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Russischer Staatsanwalt in Polen verhaftet

Veröffentlicht in : Nachrichten, Polizeiberichte




Polizei Polen Festnahme Staatsanwalt

WARSCHAU - In der südpolnischen Stadt Nowy Sacz ist jetzt der ehemalige erste stellvertretende Staatsanwalt von Moskau Alexander Ignatienko durch ein behördliches Einsatzkommando verhaftet worden. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei erfolgte dieser Schritt auf Grundlage der Europäischen Konvention über Auslieferung. Ein Gericht in der russischen Hauptstadt hatte einen internationalen Haftbefehl gegen den Mann wegen Verbrechen wie Korruption und Betrug auf dem Territorium der Russischen Föderation erlassen und Interpol eingeschaltet. So fand man denn eine frische Spur des Gesuchten in einem Hotel in der Nähe des polnischen Wintersportortes Zakopane, wo dieser ein Anmeldeformular mit seinem richtigen Namen ausgefüllt hatte. Der Rest war Routine. Das Landgericht in Nowy Sacz ordnete bereits eine 40-tägige Untersuchungshaft für Ignatienko an. Innerhalb dieses Zeitraumes muss nun die russische Seite einen förmlichen Antrag auf Auslieferung nach Polen übermitteln. Damit wird der Beschuldigte dann konfrontiert und erneut angehört. Sollte er seiner Auslieferung nicht zustimmen, wird ein Gericht hierüber nach Lage der  Dinge und Konformität mit polnischer Rechtssprechung entscheiden.

Eine weitere Meldung der Polizei die es verdient auch international veröffentlicht zu werden ist die heutige Festnahme einer 56-jährigen Fahrerin eines Kleinbusses in der im südöstlichen Teil Polens liegenden Stadt Radom. Ihr auch mit Fahrgästen besetztes Fahrzeug fiel einer Polizeistreife durch seine äusserst prekäre Fahrweise auf. Die Beamten stoppten den Bus und luden die Frau zu einem Alkoholtest ein. Beim Blick auf das Ergebnis trauten die Polizisten ihren Augen nicht, denn der Zähler war auf 4 Promille hochgestiegen. Darüber hinaus zeigte sich auch noch , dass der technische Zustand ihres Autos nicht dem aktuellen Stand der Vorschriften im Straßenverkehr entsprach. Es ist wahrscheinlich das erste Mal in Polen, dass eine Frau mit einer derartig hohen Konzentration von Alkohol im Blute am Steuer eines Kraftfahrzeuges erwischt wurde. Ihr drohen nun wegen Alkohol am Steuer bis zu 2 Jahre Haft.


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Bravo, polnische Polizisten!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 11-01-2012 14:30

Bravo, polnische Polizisten!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 11-01-2012 14:30

Eine Frau mit einem so hohen "männlichen" Alkohol= 
pegel wird hoffentlich die absolute Ausnahme bleiben, da sei Gott davor! Die Frau muß dringend einem Entzug machen, denn sonst ist ihre Lebensverkürzung in hohem Maße zu befürchten. 
Das Verhalten von Polizisten ist aber auch zu loben, keine falsche Kumpanei mit den "Genossen Kraftfahrern", sondern Kontrolle. Zu wirklich guter Letzt ist zu begrüßen, daß die hochalkoholisierte Fahrerin keine Personenschäden, 
nicht einmal einen Sachschaden angerichtet hat, sie kann damit zufrieden sein, allerdings sollte eine Freiheitsstrafe nur vollzogen werden, wenn sie sich weigert, den Entzug zu machen.

 

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