungsministeriums der von offiziellen Historikern der Behörde auch im Internet veröffentlicht wurde. Hierin wird Polen für den Ausbruch des zweiten Weltkrieges verantwortlich gemacht. Der schriftführende Autor des Artikels, Oberst Sergej N. Kowalow vom "Institut Kriegshistorie" des Verteidigungsministerium schreibt: "-Wer unvoreingenommen die Geschichte des Zweiten Weltkrieg studiert hatte, muss wissen, dass dieser begann, weil Polen sich weigerte deutsche Forderungen zu erfüllen. Weniger bekannt ist hierbei allerdings was Adolf Hitler eigentlich von Warschau wollte. Die deutschen Wünsche waren denn auch relativ bescheiden: Anschluss der freien Stadt Danzig an das dritte Reich, die extraterritoriale Autobahn und den Bau einer Eisenbahnverbindung nach Ostpreussen, ebenfalls wesentlicher Bestandteil Deutschlands. Die Deutschen waren durch den Vertrag von Versailles geknebelt und isoliert worden, die Menschen wünschten sich aufrichtig eine historische Wiedervereinigung des Vaterlandes. Polen aber hatte Großmachtsambitionen, die letztlich zum Kriege führten".

"Polen wollte den Status einer Großmacht. Um dies zu gewährleisten wollte man auf keinen Fall Junior-Partner Deutschlands werden. Am 26. März 1939 lehnte Warschau die deutschen Forderungen, welche auch mit Gegenleistungen Hitlers verbunden waren, ohne weiteren Kommentar ab." - liest man auf der Webseite des russischen Verteidigungsministeriums. Die russischen Historiker bemerken, dass es ganz selbstverständlich war, dass die Deutschen einen Antrag auf eine Straße in ihre Ostgebiete stellten und durchsetzen wollten. Umso mehr, dass Deutschland sich schon damals in zwei Teile getrennt sah. Oberst Kowalow rechtfertigt in dem Artikel auch den sowjetischen Angriff auf Polen am 17. September 1939: "Josef Stalin hatte zu jenem Zeitpunkt keine andere Wahl als mit Hitler einen Pakt zu schliessen, denn er wollte vor allen Dingen vor einem Krieg mit Deutschland , zuerst die alte sowjetische Westgrenze wiederherstellen".

Die Forderungen Hitlers an Polen sind bekannt. Weniger bekannt ist allerdings tatsächlich dass der Diktator Warschau auch diverse Gegenleistungen damals angeboten hatte. Der Kriegsausbruch und die Rolle Polens an diesem tragischen Ereignis wird seit Jahrzehnten diskutiert. Bisher hatte sich aber Russland hierzu nie im Sinne historischer Fakten geäussert. In Polen sehen sich natürlich nicht alle Menschen ihre Vorfahren nur als Opfer des zweiten Weltkrieges und es gibt zur Zeit Diskussionen an denen auch Politiker und Historiker beteiligt sind, die sich gerade an einer Mit-Schuld Polens am Ausbruch des zweiten Weltkrieges und dessen Folgen orientieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht als Person der damalige Aussenminister Jozef Beck der mit seinem berühmten Satz "Es gibt nur eine Sache im Leben von Menschen, Nationen und Staaten, die keinen Preis hat. Es ist die Ehre" von Historikern als Mitinitiator des Krieges bezeichnet wird. In der aktuellen Diskussion, über die "Polskaweb" in der kommenden Woche berichten wird, heisst es zum Beispiel, dass für die "Ehre der Polen" letztlich über 50 Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten und das Land jahrzehntelang durch die Sowjets unterdrückt wurde, welche man eigentlich besser zusammen mit Hitler bekämpft hätte, dann wäre auch der Holocaust in Polen nicht möglich gewesen.

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Recht hat er!

Geschrieben von: German1933 () am 28-12-2009 17:50

Recht hat er!

Geschrieben von: German1933 am 28-12-2009 17:50

http:// www.nationalsozialismus.de/ dokumente/audios/adolf-hitler- reichstagsrede-mit-antwort-an- us-praesident-roosevelt-vom- 28-04-1939.html

 

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Vertreibungsopfer

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 25-09-2009 21:13

Vertreibungsopfer

Geschrieben von: Peter Kupisz am 25-09-2009 21:13

In Polen gibt es vergleichbar mit dem deutschen "Brockhaus" eine Enzyklopädie, die "PWN" genannt wird und als seriöse und allgemein geachtete Quelle gilt. Laut "PWN" beträgt die Anzahl der durch die polnische Vertreibung umgekommenen Deutschen in den Jahren von 1945 -47 ca. 60.000 Menschen. Schon allein diese Zahl ist errschreckend.  
 
Dagegen stellen unsubstantiierte Behauptungen, Polen hätten Millionen deutscher Frauen und Kinder massakriert, eindeutig Geschichtsfälschung dar, die von Polenhass statt von Fakten getragen wird.

 

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deutsche Opferzahl

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 24-09-2009 19:16

deutsche Opferzahl

Geschrieben von: Peter Kupisz am 24-09-2009 19:16

Der deutsche Militärhistoriker Overmans hält die Anzahl der deutschen Flüchtlings- und Vertreibungsopfer von ca. 2 Millionen für völlig überzogen und korrigiert die Opferzahl ebenso wie die überhöhten Opferangaben auch der anderen Länder nach unten. Er hält sie für eine Ausgeburt des Kalten Krieges. Nach seiner Meinung ist die Zahl von 2 Millionen Flucht- und Vertreibungsopfern mit gefallenen Wehrmachtssoldaten und ungeklärten Fällen vermengt worden. Es ist vorsichtig von bis zu 600.000 deutschen Flucht- und Vertreibungsopfern auszugehen. Dass die Zahl von 2 Millionen deutscher Nachkriegsopfer überzogen ist, setzt sich auch in der neuesten Forschung durch.  
Herr Karstedt, Sie meinen nur ein kleiner Teil der deutschen Flüchtlinge sei durch Kälte umgekommen. Ist Ihnen eigentlich klar, dass 1944 noch Krieg herrschte? Ihnen wünsche ich nicht, im kalten Winter 1944/45 auf der Flucht aus Ostpreußen gewesen zu sein mit ein paar Habseligkeiten am Leib. Hungertod und Erschöpfung nach langen Märschen, wie auch ständig im Schußfeld zwischen Wehrmacht und Roter Armee aufgerieben zu werden, herrschten an jedem Tag der Flucht. Die Menschen mussten tausende Kilometer zu Fuß bewältigen. Die letzte Rettung vor der Roten Armee waren für die meisten Flüchtlinge aus Ost- und Westpreußen und aus Pommern die Häfen. 672 Handels- und 409 Kriegsschiffe transportierten bis Anfang Mai 1945 2,5 Millionen Frauen, Kinder und Verwundete von Pillau, Danzig, Gotenhafen und Kolberg nach Swinemünde hinter die Oder.  
200 Schiffe liefen bei der Rettungsaktion auf Minen und wurden von sowjetischen Bombern oder U-Booten versenkt. 33 000 Menschen starben dabei, allein mehr als 15 000 auf der „Gustloff“, der „Steuben“ und der „Goya“.  
Die Flucht der Deutschen war das reinste Chaos. Nicht vergessen werden darf, dass Russen und Polen für das ihnen angetane Leid voller Hass und Rache waren. Überhaupt keine Frage ist, dass auch einzelne polnische Verbrecher tausendfachen Mord an Deutschen nach dem Krieg begangen und die Vertreibung generell nicht human und ordnungsgemäß ablief. In Einzelfällen wurden solche Einzeltäter, wennauch zu milde, so doch von polnischen Stellen bestraft. Doch kann man nicht von einem Völkermord sprechen. Es gab keinen allgemeinen polnischen politischen Willen, die Deutschen in den Ostprovinzen auszurotten. Aus Angst vor einem neuen Revanchismus der Deutschen wie vor dem Krieg wollte gemäß den Potsdamer Beschlüssen Polen die Deutschen vertreiben, weil 1945 niemand ahnen konnte, wie gut sich Deutschland nach dem Krieg entwickeln würde. Das vor allem war Hitlers Werk !

 

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Sie sind nicht ehrlich

Geschrieben von: Karstedt () am 24-09-2009 17:56

Sie sind nicht ehrlich

Geschrieben von: Karstedt am 24-09-2009 17:56

@ Nomen Nescio 
 
Die Vergleiche kommen von Ihnen und anderen polnischen Kollegen, nicht von mir. Ich habe zu der deutschen Schuld nichts hinzuzufügen, wünsche aber auch nicht, dass die Verbrechen anderer, den Deutschen in die Schuhe geschoben werden und das sind bei Gott nicht wenige. 
 
Sie schreiben : " Einmalig ist das Naziverbrechen "Ausrottung eines ganzen Volkes" 
 
Bitte schreiben Sie doch der Einfachheithalber um welches Volk es sich hierbei handeln soll und nennen Sie bitte hierzu Quellen, denn mir ist nicht bekannt, dass die Deutschen die Indianer in Amerika ausgelöscht haben sollen. Der Holocaust kann es auch nicht sein, da ja heute mehr Juden auf der Welt leben, als noch vor dem Kriege. Auch Polen hat mehr Einwohner als 1939 und die Russen haben sogar fast 100 Millionen mehr.  
 
Mir Hass- und Rachsucht zu unterstellen, kommt doch wieder aus einem sehr armen Hirn. Es geht hier weder um die Relativierung deutscher Schuld noch um jene des Holocaustes, sondern um ungesühnte Völkermorde an unschuldigen Frauen und Kindern, welche im heutigen Polen verschleiert, geleugnet oder mit Baggern exhumiert werden. Sowas darf nicht sein im 21. Jahrhundert. 
 
Die Polen haben natürlich nicht alle Deutschen getötet, aber Frauen und Kinder, meist nach dem offiziellen Kriegsende. Die Tschechen begingen ähnlich grausame Verbrechen. Vergessen Sie auch nicht dass britische Bombenangriffe auf zivile Ziele wie z.B. in Dresden, meist von polnischen Flugzeugbesatzungen durchgeführt wurden, wenn sich auch manche geweigert haben sollen.  
 
Es geht mir um Zivilisten, deren grausames Schicksal mir nicht einerlei ist, über die in Polen niemand spricht weil man sich schämt, oder die unnötigen Morde nach dem Kriege als legitime Kriegsfolgen betrachtet. Ich erwarte zumindest eine symbolische Entschuldigung für diesen Völkermord. Natürlich darf es auch nicht sein, dass den heutigen jungen Polen hieraus ein Nachteil entstehen dürfte.

 

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Völkermord

Geschrieben von: Karstedt () am 24-09-2009 17:31

Völkermord

Geschrieben von: Karstedt am 24-09-2009 17:31

Herr Kupisz schrieb: 
 
"Besonders übel ist, dass Sie offenbar selbst die Flucht der Deutschen seit 1944 vor der Roten Armee, teilweise sogar von deutschen Stellen angeordnet, bei der Hunderttausende ums Leben kamen, den Polen in die Schuhe schieben."  
 
Ich sage dazu, dass die Hundertausende weder erfroren noch sich auf den Weg in den Westen verlaufen haben, sondern von polnischen Banditen und Milizen, von vergewaltigenden Sowjets und nur ein kleiner Teil durch den Stress, Krankheiten und Kälte ums Leben kamen. Das wissen Sie ganz genau Herr Kupisz. 
 
Es spielt auch rein rechnerisch keine Rolle ob bei den Vertreibungen eine oder zwei Millionen deutsche Frauen, Kinder und alte Männer ausgeraubt und massakriert wurden. was soll dieses Zahlenspiel ?  
 
Mit geht es auch überhaupt nicht um die Vertreibungen, die ja schon weit vor den Potsdamer Dekreten in Polen und Ostdeutschland angefangen hatten, sondern um den ungesühnten Völkermord an deutschen Zivilisten in Polen und Tschechien unter dem Schutzschilde der roten Armee. warum verdrehen Sie mir hier die Worte im Mund ?

 

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Unwissenheit oder Subjektivität

Geschrieben von: Nomen Nescio () am 24-09-2009 16:35

Unwissenheit oder Subjektivität

Geschrieben von: Nomen Nescio am 24-09-2009 16:35

Wer behauptet "vergessen Sie bitte nicht, dass es ... die polnische Miliz und der Sicherheitsdienst UB und unzählige Banditen, allesamt Raubmörder, die vor allen Dingen deutsche Frauen und Kinder, also hauptsächlich Zivilisten, grausam zu Tode quälten und in ihrer Grausamkeit schlimmer sogar noch als der NKWD gewesen sein sollen", der versucht Gräueltaten mit einander zu vergleichen. 
 
Einmalig ist das Naziverbrechen "Ausrottung eines ganzen Volkes". Und einmalig sind auch die Zahlen, denn fast die ganze Jüdische Bevölkerung in Europa wurde vernichtet. 
Haben die Polen denn fast alle Deutschen getötet? Sie blieben mehr oder minder beschränkt in ihren Haß- und Rachesucht auf Polnischen Gebieten. 
Ich rede jetzt nicht über die freundliche, nette Weise wie z.B Gestapomitglieder o.ä. Menschen sich verhielten. 
 
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Das scheint mir einen guten Spruch.

 

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An Herren Karstedt u. preuß

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 24-09-2009 15:39

An Herren Karstedt u. preuß

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 24-09-2009 15:39

Ich habe am 17.9. hier geschrieben, daß ich dem ominösen Herrn K. nicht mehr antworte, Überschrift lautete "zum Letzten", weil solche verqueren Köpfe einer Antwort mehr wert sind. Er erinnert sehr an den hier v. d. Redaktion gesperrten "Pro Intellekt", ich glaube, daß er von diesem hier auf diese Seiten "geschickt" wurde oder gar derselbe ist wie er, so ähnelt seine "Argumentation" der des damaligen! Wenn man die kriegsbefürwortenden Äußerungen von Ryz-Smigly oder Churchill oder von sonstwem ziziert, ist man seiner verqueren Meinung nach ein "Hitler-Relativierer", Herr Preuß, Sie haben recht, er argumentiert wie die poln. Nationalisten hier, obwohl er ein Deutscher zu sein scheint! Nur nebenbei: die dt. Präsidentschaftskandidatin Schwan ist nur deshalb zum Katholizismus übergetreten, um damit "ihren" Polen näher zu sein, fürwahr ein ganz 
seltenes Zeichen von deutscher Schuldneurose!

 

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zu Preuß

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 24-09-2009 10:56

zu Preuß

Geschrieben von: Peter Kupisz am 24-09-2009 10:56

Teilweise sind Ihre Ausführungen in Bezug auf Stettin richtig. Ich habe kein Problem damit, historische Wahrheit anzuerkennen. Nach den alliiertem Abkommen sollte die Oder-Neiße-Linie die neue deutsch-polnische Grenze bilden. Nicht Polen, sondern die Sowjetunion beschloss einseitig, Polen auch die völlig zerstörte Stadt Stettin, die nie zu Polen gehört hat, zuzuschlagen. Polen hätte zu dieser Maßnahme die Macht gefehlt. Und die Polen nahmen, was sie bekamen. Dasselbe haben die Preußen, später die Deutschen,was sie gern vergessen, noch viel skrupelloser bei den polnischen Teilungen 1772, 1793 und 1795 vorgemacht, als Polen vollständig von der Landkarte Europas verschwand. Die Sowjetunion wollte sich dadurch mit ihrem neuen "sozialistischen Bruder" gut stellen. Diese deutsch-polnische Grenze ist heute völkerrechtlich anerkannt. An ihr gibt es um des Friedens in Europa willen nichts zu rütteln. Das haben die Deutschen vor allem Hitler zu "verdanken". Statt ein großdeutsches tausendjähriges Reich zu schaffen, musste Deutschland 1945 große Gebietsverluste erleiden. Das ist zu allen Zeiten das Schicksal jedes Verlierers eines Krieges. Das durchzieht die gesamte Weltgeschichte. Ungerechter ist aber die Westverschiebung Polens. Denn Polen hatte unter großen Opfern an allen Fronten nicht unwesentlich zum Sieg über den Faschismus beigetragen und wurde ebenso wie Deutschland wie ein Verlierer von den Allierten behandelt, ohne überhaupt gefragt zu werden. Polen verlor 45 % seines Vorkriegsstaatsgebietes und wurde dafür nur mit 27 % an deutschen Gebieten entschädigt. Für Polen waren die Städte Lemberg und Wilna genauso bedeutsam wie für Deutsche Stettin und Breslau. Zudem wurde Polen, der treueste Waffenbruder des Westens, übelst von den Aliierten verraten, indem es dem sowjetischen Machtbereich zugeschlagen wurde. Daher bedeutet für Polen das Jahr 1989 das Jahr der Freiheit. Plen ist erst seiot 1989 wieder ein freies Land.  
Polen und Deutschland sind die Verlierer des Krieges. 
Nationalistische Träume waren in der vom Nationalismus geprägten Zwischenkriegszeit allgemein üblich. Von diesem Übel war auch Polen betroffen. Doch Sie irren, dass die Stoßrichtung nationalistischer polnischer Träume gen Westen ging, sondern vielmehr in Richtung auf den Traum der Wiederherstellung der alten Grenzen des Königsreichs Polen in den Grenzen von 1772, also vor dem Unrecht der polnischen Teilungen. Die Westgrenze Polens bis 1939 entprach dieser Grenze ziemlich genau. Die Erweiterung der Westgrenzen war in Polen nie ein ernstes Thema, sondern mehr nur Träumerei und Spielerei.

 

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Polen wünschte keine Westverschiebung

Geschrieben von: Preuß () am 23-09-2009 12:44

Polen wünschte keine Westverschiebung

Geschrieben von: Preuß am 23-09-2009 12:44

Guten Tag Herr Kupisz, 
 
Ihre Ausführungen zu "Polen wünschte keine Westverschiebung" bedarf einer Korrektur. Schon vor dem Ausbruch des WKII forderten Marschall Pilsudski und Außenminister Beck ein Großpolen, also Territorien, die nie polnisches Hoheitsgebiet waren. Wahrscheinlich meinten Sie "Polen wünschte keine Westverschiebung, sondern eine Westerweiterung". Dies entspricht doch mehr Ihren Ausführungn, nicht wahr? Auch führen Sie ins Feld, daß Polen nicht für die Vertreibung der Deutschen verantwortlich sei, sondern die Initiatoren der Potsdamer Konferenz. Dort wurde im August 1945 festgelegt, daß die Oder-Neiße-Linie die Demarkationslinie darstellt, vorbehaltlich einer abschließenden Grenzregelung in einem abzuschließenden Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich. Wie Sie sicher wissen, wird die Stadt Stettin durch die Oder geteilt. Polen rückte trotz des Potsdamer Abkommens im Sommer 1945 bis etwa 50km tief westlich von Stettin vor und vertrieb die dort lebenden Deutschen. Dies ist nicht durch das Potsdamer Abkommen gedeckt! Gleichfalls wurde dieser Akt nichtmal von der DDR anerkannt. Im Grenzvertrag zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen ist Bezug auf Potsdam genommen! Nur der Deutschen Bundesregierung ist es 1990 zu danken, daß Polen mit diesem Akt so glimpflich davongekommen ist. Also Herr Kupisz, Rudy und Polnisches Vaterland, ich freue mich auf Ihre Antwort!

 

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Verwechslung von Ursache und Wirkung

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 23-09-2009 08:39

Verwechslung von Ursache und Wirkung

Geschrieben von: Peter Kupisz am 23-09-2009 08:39

Herr Karstedt, Sie verwechseln hier was! Das Thema ist eigentlich die These von Polens Mitschuld am Ausbruch des 2. Weltkriegs. Das ist nur eine von einer verschwindenden Minderheit von Historikern geteilte These, die ich bestreite. Was Sie immer wieder ansprechen, ist die Vertreibung der Deutschen aus Polen. Das ist ein ganz anderes Thema und hat mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges nichts zu tun. Wenn Sie behaupten, ich würde nur Lügen verbreiten, dann müssen Sie, um seriös zu wirken, konkrete Argumente dafür aufbringen. Ihre fortwährende und unsubstantiiert vorgetragene Behauptung, Polen hätten einen Völkermord an wehrlosen deutschen Frauen und Kindern verübt, ist pure Propoaganda und frei erfunden. 
Besonders übel ist, dass Sie offenbar selbst die Flucht der Deutschen seit 1944 vor der Roten Armee, teilweise sogar von deutschen Stellen angeordnet, bei der Hunderttausende ums Leben kamen, den Polen in die Schuhe schieben. 
 
Die Vertreibung ist die Folge des 2. Weltkriegs und der verbrecherischen Politik Hitlers, die am Ende des Krieges sogar gegen das eigene Volk gerichtet war. 
Auf den Konferenzen von Teheran Ende November 1943 und Jalta im Februar 1945 hatten die USA, die Sowjetunion und Großbritannien (und zwar ohne Beteiligung Polens !!!) die Welt für die Zeit nach dem Sieg über Nazi-Deutschland in Einflusssphären aufgeteilt und die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung aus den deutschen Ostprovinzen beschlossen. Diese Umsiedlung weitete sich nach 1945 ohne Frage zu einem brutalen Gewaltakt aus. Schon zuvor waren viele vor der Roten Armee geflohen, andere wurden nach dem Einmarsch in sowjetische Arbeitslager deportiert.  
 
Am Ende waren nach neuesten Zählungen ca. 14 Millionen Deutsche davon betroffen. Vermutlich verloren zwei Millionen Menschen dabei ihr Leben. Sie können nicht die deutschen Opfer auf der Flucht und in den sowjetischen Arbeitslagern, auch nicht die Opferzahlen in den anderen Ländern der Vertreibung, wie z.B. der Tschechoslowakei, alles den Polen in die Schuhe schieben. Das ist absurd.

 

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Die deutsche Alleinschuld

Geschrieben von: Karstedt () am 23-09-2009 07:54

Die deutsche Alleinschuld

Geschrieben von: Karstedt am 23-09-2009 07:54

Herr Kupisz .... 
 
Dass Polen Opfer war, habe ich ja schon bestätigt und die Geschichte auch. Wenn wir von der sowjetischen Doktrin in Polen sprechen, kann dies doch nur für die Zeit ab Ende 1944 bis teilweise heute sprechen. Denn Ende 1944 ging es mit den großen Vertreibungen los, ohne dass man hierüber in Potsdam je geredet hatte. Gleichzeitig muss man doch in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Bierut Dekrete doch von den Sowjets vorgegeben wurden und nicht in Potsdam, wo es um eine humane Umsiedlung der Deutschen aus ihren Ostgebieten ging. Diese Dekrete waren Grundlage der Beschlagnahme deutschen Eigentums in jeglicher Form, also nicht nur Immobilien. Dies veranlasste dann unzählige Raubmörder sich im Blute ihrer Opfer zu bereichern. Sie haben sich in ihrer Gier oft auch gegenseitig umgebracht. Die zuletzt entdeckten zivilen Massengräber sprechen doch eine klare Sprache im Zusammenhang mit dem was man schon über die grausamen Mordaktionen in polnischen Lagern durch Polen weiss. 
 
Dies alles geschah bekanntlich unter den zwinkernden Augen der Sowjets, welche diesen Völkermord gefördert und wohlwollen beobachtet hatten. Polen war also nicht nur Opfer, sondern im großen Umfange auch Täter und gerne liess man sich anstiften. Hitler und Stalin hatten sich Polen als willige Vollstrecker oder stille Teilhaber ausgesucht. Warum haben also Polen Juden getötet und deutsche Zivilisten, Frauen und Kinder flächendeckend aus Habgier, Neid und Lust umgebracht ? Und warum wird dies heute immer noch abgestritten, nachdem früher schon polnische Politiker solche Dinge zugegeben hatten ? Polen hatten viele Motive, auch politisch, wo es um den Krieg zur Einheit des "Vaterlandes" ging, womit der Raub der deutschen Gebiete zeitwährend schon auf der Tagesordnung stand.  
 
Alles andere was Sie mir hier im Bezug auf dieses Thema verkaufen wollen sind nur Halbwahrheiten und Lügen. Und was sowjetische Doktrinen betrifft, wozu z.B. auch das Verschleiern von Massenmorden zählte, kann man davon ausgehen, dass sogar heute noch durch die Wiedervereinigung, sogar deutsche Politiker im Bundes- und Landtagen sitzen, die nach dieser Doktrin agieren und argumentieren: "Nur die Deutschen waren es ..... "

 

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sowj. Doktrin ?

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 22-09-2009 20:40

sowj. Doktrin ?

Geschrieben von: Peter Kupisz am 22-09-2009 20:40

Herr Karstedt, Sie haben wenig Ahnung von polnischer Geschichte. Sonst wüssten Sie, dass Polen mit sowjetischer Doktrin nicht unter einen Hut zu bringen ist. Für Polen war das Jahr 1989 das Jahr der Befreiung von jeglicher sowjetischer Doktrin. Vierzig Jahre lang mussten Kinder in polnischen Schulen sich die Lüge anhören, dass das Massaker von Katyn an 15.000 polnischen Offizieren eine deutsches Verbrechen sei und dass der Warschauer Aufstand von unverantwortlichen polnischen antikommunistischen Banditen angezettelt worden wäre. Erzählen Sie mir bitte also nicht, die polnische Geschichte sei von sowjetischer Doktrin infiltriert. 
Wie jedes Land kennt auch die polnische Geschichte Schandflecken. Sie sprechen richtig Jedwabne 1941 (ca. 1000 Opfer), Bromberg (ca. 1000 Opfer, 3.9.39, und Kielce (41 Opfer) 1946 an.  
Es stimmt auch, dass es nach 1945 vereinzelt zu brutalen Übergriffen gegen Deutsche von wütenden Polen angesichts des Massenmordes am polnischen Volk bei der Vertreibung der Deutschen aus Polen gab. Dasselbe Prinzip wie Deutschland, eine Kollektivverantwortung des ganzen Volkes abzulehnen, darf auch Polen für sich in Anspruch nehmen. Es gibt nicht "die" Polen. Gerade Polen steckt voller Widersprüche. So findet man große Helden, wie z.B. die Krankenschwester Irena Sendler, die unter Einsatz ihres Lebens 2500 jüdische Kinder aus dem Ghetto rettete ebenso wie antisemtische Kriegsgewinnler. Man muß aber dem polnischen Volk voller Respekt zugute halten, dass die Masse des polnischen Volkes im Gegensatz zu Frankreich und Holland nicht mit dem Naziregime kollaborierte. Im Gegensatz dazu stand die Masse des deutschen Volkes hinter Hitler, der das eigene Volk zum Ende des Krieges zunehmend verachtete. Die schlimmste Folge für Deutschland daraus war die schon 1944 ansetzende Massenflucht von Deutschen aus ihrer Heimat. Man schätzt,dass ca. 20 Millionen auf der Flucht waren. Dabei kamen Hunderttausende von Deutschen ums Leben. Die Flucht wird hierzulande leider nicht scharf abgegrenzt von der späteren Vertreibung aufgrund der Westverschiebung Polens. Es wird hierzulande vergessen, dass auch sehr viele Polen aus dem ehemaligen Ostpolen vertrieben wurden. Auch wird vergessen, dass Polen an der politischen Entscheidung selbst über die Vertreibung der Deutschen nach 1945 keinen Anteil hatte. Darüber entschieden die Aliierten ohne Polen. Es war "nur" einer der Vollstrecker der Vertreibung.Wenn es nach Polen gegangen wäre, wäre es nie zur Westverschiebung Polens gekommen.Denn sie war für die Alliierten der Grund für die Kompensation Polens durch deutsche Gebiete

 

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Ihr Nationalismus

Geschrieben von: Karstedt () am 22-09-2009 09:58

Ihr Nationalismus

Geschrieben von: Karstedt am 22-09-2009 09:58

Ihnen geht es nicht um die historische Wahrheit, sondern um ihre persönliche Wahrheit, welcher sie Stückchenweise der teilweise verlogenen polnischen Geschichte, nach sowjetischer Doktrin, entnehmen. Was Hitler gemacht hat und gemacht haben soll, ist uns bekannt. Wenn Sie kein polnischer Nationalist, oder Radio Maria Redakteur sein wollen, dann beweisen Sie dies mal lieber mit den unrühmlichen Parts polnischer Geschichte. Am besten fangen Sie hierbei mit Jedwabne. Kielce, dem Blutsonntag in Bromberg und den Morden an der deutschen Zivilbevölkerung von 1945-1950 in tausenden polnischen Lagern an.  
 
Natürlich war Polen Opfer Hitlers, aber Polen war nicht weniger Täter an Minderheiten, vor allen Dingen wehrlosen Frauen und Kindern .... 
 
Es kann nicht sein, dass Sie die Geschichte des Krieges so einseitig darstellen, ohne in Verdacht zu geraten ein schlimmer polnischer Nationalist zu sein. 
 
Bitte seien Sie fair und menschlich.

 

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Wahrheit statt Nationalismus

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 21-09-2009 20:36

Wahrheit statt Nationalismus

Geschrieben von: Peter Kupisz am 21-09-2009 20:36

Mir geht es ausschließlich um historische Wahrheit, Nationalismus, egal ob polnischer oder deutscher Prägung ist mir zuwider. Ich wende mich nur entschieden gegen jede Verharmlosung Hitlers. Es ist Geschichtsfälschung, ihn so darzustellen, als sei es ihm nur um die Revision des Versailler Vertrages gegangen. Hitler wollte viel mehr. Ebensowenig wie es ihm 1938 entgegen seiner internationalen Beteuerungen "nur" um das Sudetenland gegangen war, ging es ihm 1939 "nur" um den Korridor und Danzig. Hitler, diesem Ziel diente auch der Überfall auf die Sowjetunion, seinem bis zum Angriff besten Bundesgenossen, ging es um die Etablierung der "arischen" Rasse im deutschen Lebensraum im Osten nach Ausschaltung der "bolschewistisch-jüdischen" Kräfte. 
Hitler gab mehrere Befehle zum Angriff gegen Polen, Sie haben insofern Recht, dass der Angriffstermin kurzfristig sogar auf den 26.08.39 festgelegt und wieder verschoben wurde. Im März/April 1939 gab er jedoch eindeutig den Befehl, dass die Wehrmacht spätestens bis zum 1.9.39 zum Angriff gegen Polen vorbereitet werden sollte. Am 3. April 1939 wies Hitler die Wehrmacht an, sich auf eine "endgültige Abrechnung" mit Polen vorzubereiten - und zwar "ab 1. 9. 39" ("Fall Weiß"); wenige Wochen später, am 23. Mai, kam der Angriffsbefehl (Hitler: "Bei erster passender Gelegenheit"). 
Die von einigen Deutschen immer wieder herangezogenen "Verhandlungen" mit Polen bis Ende 1939, die den "Friedenswillen" Hitlers demonstrieren sollten, verharmlosen die wahren Absichten Hitlers. 
Die "Verandlungen" mit Polen verfolgten drei Ziele: 
1. Test für Polen, ob es als Juniorpartner Nazideutschlands zu gewinnen war, dieses Ziel gab Hitlers erst im März 1939 nach der klaren Absage Polens auf. 
2. Ausmanövrierung der Garantien Grobritanniens und Frankreichs für Polen durch Stellung scheinbar milder Forderungen an Polen. 
3. Mobilisierung der im Jahr 1939 noch kriegsunwilligen deutschen Bevölkerung durch einen Kriegsvorwand

 

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So viel Unwissenheit

Geschrieben von: Karstedt () am 21-09-2009 18:19

So viel Unwissenheit

Geschrieben von: Karstedt am 21-09-2009 18:19

Thema: Kupisz - Kommentar 
 
Also mir kommt es vor, als wenn Sie Herr Kupisz eine Art nationalistische Unruhe stiften wollen und hierzu zweifelhafte Inhalte, wahrscheinlich frei erfunden, ohne Quellenangaben einbringen.  
 
Z. B. "Die Vorbereitungen sollten bis zum 1. September 1939 abgeschlossen sein" 
 
Der Krieg war im März 1939 garnicht für den 1. September geplant und selbst nach dem Abschluss des Hitler- Stalin Paktes im August war laut allen Historikern der Kriegsbeginn noch im August vorgesehen. 
 
z.B. "Angebliche polnische Übergriffe auf Deutsche" 
 
Wenn Sie von "angebliche polnische Übergriffen sprechen", dann bezeichnet dies dass Sie von den ganzen Themen hier gar keine Ahnung haben und wohl irgendeine polnisch- nationalistische Zeitung hier vertreten. Natürlich gab es diese Übergriffe, hierüber gibt es genug historisch belegte Zeugenaussagen, auch von Polen. 
 
Wenn Sie Hitler als größten Verbrecher der Geschichte bezeichnen, dann mögen Sie Recht haben, doch vergessen Sie bitte nicht, dass es auch einen Stalin gab, der viel mehr Menschen töten liess und letztlich auch die polnische Miliz und der Sicherheitsdienst UB und unzählige Banditen, allesamt Raubmörder, die vor allen Dingen deutsche Frauen und Kinder, also hauptsächlich Zivilisten, grausam zu Tode quälten und in ihrer Grausamkeit schlimmer sogar noch als der NKWD gewesen sein sollen. Für Sie waren dies wohl Heldentaten weil hier Polen gemordet haben ?

 

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Wehret den Anfängen !

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 21-09-2009 17:15

Wehret den Anfängen !

Geschrieben von: Peter Kupisz am 21-09-2009 17:15

Wer Hitlers Überfall auf Polen rechtfertigt, verteidigt und verharmlost die brutale Expansonspolitik des größten Verbrechers der Geschichte: Adolf Hitler. 
Am 25. März 1939 gab Hitler dem Oberkommando der Wehrmacht die Weisung, eine militärische Lösung der "polnischen Frage" auszuarbeiten. Die Vorbereitungen sollten bis zum 1. September 1939 abgeschlossen sein. Parallel dazu suchte die deutsche Regierung nach Wegen, Polen die Schuld für den Ausbruch einer militärischen Auseinandersetzung zuzuschieben. Zwei Ansatzpunkte boten sich an: Die Aktivierung des seit Ende des Ersten Weltkrieges schwelenden Danzig-Problems und ein erneuter Rückgriff auf die Minderheitenproblematik. Wie schon in Österreich und der Tschechoslowakei wurde dabei die Thematisierung des Schicksals der deutschen Minderheit in Polen oder der Zukunft Danzigs als deutsche Stadt für die eigentlichen außenpolitischen Absichten instrumentalisiert. Dies hatte lediglich eine Hebel- und Alibifunktion zur Destabilisierung Polens und zur Kaschierung der aggressiven Expansionspolitik Deutschlands. 
Allerdings hatten sich die Schlagworte von der "Bedrohung der deutschen Minderheit" und dem "Selbstbestimmungsrecht der Deutschen" mittlerweile verschlissen. Weder in den ausländischen Staatskanzleien noch in der internationalen Öffentlichkeit schenkte man daher den deutschen Klagen über angebliche polnische Übergriffe auf Deutsche Glauben. In den Monaten vor Beginn des Polenfeldzugs fiel es der Reichsregierung sichtlich schwer, einen annähernd glaubwürdigen Vorwand für den geplanten Angriff auf Polen zu konstruieren. Schließlich begannen die Vorbereitungen für einen Überfall auf den Sender Gleiwitz im deutsch-polnischen Grenzgebiet durch Spezialisten des SD, um den Angriff doch noch als "einen Akt der Selbstverteidigung" darzustellen.

 

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Marcus am 18-09-2009

Geschrieben von: Igor Wolf () am 19-09-2009 08:04

Marcus am 18-09-2009

Geschrieben von: Igor Wolf am 19-09-2009 08:04

Die Gedanken sind frei, der Glaube auch. 
 
Du solltest bei deinem nächsten Beitrag auf der Spracheinstellung deines Compueters "deutsch" wählen, dann brauchtest du nicht mit der polnischen Tatsatur zu versuchen, deutsch zu schreiben. 
 
Ob sich die Deutschen an deinem Nachbarspielchen freuen, sollten sie selbst entscheiden.

 

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Traue keinerUmfrage, die Du nicht selber

Geschrieben von: Marcus () am 18-09-2009 18:57

Traue keinerUmfrage, die Du nicht selber

Geschrieben von: Marcus am 18-09-2009 18:57

... etwas frei zitiert, nach einem bekannten Kriegsverbrecher. 
 
 
Dann lassen wir die Zahlen doch mal versuchsweise stehen, Herr boeser Wolf. Was meinen Sie denn fuer wenn diese "Umfragewerte" mehr peinlich sind. 
 
Fuer die Deutschen oder die Polen? 
 
Man stellt sich mal vor ein Fremder fraegt einen Einheimischen was er von seinen Nachbarn haelt und der Antwortet. 
 
1. Ich kann ihn nicht leiden 
2. Der ist kriminell und hat bei mir bestimmt schon eingebrochen 
2. Am besten wir wuerden einen dicken Eisenzaum drum rum bauen 
4. schauen sie mal, wie es bei dem aussieht, wir sollten ihm sein land wegnehmen, wir wuerden viel besser damit umgehen 
 
 
Ich glaube Sie sind der einzigste welcher der Meinung ist, dass diese Aussagen sehr peinlich fuer den Nachbarn sind. 
 
Ausserdem, welches deutsche Umfrageinstitut fraegt den bitte heutztage noch, ob wir die "polnisch verwalteten" Gebiete.... 
 
Woelfchen, Woelfchen.....

 

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Diese Daten sind ohne Relevanz

Geschrieben von: Igor Wolf () am 18-09-2009 14:33

Diese Daten sind ohne Relevanz

Geschrieben von: Igor Wolf am 18-09-2009 14:33

Es mag ja stimmen, dass diese Zahlen ohne Relevanz sind - für Polskaweb selbstverständlich. 
Die Wahrheit sind sie trotzdem und zeigen, was Deutsche in unmittelbarer Berührung zu Polen von Polen denken. 
Im übrigen verweise ich auf meinen Beitrag bei "Potblits". 
Auch die Werbeanzeige von 20 000 polnischen Frauen neben den Forumbeiträgen, die einen Partner in Deutschland kennenlernen wollen, spricht doch Bände. 
Ich habe nirgendwo gelesen, dass 20 000 deutsche Frauen Partner in Polen kennelernen wollen. 
In Polen sind es wohl sowieso wahrscheinlich eher 200 000 Frauen.

 

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@Kaiser Karl 4

Geschrieben von: marcus () am 18-09-2009 12:50

@Kaiser Karl 4

Geschrieben von: marcus am 18-09-2009 12:50

Ich kann mich der Anmerkung von Polskaweb nur anschliessen.  
 
Wie kann man so einen Schmarrn ohne Quellenangabe anfuehren und damit die Deutschen ( auch wenn nur die Grenznahen ) als so primitive Menschen verunglimpfen.  
 
Hat man fuer diese Umfrage nur die Einwohner ihres kleinen rechtsradikalen Doerfechen gefragt?  
 
Sollte das auch nur im entferndesten die repraesentative Meinung der Deutschen sein, dann sollten die Allierten wirklich mochmal ueberdenken, ob es richtig war die Deutschen in die Souveranitaet zu entlassen und sie gegebenfalls im Handstreich wieder entziehen. 
 
Allerdings sind die Mehrzeil der Deutschen Intellegente und verantwortungsbewusste Menschen, die den dumpf-platten Nationalismus abgeschworen haben und versuchen gute Nachbarn zu sein. 
 
( Was wir teilweise noch nicht einmal gut untereinander koennen - zugegebenerweise - aber wir ueben )

 

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Kaiser Karl IV am 17-09-2009

Geschrieben von: Igor Wolf () am 18-09-2009 06:19

Kaiser Karl IV am 17-09-2009

Geschrieben von: Igor Wolf am 18-09-2009 06:19

Gesine Schwan wäre wirklich eine gute Präsidentin geworden - für Polen. 
Gott sei Dank ist sie es ja nicht geworden. Und hoffentlich hat sie es nun nach ihrer 2. Kandidatur endlich aufgegeben, es nochmals zu versuchen. 
In diesem Zusammenhang ein interessantes Ergebnis einer Befragung: 
 
In der Zeit vom 25. Juli bis zum 2. August 2009 wurden in den deutschen Grenzkreisen zu Polen 1 326 Personen zu folgenden Fragen mit den entsprechenden Antworten befragt.  
Hier die Ergebnisse:  
 
1. Betrachten Sie die Polen als gute Nachbarn?  
 
Nein 73 %  
Ja 16 %  
Keine Meinung 11 %  
 
2. Würden Sie es befürworten, wenn Polen in Ihrem Heimatort wohnen würden?  
 
Nein 91 %  
Ja 8 %  
Keine Meinung 1 %  
 
3. Denken Sie, dass die ehemaligen deutschen Gebiete von Deutschen besser verwaltet würden?  
 
Ja 84 %  
Nein 1 %  
Keine Meinung 15 %  
 
4. Würden Sie die Rückgabe der jetzt polnische verwalteten Gebiete an Deutschland befürworten?  
 
Ja 76 %  
Nein 18 %  
Keine Meinung 6 %  
 
5. Sollte die Grenze zu Polen wieder geschlossen werden wie vor Schengen?  
 
Ja 64 %  
Nein 13 %  
Keine Meinung 23 %  
 
6. Ist in Ihrer Wohngegend die Kriminalität von polnischer Seite nach Grenzöffnung angestiegen? 
Ja 87 %  
Nein 13 %  
Keine Meinung 0 %  
 
Aufschlussreich vor allem für den deutschen Wahlkampf! 
 
Anm. der Redaktion: Diese Daten wurden ohne Quellangaben eingestellt und sind von daher ohne Relevanz. 
 

 

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Zum letzten!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 17-09-2009 13:38

Zum letzten!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 17-09-2009 13:38

Aha, jetzt bequemt er sich zum Thema "Mitschuld am 
Krieg" zu antworten, "vergißt" aber seine vorherige "Abseitsdiskussion" über Dinge, die von Herren Preuß u. Wolf garnicht thematisiert wurden! 
Interessant immerhin, daß er die Hybris der poln. 
Führung bekennt, weniger gut aber seine Behauptung,die hier mehrfach widerlegt, daß Polen angeblich keinen Krieg wollte, nehmen wir nur das Zitat von Riz-Smigly v. Juni 1939, aber noch etliche mehr! Da Leser Kupisz anscheinend nicht 
lernfähig ist, beende ich die Diskussion mit ihm, 
soll er doch mal das hier mpfohlene Buch "Der Krieg hat viele Väter" lesen, bevor noch einmal mit ihm diskutiert wird! Er scheint der Denkrichtung einer Frau Gesine Schwan anzugehören 
nach dem Motto "Für Polen alles, gegen Deutschland 
aber auch alles!"

 

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Es fehlt Verständnis für Polen

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 17-09-2009 08:02

Es fehlt Verständnis für Polen

Geschrieben von: Peter Kupisz am 17-09-2009 08:02

Polen wollte im Jahre 1939 keinen Krieg, es war jedoch entschlossen und zeigte dies auch demonstrativ nach außen, im Fall eines Angriffs durch Deutschland seine Unabhängigkeit zu verteidigen. Dazu wäre es auch ohne die Garantieerklärung Frankrteichs und Grußbritanniens bereit gewesen. Das entsprach auch der Stimmung in der Bevölkerung. Was allerdings zutrifft, ist, dass das polnische Militär infolge maßloser Selbstüberschätzung der eigenen Bevölkerung vorgaukelte, die Deutschen im Fall eines Angriffs auf Polen zurückschlagen und durch einen "Marsch auf Berlin" nach einer erfolgreichen militärischen Entlastung im Westen durch die Verbündeten Frankreich und Großbritannien siegen zu können. Frankreich galt immerhin vor dem Krieg als stärkste Militärmacht Europas. Polen strotzte nach dem großen Sieg über die Sowjetunion im Jahre 1920 vor Selbstbewusstsein und hatte keine Angst vor Deutschland. Das war aber nur das Bild nach außen in der Öffentlichkeit. Polen demonstrierte selbstbewusst Stärke und war bereit, die Drecksarbeit für Frankreich und Großbritannien zu leisten, die bis dahin vor Hitler klein bei gegeben hatten und selbst ihren Verbündeten Tschechoslowakei geopfert hatten. Aufgrund der schon vor dem Krieg sehr guten polnischen Spionage war dem polnischen Militär aber bekannt, dass Deutschland im Jahre 1939 militärisch hochgerüstet war und die polnische Armee mit ihren 11 tapferen Kavalleriebrigaden hoffnungslos veraltet war. Die polnische Mentaltiltät kennzeichnet eine Mischung aus Selbstüberschätzung und Löwenmut, jedoch sind Polen keine Idioten! Im Übrigen hatten Frankreich und Großbritannien ihre Garantien nur für den Verteidiogungsfall Polens abgegben. Daher wäre es völlig schwachsinnig gewesen für Polen, den Krieg zu beginnen. Die Geschichte gab Polen Recht ! Es gibt keinen Frieden um jeden Preis. Die Beschwichtigungspolitik des Westens war gescheitert.Spätestens nach der Besetzung der Resttschechei, 1939, unter Bruch des Vertrages von München durch Hitler war jedem denkenden Menschen klar, dass mit Hitler nicht zu verhandeln und er nur mit Gewalt aufzuhalten war. Zahlreiche Zitate Hitlers von Zeitzeugen belegen eindeutig, dass Hitler bereits in der Sudetenkrise zum Krieg entschlossen war, das galt erst recht gegen Polen. Hitler kündigte den dt-pln. Nichtangriffsapakt und gab den Befehl zum Angriff. Die "Verhandlungen" 
mit Polen waren zum einen nur ein Test für Polen, ob es als Junior-Partner gegen die Sowjetunion zu gewinnen war, zum anderen ein Scheinkriegsrund für das eigene Volk. Hitler sagte intern selbst, dass es ihm nicht um Danzig ging!

 

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Antwort an Peter Kupisz

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 16-09-2009 20:21

Antwort an Peter Kupisz

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 16-09-2009 20:21

DIe Entgegnungen v. Preuß u. Wolf u. der erste Beitrag zur Begründung der erheblichen Mitschuld 
des imperialistisch- nationalistischen Vorkriegsregimes in Warschau wurden v. Herrn Kupisz nicht beantwortet, sondern ignoriert, in der Weise, wie ich es in meinem Beitrag "Chuzpe" beschrieben habe! Die jetzige Antwort an mich geht nicht auf diese Fakten u. Argumente ein, sondern ist eine irreale Antwort auf Vorwürfe, die Preuß u. Wolf garnicht erhoben haben. Insoweit ist es eine Frechheit, so zu antworten und sich damit aus einer sachlichen, auf Fakten stützenden Argumentation zu stehlen. Wie es auch von der Redaktion hier heißt ist es unabweisbar, daß das "Beck-Riz-Smigly-Polen" eine erhebliche Mitschuld trifft, ebenso England, das die Polen nie ernsthaft zum Verhandeln mit Deutschland aufge 
fordert hat, sondern mit seiner Grenzgarantie 
geradezu aufgefordert hat, nicht zu verhandeln!

 

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Geist der Verachtung

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 16-09-2009 18:55

Geist der Verachtung

Geschrieben von: Peter Kupisz am 16-09-2009 18:55

Das Ergebnis des Überfalls auf Polen war millionenfacher Mord, Vertreibung von Polen ins so genannte Generalgouvernement Warschau, Zerstörung und Raub von unwiederbringlichen Kulturschätzen, Vernichtung aller Städte bis auf Krakau, das mehr zufällig verschont blieb. Das einst blühende Warschau war im Jahr 1945 eine einzige Trümmerwüste. Die Deutschen haben in Polen so schrecklich gewütet, gemordet und gestohlen, dass es lächerlich klingt, wenn heute Deutsche auf Polen als ein Volk von "Dieben" herabsehen.

 

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zu Chuzpe

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 16-09-2009 18:20

zu Chuzpe

Geschrieben von: Peter Kupisz am 16-09-2009 18:20

Chuzpe, wie bist Du denn drauf ? Mich beschimpfen und mir vorwerfen, Fakten zu ignorieren, die z.B. auf dem aggressiven Niveau von Herrn Igor Wolf zum Besten gegeben werden, ich nenne als Beispiel nur "Diebstahl-Polen". Ich habe den Eindruck, vielen Lesern dieses Forums geht es nur darum, auf Kosten Polens einfach mal die Sau rauszulassen ! Indem man sich als Deutscher für etwas besseres hält und Polen als Sündenbock für alles Böse der Welt darstellt, selbst dass Polen selbst schuld sei, dass es überfallen und geteilt wurde, kann man so am besten eigene Minderwertigkeitsgefühle kompensieren. Schade, dass es so ist und so wenigen an einem besseren Verhältnis und Verständnis zum polnischen Nachbarn gelegen ist, die bei näherem Hinschauen scch gar nicht so sehr von Deutschen unterscheiden, damit das Nachbarschaftsverhältnis irgendwann eine echte Freundschaft werden kann. Dass Deutsche und Polen sehr wohl miteinander können, haben sie schon oft bewiesen. Über 500 Jahre lang galt die unveränderte deutsch-polnische Grenze als die friedlichste Europas. Deutsche und Polen waren Waffenbrüder in den legendären Schlachten von Liegnitz gegen die damals unschlagbaren Mongolen, 1241, und Wien gegen die übermächtigen Osmanen, 1683. Das Mittelalter kannte noch keinen Nationalismus. So war die völkische Vermischung von Deutschen und Polen etwas völlig Normales. Deshalb ist die Mär vom reinrassigen deutschen Blut die größte Lüge, die man erzählen kann.

 

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Chuzpe!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 16-09-2009 12:12

Chuzpe!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 16-09-2009 12:12

Es ist schon bemerkenswert, wie sehr Leser Peter 
Kupisz die Fakten von Lesern wie Wolf oder Preuß 
ignoriert als sei er ein leibhaftiger polnischer 
Chauvinist! Zitat Riz-Sigly v. Juni 39 vor poln. Offizieren: "Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte."

 

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Peter Kupisz am 15-09-2009

Geschrieben von: Igor Wolf () am 16-09-2009 02:33

Peter Kupisz am 15-09-2009

Geschrieben von: Igor Wolf am 16-09-2009 02:33

 
Das beunruhigte Polen (welch wunderbarer Scherz!) griff Litauen an, die Ukraine, Russland, Weißrussland, 1939 die Tschecho-Slowakei, hetzte ständig bei den Ungarn wegen Karpato-Ruthenien. Das sind wohl alles keine Kriegshandlungen. Im März 1939 machte Polen gegen Deutschland mobil. 
In "Diebstahl-Polen" nach 1919 lebten weit über 2 Mio Deutsche, die niemand gefragt hatte bzw. deren Meinung ignoriert wurde, gegen ihren Willen. 1939 waren es noch etwas mehr als 1,6 Mio - wo war der Rest? Geflüchtet, denn der Tod sprach polnisch. 
Genau wie nach 1945 war es den Deutschen zwischen 1919 bis 1939 verboten, ihre deutsche Sprache und Kultur zu bewahren. 
Das sind die Fakten und nicht ihre nostalgie-kommunistische Maärchenpropaganda, Herr Kupisz.

 

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zu Preuß

Geschrieben von: Peter Kupisz () am 15-09-2009 12:27

zu Preuß

Geschrieben von: Peter Kupisz am 15-09-2009 12:27

Polen führte mit fast allen Ländern Krieg zwischen 1918-1939 ? Das ist falsch. Es gab nur einen einzigen, den polnisch-sowjetischen Krieg 1919/20, aus dem Polen nach dem "Wunder an der Weichsel" siegreich hervorging. Sonst führte es keinen Krieg.  
Nicht im Jahre 1936, sondern nach der Machtergreifung Hitlers schlug das beunruhigte Polen Frankreich einen gemeinsamen Präventivkrieg gegen Nazideutschland vor. Zu diesem Zeitpunkt wäre Deutschland Polen und Frankreich militärisch noch unterlegen gewesen. Frankreich lehnte jedoch ab. Die Geschichte sollte Polen Recht geben. 60 Millionen Tode wären der Welt ersrart geblieben, hätte damals Frankreich auf Polen gehört und das Scheusal Hitler aus Deutschland vertrieben. Wohin die Beschwichtigungspolitik Frankreichs und Großbritanniens führte, zeigt die Geschichte am Beispiel des Verrats an der Tschechoslowakei. Polen schloss nach der Ablehnung Frankreichs im Jahre 1934 den Nichtangriffspakt mit Deutschland, um einen Krieg von sich abzuwenden. 
Im Jahre 1918 lebten im neugegründeten Polen ca. 1,5 Millionen Deutsche, von denen etwa die Hälfte aus Polen nach Deutschland bis 1939 emigrierte. Die Deutschen hatten im neuen Polen ihre alte Herrenstellung verloren, womit sich viele nicht abfinden wollten. Ansonsten hatte die deutsche Minderheit in Polen eine starke und gut organisierte Stellung mit z.B. eigenen Schulen, Zeitungen und sogar Parlamentssitzen, weil sie vom Mutterland Deutschland tatkräftig finanziell unterstützt wurde. Die behaupteten Repressalien gegen die deutsche Minderheit sind, von Ausnahmen abgesehen, eine Erfindung der schon in der Weimarer Republik antipolnischen Presse. Wenn man genauer nachfragt, bekommt man als Beispiel den "Bromberger Blutsonntag" zu hören, wo ca. 1000 deutsche Opfer zu beklagen waren, allerdings geschah dies nach Kriegsausbruch am 03.09.39. Repressalien ausgesetzt waren im Vorkriegspolen in der Tat die Kommunisten und die ukrainische Minderheit.

 

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Unangenehmes unter den Tisch...

Geschrieben von: Preuß () am 15-09-2009 07:04

Unangenehmes unter den Tisch...

Geschrieben von: Preuß am 15-09-2009 07:04

Guten Tag Herr Kupisz, 
danke für Ihre aufklärenden Worte. Sicher ist die Vertreibung und Entrechtung der Deutschen im Zwischenkriegspolen nur Propaganda! Durch das Friedensdiktat 1918 blieben zwei Millionen Deutsche im neuen Polen. Etwa 50v.H. flüchteten vor den Repressalien ins deutsche Nachbarland.Alles Propaganda? In dieser kurzen Zeit -1918 bis 1939- führte dieses neue Polen mit allen Nachbarländern Krieg, außer mit dem Deutschen Reich. War das das Selbstverteidigungsrecht der Völker? Der Danziger "Polnisches Vaterland" schrieb vor ein paar Tagen, daß Polen das Deutsche Reich 1936 hätte angreifen sollen, aber die Engländer und Franzosen hätten die Hosen voll gehabt. Beck´sche Propaganda? Sie haben eine interessante Sicht dieser Geschichte...

 

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