Der für seine impulsiven Kampfsprüchen bekannte Lech Kaczynski, sagt in der heutigen Ausgabe der regierungsnahen Zeitung Rzeczpospolita über das Verhältnis zu Deutschland: " Kanzlerin Merkel hilft die Position meines Landes auf der internationalen Bühne zu intensivieren. Wir müssen diese Tatsache aber unter Vorsicht aufnehmen und uns über die Folgen klar sein. Partnerschaftliche Verhältnisse sollen in der EU zwischen den Ländern gelten, aber Deutschland wirkt dem ein wenig entgegen."
"Die Europäische Union kann nicht, nach dem Motto - der Stärkere ist der Bessere - durch eine Person dominiert werden" "Meine bisherigen Gespräche mit deutschen Politikern waren auch von Sympatie geprägt, aber eine Bereitschaft auch nur für das kleinste Zugeständnis, bemerkte man nicht" Über vorgezogene Parlamentswahlen "Vorgezogene Parlaments Wahlen sind ungünstig für Polen. Das jetzige Kabinett hat große Erfolge zu verzeichnen und deshalb soll es weiter regieren." Über die Bildung die Regierungskoalition "Die jetzige Regierung soll die neue Koalition aufbauen. Gewisse Formationen könnten vorgezogene Neuwahlen erreichen, aber dies wäre sehr ungünstig für Polen. Im Gegenteil, denn diese Regierung hält das große Wirtschaftswachstum aufrecht, die Arbeitslosenqoute fällt auch und die Kriminalität nimmt ab. Wir wissen nicht was Neuwahlen besseres bringen sollten." Über die angebliche Beschattung der politischen Rechten während der Walesa Präsidentschaft "Was da geschah in erst der Hälfte der 90. Jahre war ein einzigartiges Verbrechen an der jungen , polnischen Demokratie. Das Zerstören legaler politischer Parteien durch die Geheimpolizei, kann keinen Platz in der Demokratie haben. Aber der Platz war vorhanden und auch die Person welche diese Aktivitäten steuerte" Über die geheimen Video Bänder beim Bestechungsversuch einer Angeordneten der Opposition "Es war natürlich sehr unangenehm. Verhandlungen in diesem Stile sollten nicht geführt werden. Ich bin der Meinung dass es eine gezielte Provokation war. Es hätte vielleicht völlig anders ausgesehen wenn die Abgeordnete Beger auch nichts von dem Videodreh gewusst hätte. Man hat Sie gezielt im Gespräch in bestimmte Richtungen dirigiert. Das Ziel dieser Provokation war offensichtlich. Wer dies organisierte, das ist ein anderes Problem" Top Artikel
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