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"Opfer der Gustloff verdienen kein Denkmal" PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Gustloff und die polnische RechteGdynia - Die Enthüllung einer Gedenktafel in der Seemanskirche von Gdingen (Gdynia), zur Erinnerung an die Opfer der von den Sowjets in den letzten Kriegstagen versenkten Passagierschiffe Gustloff, Goya und Steuben mit über 20 000 Toten, hat offenbar ein häßliches Nachspiel. Die Parlamentarier Andrzej Jaworski und Zbigniew Kozak aus der Kaczynski- Partei "PIS" protestierten jetzt lautstark bei der Kirche gegen diesen Akt und verlangen die umgehende Entfernung der Gedenktafel, da sie einzig dazu diene die Unterschiede zwischen Opfer und Henker zu verschleiern. Am 30. Januar hatte die deutsche Minderheit von Gdingen einen Festgottesdienst in der Seemannskirche organisiert. An diesem Tage jährten sich die Versenkung der deutschen Evakuierungsschiffe zum 65. Male. An Bord befanden sich hauptsächlich Frauen und Kinder, die in den eisigen Fluten der Ostsee ertranken.

"Sowjets haben nur die Henker versenkt"

Die Parlamentarier Jaworski und Kozak (PIS) haben einen offenen Protest- Brief an die Leitung der römisch-katholischen Ordensgemeinschaft der Redemptoristen in Warschau geschrieben, welcher die Seemanskirche von Gdingen, aber auch der umstrittene Sender "Radio Maryja" untersteht. Hierin erinnerten sie daran, dass sich während der Torpedierung der Gustloff auch 900 Soldaten und Offiziere des Dritten Reiches an Bord des Schiffes befanden. "Nicht ohne Bedeutung sei hierbei auch die Tatsache, dass die Mehrheit der zivilen Opfer des Untergangs Deutsche waren, die zuvor Polen aus Gdynia vertrieben und sich ihres Hab und Gutes bedient hatten" - heisst es. "Auf diese Art und Weise deutsche Opfer des Krieges zu ehren, zeugt von "Mangel an Sensibilität" und verwischt die Unterschiede zwischen Opfer und Henker. Ich bin sehr empört und habe deshalb meine Einwände geltend gemacht" - erklärte Andrzej Jaworski am Dienstag auch im Radio.

Gustloff größte Katastrophe der zivilen Schiffahrt

Zur Enthüllung der Gedenktafel zum 65. Jahrestag des Untergangs der Evakuierungsschiffe Gustloff, Steuben und Goya in der Gdingener Seemannskirche des Heiligen Petrus waren zahlreiche geladene Gäste gekommen. Neben Mitgliedern und Vorständen der deutschen Minderheiten in Pommern erschienen auch Vertreter der Jüdischen Gemeinde in der Region, der Vorsitzende des Verbandes der deutschen sozial – kulturellen Gesellschaften in Polen Bernd Gaida, der Vorsitzende der Ost- und Westpreußenstiftung in Bayern Graf Gustaw von Keyserlingk, die Vorsitzende der Landsmannschaft Westpreußen Sybill Dreher und der deutsche Generalkonsul in Danzig Joachim Bleicker. Die deutsche Seite hatte ausdrücklich Wert darauf gelegt, dass die Veranstaltung als Akt um das Gedenken an die größten Schiffstragödien der Menschheit gestaltet werden solle, Revisionisten waren zur Feier nicht erwünscht. In diesem Sinne fielen auch die Ansprachen von Beteiligten am Gottesdienst aus. (Die Rede von Generalkonsul Joachim Bleicker hier)

Polnisches Volk auch auf Seiten deutscher Opfer

Den Pfarrer der Seemannskirche des Heiligen Petrus, Pater Edward, hat man sich offenbar schon "zur Brust genommen", denn er wird durch regionale Medien dahingehend zitiert, dass er keine Stellung nehmen könne zu den Identitäten der anwesenden Gäste bei der Zeremonie am vergangenen Samstag. Er könne nur zugeben, dass die Gedenktafel "dem Meeresvolk" gewidmet sei. In den Foren der polnischen Medien welche den Jaworski / Kozak Brief veröffentlichten, fanden die beiden antideutschen Oportunisten überhaupt keine Zustimmung. "Scham und Dreck" über diese Politiker", "Ich wusste nicht, dass die Welt so viele Idioten beheimatet", "Jaworowski und Co haben keine Ahnung von der Geschichte und outen sich jetzt als Verteidiger der Sowjets", "Gemäß der PIS können Deutsche keine Opfer des Krieges sein ? Nur Briten, Polen und Russen ? Ich frage mich welche Geschichte sie hier schreiben wollen" - klagt man hier beispielsweise.

Sieger im Blutrausch

Die Versenkung der Gustloff, Goya und Steuben waren barbarische Kriegsverbrechen der Sowjets, sie wussten genau, dass sich auf den Schiffen überwiegend Frauen und Kinder befanden. Vergleichbar hiermit ist auch der tödliche alliierte Bombenterror auf Dresden. Auch hier waren es Frauen und Kinder eines längst geschlagenen Volkes, welche man wie Müll verbrannte, um sie anschliessend in einer Rechtfertigung mit einem Hitler oder Eichmann gleichzustellen. Gerade die Sowjets hatten sich zum zweiten Weltkrieg am 17. September 1939 selbst eingeladen, als sie Polen vom Osten her überfielen und bis 1941 unzählige Blutbäder anrichteten, die man noch heute den Deutschen anlastet. Ihre Barbareien gingen zeitlich weit über das Kriegsende hinaus weiter . Entschuldigt hat sich Moskau für diese gigantischen Verbrechen noch nie.

Deutsche Linke und polnische Rechte in wilder Ehe

Anzumerken währe noch, dass der Vorsitzende des Verbandes der deutschen sozial – kulturellen Gesellschaften in Polen Bernd Gaida schon seit einiger Zeit brieflich bedroht wird. Derartige Schreiben seien alle in Warschau abgestempelt worden - heisst es. Die antideutsche Allianz sitzt eigentlich in Gdynia, aber viele ihre Mitglieder arbeiten auch politisch in Warschau. Warum ausgerechnet Mitglieder der angeblich so antikomunistische PIS- Partei Verbrechen der Sowjets als natürliche Folgen des von Deutschland begonnenen Krieges rechtfertigen, kann Ihnen vielleicht Herr Jaruzelski erzählen, der vor über 20 Jahren über eine Aussage des heutigen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski zur Gewerkschaft Solidarität, sehr erstaunt gewesen sein soll. Das polnische und deutsche Volk sind sich längst einig. Es gibt nichts mehr worüber man sich streiten muss, doch beide Seiten wollen eine ehrliche Aufarbeit der Geschichte und nicht weiterhin mit bolschewistischen Doktrinen belogen werden. Moskau will die Wahrheit aber genausowenig, wie die Rechten in Polen und die Linken in Deutschland, wozu auch FDP und SPD Politiker zu gehören scheinen.


"Wenn du einen Deutschen getötet hast, töte noch einen - es gibt für uns nichts Lustigeres, als deutsche Leichen. Zähle nicht die Tage. Zähle nicht die Kilometer. Zähle nur eins: die von dir getöteten Deutschen. Töte den Deutschen! - das bittet die alte Mutter. Töte den Deutschen! - das fleht das Kind. Töte den Deutschen! - das ruft die Heimaterde. Verfehle nicht das Ziel. Laß ihn nicht entgehen. Töte!" Ilja Ehrenburg, in Kiew geborener jüdischer Schriftsteller, der die rote Armee u.a. zum Völkermord an deutschen Zivilisten aufrief.
 

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Exkommunikation!

Kommentar von: Kaiser Karl IV () Publiziert am 03-02-2010 23:46

Exkommunikation!

Kommentar von: Kaiser Karl IV Publiziert am 03-02-2010 23:46

Diese Beteiligten hier, sollten sie ordentliche Glie 
der der röm.-kath. Kirche sein, gehören sofort exkommuniziert, die Hintermänner bei Sender Maria 
sofort entlassen und ihres Priesterstandes enthoben! 
Wer so abscheulich denkt, hat jedes Recht, sich Christ zu nennen, verloren! Vatikan, übernehmen Sie!

 

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Geschichtsschreibung/Gustlof

Kommentar von: Otto Surhahn () Publiziert am 03-02-2010 19:37

Geschichtsschreibung/Gustlof

Kommentar von: Otto Surhahn Publiziert am 03-02-2010 19:37

Zur Geschichtsschreibung moechte ich folgendes sagen.Die Polen, die Deutschen und alle Voelker die am Krieg beteiligt waren, waren die Opfer einer kleinen Clique, in Waschington, London, Paris und Moskau. Diese Clique peitschte mit ihren Medien die Polen gegen die Deutschen auf und es kam darum zu Grenzzwischenfaellen. Diese Grenzzwischenfaelle zwangen Hitler zum Krieg, der schon lange vorher von dieser Clique geplant war Diese Clique erklaerten den Krieg gegen Deutschland schon am 24. Marz 1933 in der NY Time, also nur 2 Monate nach dem Hitler an die Macht kam. So wie man sieht, war es nicht die Deutschen die den Krieg angezettelt haben, sondern die clique welche in Allierten Hauptstaedten im Hintergrund mit ihren Medien arbeiteten.

 

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Wir vergessen Euch nie!

Kommentar von: Gudula Behm () Publiziert am 03-02-2010 16:23

Wir vergessen Euch nie!

Kommentar von: Gudula Behm Publiziert am 03-02-2010 16:23

Die Gedenktafel zum 65. Jahrestag des Untergangs der Evakuierungsschiffe Gustloff, Steuben und Goya in der Gdingener Seemannskirche des Heiligen Petrus sei gesegnet und gelobt und möge die Menschheit für immer an die damit verbundenen Schrecken und Opfer erinnern, damit sie sich nie wiederholen können. Den in ihrer ethischen Erkenntnis zurückgebliebenen Herren Andrzej Jaworski und Zbigniew Kazak aus der Kaczynski-Partei "PIS" sollte ein Erleuchteter erklären, dass wir im Zeitalter der universalen Menschenrechte leben, in dem wir aller schuldlosen Opfer gedenken dürfen und müssen ungeachtet ihrer Volkszugehörigkeit, Religion oder Rasse.

 

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Stilles Gedenken in Gdingen

Kommentar von: Preuß () Publiziert am 03-02-2010 15:10

Stilles Gedenken in Gdingen

Kommentar von: Preuß Publiziert am 03-02-2010 15:10

Jedes Jahr gedenkt meine Familie am 30.01. der Vertreibung unserer Vorfahren aus der angestammten Heimat östlich von Oder und Neiße. Sie hatten Glück und konnten mit der Deutschen Reichsbahn nach Mitteldeutschland fliehen. Somit waren sie nicht den Russen und den Polen ausgesetzt und erreichten lebend ihr Übergangsziel, welches dann durch den Verlust Ostdeutschlands ein neues Zuhause wurde! Ich danke den Menschen dort in Gdingen für ihre Anteilnahme und dem Gedenken an diese vielen tausend Zivilisten. Anders als PolskaOjczyzna + Rudy sind diese Menschen dort nicht von Haß beseelt, sondern von Aufrichtigkeit, Trauer und Humanität. Das ist die ehrliche Basis zwischen uns Deutschen und Polen in einem Europa des Jahres 2010!

 

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03. Februar 2010 12:44