Danzig - Die "falsche Vertriebene" Erika Steinbach war trotz ihrem Ausstieg aus dem Stiftungsrat von "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" den polnischen Medien mal wieder eine Schlagzeile Wert. Die BdV Präsidentin hatte sich nämlich nach dem Besuch des polnischen Präsidenten Komorowski erlaubt, eine durch ihn überbrachte Auszeichnung vom Europäisches Zentrum für Solidarität (ECS) in Danzig für die deutsche Journalistin Helga Hirsch erfreulich zu kommentieren und gleichzeitig ihr Wirken im Zusammenhang mit der westlichen Unterstützung der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc in den 80er Jahren zu würdigen. ECS Direktor Pater Maciej Zieba (dt. Matthias Fink), fand die lobenden Worte der BdV- Chefin allerdings garnicht angebracht und bezichtigt Steinbach der Manipulation von Informationen über die mit der Dankbarkeits- Medaille ausgezeichnete Journalistin, die in ihrer späteren Tätigkeit beim BdV gar revanchistische Ansätze gegenüber Polen gezeigt habe.
Helga Hirsch war eine von 10 Deutschen welche durch den polnischen Präsidenten Komorowski am vergangenen Freitag in Berlin bei einer Feierstunde im Bundestag mit der Dankbarkeits- Medaille des Europäischen Zentrums für Solidarität ausgezeichnet wurde. ECS Direktor Zieba suggeriert in einer am Dienstag veröffentlichten Kritik, eine Korrelation der Einbindung Hirschs in die Solidarität Unterstützung in den 80er Jahren und ihrer späteren Tätigkeit beim BdV. Erika Steinbach hatte kurz nach der Vergabe der Auszeichnungen etwas sehr provokant tatsächlich das Engagement der Journalistin beim Vertriebenenverband lobend mit den damaligen Ereignissen in Polen in einem Atemzug genannt: "Helga Hirsch hat sehr früh literarische und politische Beziehungen nach Polen aufgebaut. Sie schrieb eine Doktorarbeit über die antikommunistische Opposition in Polen. Sie veröffentlichte zusammen mit den polnischen Dissidenten Adam Michnik ein Buch über dieses Thema. Aber genauso wie sie sich für die Opposition in Danzig stark machte, tat sie es auch für diejenigen Deutschen die polnischen Verbrechen während der Vertreibungen zum Opfer fielen. Ich erinnere an ein Buch von Frau Hirsch das 1998 erschien und die Geschichte der Deutschen in polnischen Lagern der Jahre 1944 bis 1950 erzählt. Helga Hirsch ist ein würdige Preisträgerin" - kommentierte die BdV- Präsidentin.
Angeblich begann sich nach der Wende 1989/90 Hirschs emotionale Bindung an Polen zu lockern. Enttäuscht sei sie darüber, dass in der polnischen Öffentlichkeit keine konsequente "Vergangenheitsbewältigung" stattfinde, sondern ein „dicker Schlussstrich“ unter den Kommunismus gezogen wurde - hiess es. Außerdem kritisiert sie die mangelnde Bereitschaft der Polen sich mit polnischen Verbrechen an Deutschen oder polnischem Antisemitismus auseinanderzusetzen. Umstritten, insbesondere in Polen, war zuletzt Hirschs Engagement für das geplante Vertriebenenzentrum in Berlin. 2001 erhielt sie dennoch den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis. Die Wogen hatten sich geglättet. Die Journalistin hatte wieder einmal in voller Fahrt die Richtung gewechselt. Nun hatte sie erneut Positives zu und über Polen zu berichten. ECS Direktor Pater Maciej Zieba, der offenbar kein Mitspracherecht bei der Vergabe von Auszeichnungen seines Hauses hat, erklärte in seiner Kritik, dass die westdeutschen Journalisten nur schwerlich die polnische Opposition unterstützten. "Eine Druckmaschine zu schmuggeln, die dem Westen letztendlich verhalf Polen zu unterdrücken, kann es ja wohl nicht gewesen sein" - schrieb er und kritisierte ebenso scharf die versöhnliche Politik deutscher Medien mit dem damaligem kommunistischen Regime.
Bemerkung der Redaktion: Helga Hirsch und Erika Steinbach, nicht nur ihren Familien- und Mädchennamen nach offenbar jüdischer Abstammung wie Herr Fink, könnten glatt Geschwister sein. Was sie aber noch miteinander verbindet ist ihr aussergewöhnlich ausgeprägtes schauspielerisches Talent. Da können Merkels und erst recht nicht Tusk oder Bartoszewski kaum mithalten. Wir sind gespannt wie lange diese BdV Geld- und Verschleierungsmaschine noch funktioniert, denn daran wird man letztendlich messen können, wie viele Deutsche und Polen tatsächlich mit dem Sarrazin-Genen Ausgestattet sind. Es müssen auf jeden Fall sehr viele sein, denn die Masche läuft ja schon seit Jahrzehnten wie ein Uhrwerk. Pater Maciej Zieba-Fink freut sich nun sicherlich auch über seinen "gelungenen" Einstieg in der False-Flag Szene. Viele Grüße nach Danzig. Unsere Leser werden wir in den nächsten Tagen mit neuen Details über die Kämpferin Erika Steinbach direkt aus "ihrem" Geburtshaus berichten.
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Steinbach lügt
Geschrieben von: Marcin () am 09-09-2010 12:25