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"Ein Fluch bestimmt Polens Schicksal"

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Bergung der Opfer der FlugzeugkatastropheWarschau - Auch am Tage nach der Katastrophe von Smolensk bei der nicht nur der polnische Präsident Lech Kaczyński und seine Ehefrau Maria ums Leben kamen, sondern auch 94 weitere Menschen, steht Polen unter Schock. Noch keiner kann so richtig fassen was da in Russland passiert war. Zur Stunde zeigt das russische Fernsehen Bilder der Nacht als sich der polnische Premier Donald Tusk und sein Amtskollege Vladimir Putin an der Unglücksstelle umarmen und anschliesslich gemeinsam an einem Gottesdienst teilnehmen. Man zeigt den Bruder von Lech Kaczyński, Jarosław Kaczyński, der an der Stelle betete, wo man die Leiche des Präsidenten fand und man sieht ein Heer von Menschen die an der Unfallstelle bei grellem Scheinwerferlicht jeden Stein umdrehen. In Polen schaut man diesen Bildern vor allen Dingen schweigend und mit Tränen in den Augen zu. Bei älteren Menschen kommen wieder diese Gefühle hoch, welche Polen schon seit Jahrzehnten bedrücken und der britische Historiker Norman Davies einmal mit "God's Playground" übersetzte. Warum mussten viele der wichtigsten Köpfe des Staates ausgerechnet wieder in Russland, in der Nähe von Katyn sterben, fragt man sich und nicht wenige glauben, dass ein Fluch auf den Polen lastet.

Video: Warschau erweist den Opfern von Smolensk Kondolenz

"Übernatürliches bestimmt das Schicksal der Polen"

Ex- Präsident Aleksander Kwasiewski sagte am Samstag Abend: "Katyn ist ein verfluchter Ort. Ich vergesse nie meinen Besuch dort. Die schreckliche Stille im Wald. keine Vögel, kein Leben." Er sieht das polnische Schicksal eng mit russischem Boden verbunden, wie es ja tatsächlich auch früher schon war. Die italienische Tagezeitung "La Repubblica" widmete am Sonntag den Opfern von Smolensk und Katyn die ersten sieben Seiten ihrer Ausgabe und verbindet die Ereignisse mit den Worten: "Die Tragödie der Geschehnisse in den nebligen Wäldern nahe Smolensk ist so reich an Symbolik, dass auch die gleichgültigsten Seelen sich nur schütteln können." Die Zeitung sieht gar "Übernatürliches" auf dem polnisch-russischen Verhältnis lasten: "Die Mitglieder der polnischen Delegation auf dem Wege zu den Feiern des Jahrestages vom Katyn Massaker im Jahre 1940, flog mit einem alten sowjetischen Flugzeug an. Die Russen haben die Verbrechen an der polnischen Elite bis 1990 geleugnet und es ist weiterhin ein Thema von gegenseitigen Anschuldigungen, Verdächtigungen und Manipulationen welche soweit die russisch-polnischen Beziehungen untergraben."

Lech Walesa: Ein zweites Katyn

"La Repubblica" erinnert auch daran, dass Smolensk vor zwei Jahren zu einem der beiden Standorte außerhalb Polens, als Symbol der Versöhnung und Heimat der polnisch-russischen Geschichte gewählt wurde. Gleichwohl bemerkte man, dass es einen zeitlichen Zusammenhang des Absturzes des Flugzeuges mit dem polnischen Präsidenten an Bord und dem wenige Stunden vorher begonnen Bau der Ostseepipeline gebe, die von vielen Polen als "Molotow-Ribbentrop-Pipeline" bezeichnet wurde. Bezeichnend für das "Übernatürliche" war für die italienischen Journalisten auch die Anwesenheit und der Tod des beim Absturz getöteten letzten Präsidenten Polens (während des zweiten Weltkrieges im Londoner Exil und danach) Ryszard Kaczorowski, der ein flammender Kämpfer für die Unabhängigkeit von Deutschen und Sowjets war. Die Zeitung zitiert in diesem Zusammenhang auch den polnischen Ex- Präsidenten Lech Walesa, der die Tragödie in Smolensk am Samstag als zweites Katyn bezeichnete. Ein italienischer Kommentator schrieb zum Tode Lech Kaczyńskis: " Eine schreckliche menschliche Tragödie, gefolgt von der Dämmerung, welche die Idee Polens nun umgibt, die er verkörperte".

Moskau hat drei Hypothesen zur Absturzursache

Der Hergang der Flugzeug- Katastrophe in Smolensk ist in Untersuchung. Das Gros einer gemeinsamen polnisch- russischen Kommission stellt Moskau. Bei der Auswertung der Flugschreiber wird nur ein polnischer Staatsanwalt anwesend sein. Bisher gibt es nur wenige Ergebnisse in der Sache. Es berichtete ein Augenzeuge des Absturzes, es berichteten die Smolensker Fluglotsen. Demnach sollen die Piloten der Tu-154M nicht den Anweisungen und Ratschlägen des Towers nachgekommen sein. So habe man viermal versucht die Landebahn zu erreichen. Der Augenzeuge spricht davon, dass die Maschine gleich beim ersten Landeanflug abgestürzt sei. Ein weiterer Zeuge will zum Zeitpunkt des Absturzes zwei Explosionen gehört haben. Aus russischer Sicht gibt es nur drei Möglichkeiten die zum Absturz des Jets führten: Schlechtes Wetter, technische Probleme oder menschliches Versagen. Einen Anschlag schliesst man völlig aus.

Augenzeuge im Video: Sowas habe ich noch nie gehört !

Russland verlor alle Gegner mit einem Schlag

Man kann allerdings nicht so blauäugig sein den Russen nicht auch einen Mordanschlag zuzutrauen, es wäre ja wohl kaum der Erste. Motive hierzu gab es in diesem Falle mehr als genug und nie in der Vergangenheit hätte man mit einem Schlag alle ernsthaften Gegner Putins und Moskaus auslöschen können. Hierzu zählten nicht nur die Direktoren der Institute die Verbrechen der Sowjets untersuchten und anklagten, sondern auch Lech Kaczynski, ein überzeugter Putin Gegner, welcher auch Georgien in dem recienten Krieg gegen Russland unterstützte, oder diejenigen Familienangehörigen von Katyn Opfern die Russland vor dem Menschenrechtsgerichthof verklagt haben und viele andere. Alles sieht nach einem Unfall aus, aber wie viele bekannte Verbrechen hatte man schon als Unfall getarnt. Man braucht hierzu keine Bombe, falsche Anweisungen von Fluglotsen tuen es zur Not auch.

Auch Attentat nicht unmöglich

"Polskaweb" gehört nicht zu den Verschwörungstheoretikern. Aber durch die Ergebnisse unserer Recherche zu dubiosen Ereignissen, die angeblich keine Verbrechen waren, haben uns misstrauisch gemacht. Wir schliessen deshalb auch ein Attentat nicht aus, obwohl ein Unfall derzeit noch die wahrscheinlichste Ursache des Todes vom polnischen Präsidenten sein dürfte.


Lesen Sie hier weiter

Fortlaufende Updates zur polnischen Tragödie finden Sie hier

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An "JohnD"

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 12-04-2010 14:22

An "JohnD"

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 12-04-2010 14:22

Ihre seltsame Wortwahl deutet auf den typischen 
poln.-nationalistischen wenn nicht gar chauvinis= 
tischen Ausdruck hin, danke für diese Offenbarung! 
Wenn Sie sonst nichts zu sagen haben, dürfen Sie 
auf solche Kommentare verzichten, sie fehlen hier 
niemandem!

 

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Kritik

Geschrieben von: Volmer () am 12-04-2010 13:50

Kritik

Geschrieben von: Volmer am 12-04-2010 13:50

Also ich lese ja polskaweb sehr gerne. Aber geht es diesmal nicht ein bisschen zuweit, suchen Sie nicht in die falsche Richtung? Ich meine, wäre es so unmöglich, dass Ihr Präsident ganz einfach unbedingt landen wollte und entsprechende Anweisungen gegeben hat? Bei allem Respekt, doch dies scheint mir im Moment die naheliegenste Variante zu sein.

 

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Lassen wir´s!

Geschrieben von: Lech Tylek () am 12-04-2010 10:40

Lassen wir´s!

Geschrieben von: Lech Tylek am 12-04-2010 10:40

Kaiser Karl, lassen wir´s. Diese ständigen Opfer, Beleidgten, Benachteiligten überzeugt man nicht. 
 
Die bringen sich selbst um und behaupten danach, dass sie an ihrem eigenen Selbstmord ganz und gar nicht Schuld sind. 
 
Sollen Sie weiter Verschwörungstheorien nachhängen. 
 
Unsere Würdeträger haben ihr Beileid ausgesprochen, ein Fakt, zu dem Polen nie fähig gewesen wären. 
 

 

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Putin

Geschrieben von: otto sturhahn () am 12-04-2010 03:03

Putin

Geschrieben von: otto sturhahn am 12-04-2010 03:03

Diese ist nun der dritte Polische Präsident, der bei einem unerklaerten Flugzeugabsturz ums leben kam. Der President Kaczynski und der President im Exil wurde 1943 unfallengelassen, nach dem er vom Katyhn Mord erfur und weil dadurch das Verhaeldniss von England und Russland gestoert werden konnte. Beide wusten von Kathyn und suchten nach antworten zu Kathyn. Der erste President Pidulsky sartb bei eine FlugzeugUngluech, weil er einen Friedensvertag unterschrieb, welches die Strippenzieher nicht befuerworten konnten. Mit Dem lesten, President Kaczynski, schlug man weiterhin zwei Fliegen mit einem Schlag, den es ist so ausgearbeitet worden, das alle Finger nach Putin zeigen sollten, den er ist gewissen Leuten noch ein hinderniss. Putin ist also der wirkliche Grund des Flugzeugsungleuck. Jemand ist hinter Puten her, weil er den Banksten nicht die Tuer weit offen stellen will. Ausserdem will auch Putin gewissheit und Wahrheit ueber Kathyn. Pad Bukanan schreibt darueber im folgenden Link. 
http:// www.whitecivilrights.com/? p=3478

 

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@kaiser karl

Geschrieben von: JohnD () am 11-04-2010 20:12

@kaiser karl

Geschrieben von: JohnD am 11-04-2010 20:12

wenn sie nichts zu sagen haben, dann schweigen sie lieber anstat einen toten zu verhöhnen! 
 
die russen wissen genaz genau dass die polen eine stolze nation sind. man wusste auch sicherlich, dass eine große delegation gemeinsam eintrifft. 
 
jetzt gilt ab die vorgelegten "fakten" abzuwrten, danach kann sich jeder sein eigenes 1+1 zusammenzählen. die wahrheit werden wir nie erfahren. 
 
 
Eine zumutung jedoch finde ich, dass ausgerechnet putin die untersuchungskommission leitet. Ausgerechnet der ex-KGB agent.. der mann der am besten weiss wie man verschleiert :(

 

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Ursache Sturheit Kaczynskis

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 11-04-2010 12:05

Ursache Sturheit Kaczynskis

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 11-04-2010 12:05

Die Unfallursache - in diesem Fall - dürfte die 
bekannte Sturheit des poln. Staatspräsidenten sein, der wohl, wie damals in Georgien, dem Piloten befahl, auf jeden Fall in Smolensk zu landen! Obwohl der Pilot bekanntermaßen von einem Fluglotsen davon abgeraten wurde, er dreimal vergeblich im Nebel und ohne Radar zu zu landen versuchte, unternahm er einen vierten Versuch, der ihm und den Passagieren das Leben kostete! 
Zuvor war noch eine russische Maschine aus Moskau 
deren Pilot ortskundig war, nach zwei Landeversuchen nach Moskau zurückgeflogen, hätte 
Kaczynski doch den Piloten auch - wenigstens nach zwei Versuchen - das Ausweichen nach Minsk befoh= 
len, wäre das Unglück sicher nicht passiert! Sie 
wissen doch, daß er dem Piloten nach Georgien 
wegen seiner Weigerung danach Befehlsverweigerung 
vorwarf!

 

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Sonntag, 11. April 2010
 

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