Ein Thema das schon seit Ende 2005 internationale Menschenrechtsorganisationen wie "Amnesty International" und "Human Rights
Watch" arg beschäftigen ist die mutmaßliche Beihilfe europäischer Staaten an Entführungen und Folterungen von gefangenen Al
Kaida Terroristen durch Spezialisten des CIA. Hierbei steht bisher Polen als Nr. 1 auf der Liste der Verdächtigen Länder,
welche das schmutzige Werk des CIA durch Bereitstellung von Logistik, sowie Gefängnis- u. "Verhörräumen" unterstützt haben
sollen. Nun bekamen die Vorwürfe neue, schwerwiegende Nahrung aus den USA. Die angesehene Tageszeitung "New York Times"
schreibt unter Berufung auf Aussagen von hohen CIA Beamten, dass in Polen zwischen den Jahren 2002 und 2005 Al Kaida Leute in
einem Geheimgefängnis bei Szymany in Masuren festgehalten und "behandelt"wurden, unter ihnen auch das Hirn des Anschlages vom
11. September 2001 in New York, Khalid Scheich Mohammed und der Logistik Chef der Al Kaida Abu Subaida. "Szymany war eine der
wichtigsten Basen des CIA. Dieser Standort wurde bewusst in Hinsicht auf den Mangel an Verknüpfungen der Polen zur arabischen Religion und Kultur gewählt, womit man einer Unterwanderung vorbeugen wollte. Polen war damit der 51. Bundesstaat der USA" - zitiert die N.Y. Times einen hochrangigen CIA Mann.
Die New York Times berichte in ihrer Sonntagsausgabe über die Geschichte des Deuce Martinez, dem Mann welcher dem Al Kaida "Mastermind" Scheich Mohammed sein Geständnis ohne Folter aus der Nase gezogen haben will, obwohl er nicht einmal arabisch spricht oder einen Dolmetscher zur Verfügung hatte. Martinez, heute schon in Rente, gilt als grauer Analytiker des CIA. Er soll sich in den Jahren 2002 und 2003 einige Wochen in Polen bzw. im CIA Geheimgefängnis bei Szymany aufgehalten haben, speziell auch zwecks "Behandlung" von Khalid Scheich Mohammed, der sich noch heute damit rühmt dem amerikanischen, jüdischstämmigen Journalisten Daniel Perl persönlich den Kopf abgeschlagen zu haben. Die Zeitung beschreibt auch den hohen Grad der Bereitschaft Polens zur Mitarbeit an der Behandlung von CIA Gefangenen und berichtet über die normale Praxis raffinierter psychischer- und physischer Foltermethoden wozu auch "Waterboarding" und das Schlagen auf die Fersen gehört haben soll, womit der CIA in Polen seine Opfer weichklopfte.
Die polnische Regierung und verschiedene ihrer Behörden hatten bisher, obwohl erdrückende Beweise für ihr Mitwirken und
Mitwissen vorlagen, jegliche Unterstützung des CIA in der Sache abgestritten und mit Vehemenz behauptet dass es keine
geheimen Gefängnisse in Polen gab, doch die Weltpresse und Menschenrechts- Organisationen zeigen mit ebensolcher Vehemenz mit dem Finger auf den kleinen Ort Szymany in Masuren, unweit der Provinzhauptstadt Allenstein (Olsztyn), wo über seinen ehemaligen Militärflughafen der US amerikanische Geheimdienst CIA die bis dahin gefassten Mitglieder der Führungsspitze des Al Kaida Netzwerkes, in ein geheimes Gefängnis einer nahegelegenen Basis des polnischen Auslandsgeheimdienstes in Stare Kiejkuty, zwecks "Spezialbehandlung" verbrachten. Die New York Times schreibt deutlich und hinweisend: "Es bestehen keine Zweifel. dass die gefährlichsten Gefangenen der USA durch den CIA nach Szymany in Polen gebracht wurden.
"Scheich Mohammed wurde im März 2002 in Karatschi/Pakistan gefasst und nach Kabul in Afghanistan gebracht. Einige Tage später brachte ihn dann ein CIA Flugzeug dann nach Szymany in Polen" - schrieb die New York Times und stützt sich bei den Behauptungen auf die Aussagen von CIA Agenten, die ebenfalls zugegeben haben dass sie den El Kaida Logistiker Abu Subaida, der auch in 2002 in Pakistan gefasst worden war, über ein weiteres CIA Gefängnis in Thailand, einige Zeit später nach Polen gebracht hätten. "Die beiden Top Terroristen sind in Szymany brutal gefoltert worden" - schreibt die New Yorker Zeitung weiter und verweist absichtlich einige Male auf die anbiedernde Bereitschaft der Polen zur Unterstützung der USA. Die Central Intelligence Agency (CIA) soll noch kurz vor der Veröffentlichung dieses Artikels sich an die New York Times gewandt haben um zu verhindern, dass der Name des Ex Agenten Deuce Martinez in der Zeitung erwähnt wird, da man fürchte dass Martinez durch die Veröffentlichung zum Opfer von Presse und Terroristen werden könne..
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