Warschau - Wenn man sich zuletzt noch wunderte warum der polnischen Aussenminister Radoslaw Sikorski seit dem angeblichen Tod von Präsident Lech Kaczynski nirgendwo mehr zu sehen war, weiss man inzwischen längst, dass Polens Aussenpolitik eigentlich schon garnicht mehr existiert und der Chef im Warschauer Aussenministerium heute nur noch als Kostenfaktor gewertet wird. Aber nicht nur Sikorski und seine Behörde scheinen überflüssig zu sein, sondern auch das Verteidigungs- und Wirtschaftsministerium, denn hier darf sowieso nur noch unter Vorgaben aus dem Ausland irgendetwas bewegt werden. Und die polnische Innenpolitik, von Pleiten, Pech und Pannen durch Inkompetenz schwer gezeichnet, wird sich auch nicht mehr allzulange selbständiger Entscheidungen erfreuen können. Kurzum, Polens Existenz als politisch eigenständiger Staat, der dieses Mal nur 20 Jahre frei war, existiert erneut nur noch auf dem Papier. Brüssel, aber noch mehr Washington und Moskau, bestimmen nun nahezu diktatorisch die Geschicke des Landes.
Wer bereits verstanden hat, dass es nie einen kalten Krieg gab, sondern schon mit dem Ende des sog. zweiten Weltkrieges eher eine sich zunehmend erwärmende Euphorie zwischen Ost- und Westjuden, der weiss auch um die Spielchen mit Fidel Castro, Hugo Chavez, dem Iran, Lybien, den Palästinensern oder dem CIA-KGB-STASI-BND-Mossad Bund bestens Bescheid. Der Bau eines Raketenabwehrschildes in Polen und Tschechien, das angeblich Europa vor einem Raketenangriff aus dem Iran schützen sollte, war vom angegebenen Zwecke her natürlich genauso lächerlich wie der Überfall der USA auf den Irak. Spätesten seit Aussenminister Radoslaw Sikorski zusammen mit dem Chef des Verteidigungsministerium Bogdan Klich in der vergangenen Woche in Washington war um Anweisungen abzuholen, wissen wir nun auch welche militärischen Zwecke die USA in Polen tatsächlich verfolgt. Ein paar US- Patriot- Raketen in Masuren sind es sicherlich nicht wert hierüber zu diskutieren, doch nun stellt sich heraus, dass hier offenbar ganz andere Interessen und Dimensionen eine Rolle spielen.
Wir erinnern uns, dass zuerst die Rede von dem Bau einer Basis für US Abfangraketen in Pommern war. Dann trat George Bush von der weltpolitischen Bühne ab und das Projekt starb. Doch schon kurz nach diesem Ereignis hiess, dass nun die Amerikaner die polnische Haupstadt Warschau mit Patriot Raketen vor imaginären Feinden schützen wollen. Auch dieses Projekt mangelt an Realisierung. Urplötzlich kam dann aber heraus, dass die USA nun einige Patriot- Raketen im masurischen Morag stationieren werden, wozu man angeblich in kürzester Zeit die Voraussetzungen schaffte. Inzwischen wissen wir aber, dass dieser Ort schon seit langer Zeit als Quartier für die US- Armee in Polen vorgesehen ist. Nach der Rückkehr von Verteidigungsminister Bogdan Klich aus Washington erfuhr man dann auch bruchstückhaft und verschwommen, dass es in Morag um viel mehr zu gehen schweint, als nur ein paar Abfangraketen. Nun sollen nämlich auch F-16 Jäger, Hercules- Transportflugzeuge und mehr Truppen aus den USA nach Masuren verlegt werden. Angeblich entsprach man hiermit einer Bitte von Klich an Amtskollege Gates, doch in Wirklichkeit läuft alles nach multiateralen Plänen.
Eine große US- Basis in Polen wünschte sich auch der angeblich verstorbene Lech Kaczynski. Hierzu legte er sich extra und rechtzeitig eine maßlose russophobische Hülle zu. Das Schaffen von imaginären Feinden gehörte zu seinem Aufgabenbereich. Er spielte seine Rolle, kein "Normalbürger" duchschaute ihn. Nur "Erleuchtete" bzw. Eingeweihte konnten natürlich wissen, dass Russland schon seit Generationen keine Gefahr mehr für Polen ist und die Mullahs im Iran überhaupt kein Interesse daran haben mit irgendwelchen Raketen über Warschau oder gar Berlin zu experimentieren. Die Welt ist überwiegend in den Händen khasarischer Juden, die sich in allem was sie ideologisch und politisch machen, vollkommen einig sind. Warum also sich über ein auffälliges Manöver der Russen an polnischen Grenzen aufregen, warum durch die Blume behaupten, dass man US- Raketen aus Angst vor Moskau wünsche ? Warum aber überhaupt eine starke US- Militärpräsenz in Polen ? Hier gibt es doch nichts zu holen und Notenbank und Regierung hat man bereits unter Kontrolle ? Nun, hierzu gibt es nur eine Antwort und das ist die Angst der herrschenden khasarischen Klasse vor einem Volksaufstand. Die USA soll also die innere Sicherheit hüten, also einen Job übernehmen, welchen man dem eigenen Militär "mangels Loyalität" nicht zutraut. In Deutschland ist dies z.B. auch der Grund warum sich hier immer noch Besatzungstruppen befinden.
Polens Außenpolitik/Sicherheitspolitik und die Politik der inneren Sicherheit haben also Washington und Moskau übernommen. Der russische Präsident Medwedew ist gleichzeitig höchster Repräsentant der von seines Vorgängers Gnaden geschaffenen polnischen "Elite". Seit Tagen verkündet man schon in den Medien, dass er wahrscheinlich noch in diesem Jahr Polen besuchen komme, als ginge es um den Heiland auf den man hier warte. Präsident auf Papier ist hierzulande aber ein gewisser Bronislaw Komorowski, den man bisher nicht einmal zu einem Antrittsbesuch bei Joe Biden und Puppet Barack Obama nach Washington eingeladen hat. Warum auch, hat er doch eh nichts zu sagen, was ihm der Kreml schon vor seinem Amtsantritt bezüglich der Aufklärung des angeblichen Flugzeugabsturzes bei Smolensk unmißverständlich zu verstehen gab. Viel mehr zu bestimmen als Komorowski hat auch ein Donald Tusk nicht. Er bekommt seine Anweisungen hauptsächlich aus Berlin und Paris, weil man hier schon auf fast 100-jährige Erfahrung um Ausbeutung und Volksbetrug zurückblicken kann. Und was die innere Sicherheit betrifft, könnte man bald auch mit der Bau eines Atombunkers in Warschau ala "Stuttgart-21" beginnen, denn aus noch nicht geklärten Gründen wurde hier der Neubau einer zweiten U-Bahn plötzlich gestoppt.
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Geschrieben von: Fröhlich () am 06-11-2010 08:30