Fünf Jugendliche im Alter von 16 - 25 Jahren starben am Donnerstag bei einem Verkehrs- Unfall auf der Nationalstrasse 6 von Danzig nach Stettin in der Nähe von Słupsk (Stolp) in Pommern. Aus ungeklärten Gründen hatte der Fahrer eines BMW die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war auf die Gegenfahrbahn geraten, wich einem Radfahrer aus und steuerte frontal gegen einen Baum, wobei der BMW in zwei Teile zerbrach. Die fünf jungen Insassen verloren auf der Stelle ihr Leben. Nach erster Analyse der Polizei scheint festzustehen, dass das Auto mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein muss. Eine ähnliche Tragödie geschah am letzten Wochenende in der Nähe von der Nähe von Rzepin Richtung Słubice an der polnisch-deutschen Grenze, bei dem ebenfalls ein BMW gegen einen Baum raste, in zwei Teile zerbrach und 3 junge Menschen im Alter von 18-20 Jahren auf der Stelle tötete. Ein vierter Passagier dieses Unglücksfahrzeuges liegt schwerverletzt in einem Krankenhaus. Auch die Polizei in Słubice konnte noch nicht die Unfallursache begründen.

Weitere Polizeiberichte des Tages
Zwei Autoknacker- Banden festgenommen
Insgesamt 9 Männer nahmen Polizeikräfte in Bydgoszcz (Bromberg) und Poznań (Posen) wegen Diebstahls von Kraftfahrzeugen fest. Opfer der Kriminellen waren im Bromberger Fall Filialem der französischen Automobilhersteller wie Citroen, Peugeot und Renault im Raume Kujawsko-Pomorskie und Pommern wo sie mindetens 16 Autos gestohlen haben sollen. Die Polizei hatte in diesem Falle vier Männer im Alter von 24-46 Jahren auf frischer Tat ertappt. Auf sie wartet eine Strafe von bis zu 10 Jahren Gefängnis. Die Polizei von Posen nahm sogar 5 Männer als Mitglieder einer organisierten kriminellen Gruppe fest, die u.a. verdächtigt werden Diebstahl von Autos in vielen Städten der Region Wielkopolska (Großpolen) organisiert und durchgeführt zu haben. Die Verdächtigen sind zwischen 22 und 35 Jahren alt. Sie sollen ihre Beute regelmäßig an Menschenschmuggler veräussert haben. Bei ihrer Verhaftung fand man neben unzähligen Einbruchswerkzeugen auch ein sechsstellige Summe Bargeld.
Polizisten durch Hooligans schwer verletzt
Mehr als ein Dutzend Menschen, hierunter 5 Polizisten wurden zum Teil schwer verletzt als Pseudo- Fußballfans in der Nacht den Aufstieg ihrer Mannschaft Sandecja Nowy Sacz in die erste polnische Liga in einem Park feierten. Die kriminellen Chaoten hatten zuerst Spaziergänger und dann die alarmierte Polizei mit Pflastersteinen angegriffen. Neben den zwei schwer verletzten Polizisten liegen aber auch einige dieser Hooligans mit Kopfverletzungen und Schnittwunden im städtischen Krankenhaus. Erst nach der Festnahme von 11 Tätern bekamen die Sicherheitskräfte die Lage kurz nach Mitternacht in der Innenstadt von Nowy Sacz unter Kontrolle. Die genaue Anzahl aller Beteiligten soll nun nach der Auswertung von Polizeivideos bekannt gegeben werden.
Autobombe explodiert in Zentralpolen
Am Donnerstag ist in Makow Mazowiecki gegen vier Uhr Morgens eine Autobombe explodiert. Der 55-jährige Besitzer des betroffenen Autos hatte Geräusche auf seinem Hof gehört und sah wie jemand eine Art Müllsack unter sein Auto schob. Als er nach unten eilte und den Sack unter dem Fahrzeug hervorziehen wollte, kam es zu einer gewaltigen Explosion, bei welcher der Mann schwer verletzt wurde. Neben schweren Verbrennungen und einem gebrochenen Bein mussten Ärzte dem Opfer auch ein größeres Stück der Bombe aus dem Körper entfernen. Nach Aussagen der Polizei ist nicht nur der Zustand des Betroffenen sehr ernst, sondern die Sache auch an sich. Man wisse zwar noch nicht wer diese Bombe gelegt habe, sehe aber Parallelen zu anderen derartigen Fälle der letzten zwei Monate in ganz Polen. Erst kürzlich waren Autobomben in Swinemünde und Warschau explodiert. Die Polizei vermutet "Abrechnungen" im Mafia Milieu.
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