
KRAKAU - Es ist eine Sensation und es geht um den Holocaust, denn erstmals in der Geschichte will Polen nun die Vernichtung der Juden und anderer angeblicher Feinde damaliger Systeme nach heutigen objektiven Maßstäben untersuchen, und man ist sogar im großen Stile schon dabei. Die Filiale des polnischen Institutes für nationales Gedenken (IPN) in Krakau hat sich aus örtlicher Zuständigkeit hierzu bereits in Auschwitz-Birkenau einquartiert, um hier möglichst viele der noch etwa 500 lebenden ehemaligen Häftlinge am Originalschauplatz zu vernehmen. Ähnlich geht es in Majdanek, dem Gelände des nicht mehr existierenden Lagers von Treblinka und anderen Ecken der Republik zu. Bekannte, noch lebende Holocaust-Zeitzeugen aus der ganzen Welt sollen ebenso in ihren Heimatländern vernommen werden, Akten deutscher Behörden wie aus Dortmund und Ludwigsburg angefordert werden. Und wozu das Ganze ? Offiziell läuft diese sicherlich noch einige Jahre dauernde Aktion unter der Prämisse noch unbestrafte Täter zu ermitteln und "der Ordnung halber", denn das was heute Historikern, Medien und Politikern zur Rechtfertigung des Massenmordes in Polen zur Verfügung steht, stammt hauptsächlich aus einer ähnlichen Maßnahme aus den 70er Jahren, als die Propagandamaschienen des kalten Krieges immer noch auf Hochtouren liefen. Einzig was das frühere Vernichtungslager Auschwitz betrifft hatte man im Jahre 1990 die Opferzahl von bis dahin 4 Millionen auf 1,2 bis 1,5 Mio. gesenkt, ohne bis heute hierzu eine nachvollziehbare Erklärung zu dieser mysteriösen Reduktion liefern zu können. Die Wahrheit zu der nun laufenden Aktion zur Suche nach Nazi- Mördern dürfte aber eine ganz andere sein, denn gerade den Worten von Krakaus IPN-Chef ist zu entnehmen, dass es um eine gründliche Revision geht, die ja mangels Masse nicht noch schlimmer ausfallen kann wie es schon in den Geschichtsbüchern unserer Kinder steht, sondern nur besser bzw. anders.

Artur Liebehenschel
"Polskaweb" ist bekanntlich bereits seit Jahren dabei u.a die Geschichte des Holocaustes objektiv aufzuarbeiten, wobei wir bereits sensationelle Ergebnisse liefern konnten die beweisen, dass sich vor allen Dingen Täter zu Opfern machten und bis heute von ihrem Status profitieren. Über die Jahrzehnte hatte sich hieraus eine regelrechte Holocaust- Industrie entwickelt, die bis heute mehrstellige Milliardensummen eingestrichen und hauptsächlich auf die eigenen Clans verteilte. Unsere Ermittlungen sind bereits so avanciert, dass nun bald sowieso etwas von behördlicher Seite geschehen muss, entweder wie üblich gegen uns, oder man wählt die menschlicher Variante der erneuten Aufarbeitung der Geschichte um sich hierbei selbst auch ein wenig zu entlasten. Und nun sieht es in Polen tatsächlich so aus, als habe man zumindest hier die Rolle des "Klügeren" übernommen, wobei am Ende es dann auch tatsächlich Tausende, neue Tätergesichter und Profile geben dürfte, die dann über ihre eigenen "Stolpersteine" fallen sollten.
Wer schon einmal im polnischen Posen war und sich dort zur Orientierung den Reiseführer "Poznan In your Pocket" kaufte, wird sich sicherlich gewundert haben, dass hier neben anderen lokalen "Helden" wie dem Komponisten AP Kaczmarek, oder Sportlern wie Maciej Zurawski und und Malgorzata Dydek auch die Nazis Günther von Kluge, Lothar von Arnauld de la Perrier und sogar Auschwitz Kommandant Arthur Liebehenschel in einem Satz genannt werden. Die Frage der Ernsthaftigkeit der Verfolgung von ehemaligen Nazi- Verbrechern muss also nicht nur der Bundesrepublik Deutschland oder dem Wiesenthal- Institut in Wien gestellt werden, sondern auch den damals wie heute verantwortlichen Behörden in Polen. Während des sog. "Kalten Krieges" arbeitete man sogar dahingehend sehr eng zusammen, dass man sich gegenseitig keine Verdächtigen oder überführten Nazis auslieferte und sogar Akten nicht bereitstellte um Verurteilungen von Mördern und anderen Schwerkriminellen zu verhindern.
Das IPN weist darauf hin, dass man unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg (vor dem Obersten Gerichtshof, nationalen und regionalen Gerichten) Dutzende von ehemaligen KZ- Bewachern und Kommandanten vor Gericht stellte und aburteilte. Im Ergebnis zu Auschwitz gab es allerdings nur zwei vermeintlich ernsthaft bestrafte Täter, Artur Liebehenschel und Rudolf Höss, die angeblich in den Gefängnissen von Montelupich bzw. Krakau gehängt worden sein sollen. Viele andere Nazi- Verbrecher wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, waren dann aber kurz nach den Verurteilungen meist wieder frei. Der letzte von diesen wurde schon 1956 auf der Strasse erkannt, 1954 war er verurteilt worden. Solche Leute, deren Kinder und Enkel gehören heute in Polen, ebenso wie in Deutschland und Österreich zur obersten Schicht des Establishments. Die Verbrecher-Rolle der Gründer von Mercedes, BMW, Volkswagen, Fiat, Opel, Ford, Skoda und sogar der Deutschen Bank, die den Rockefeller/Habsburger/Hohenzollern heimlich gehört, hat bis heute nirgendwo Konsequenzen ergeben. Ein Zustand der sehr beklagenswert ist.
Hoffen wir, dass in Polen nun ein wahres Zeichen zur Versöhnung über eine objektive Aufarbeit des Holocaustes gesetzt wird und die falschen Opfer und echten Täter zumindest symbolisch bestraft werden. Millionen Menschen starben meist durch Zwangsarbeit, Experimenten aber auch durch Gas in Fahrzeugen und geschlossenen Räumen die der Automobilindustrie zu Versuchen dienten. Nach den bisherigen Ergebnissen unserer Recherchen war unter der Masse von bekannten Holocaust- Opfern nicht ein einziger "echter" Jude, was allerdings den Holocaust selbst um keinen Finger schmälert.

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Polen ist lieb
Geschrieben von: Thaut () am 08-11-2011 22:08