Warschau - "Polskaweb" berichtet schon seit Jahren über den medial-politisch erzeugten wachsenden Wohlstand in Polen. Das angeblich blühende Land (Originalton: Wallstreet, Tusk, Komorowski, Merkel, Westerwelle, Wulff, Pieper, Steinmeier usw.) und Wirtschaftswunderkind der EU ist in Wirklichkeit alles andere als im, oder auf dem Wege zum Erfolg oder gar Wohlstand. Privatisierungen scheitern auf dubiose Art und Weise (Beispiel Werften), Neubau oder Renovierung polnischer Infrastrukturen gestoppt oder auf Sparflamme, zunehmende Arbeitslosigkeit, gigantische Korruptionsskandale und wie jetzt herauskam hat Polen oiffenbar sogar noch mehr Schulden als Griechenland oder Spanien. Ob eine solche Meldung dazu dienen soll die EU- Steuerzahler auf die Schnürung eines weiteren mysteriösen Rettungspaketes mit verschleierten Empfängern vorzubereiten, wissen wir noch nicht, doch die Experten der polnischen Nationalbank (NBP) sehen wahrscheinlich Handlungsbedarf, denn sie nennen alarmierende Zahlen und gigantische versteckte Schulden, die sich bereits zum Jahresende auf insgesamt mehr als "3 Billionen Zloty" belaufen sollen.
Schulden in Höhe von 644 Milliarden Zloty, war die offzielle Ansage der polnischen Regierung vor den Präsidentschaftswahlen im Lande. NBP Experte Janusz Jablonowski vertreibt aber schon kurz nach der Wahl solche Illusionen: Die wahren polnischen Staatsschulden belaufen sich auf mehrere hundert Prozent unseres Bruttoinlandprodukts (BIP). Dies bedeutet, dass die Lage in Polen noch viel schlimmer als in Griechenland oder Spanien ist. Jeder Bürger unseres Landes hat nämlich eigentlich nicht nur 17.000 Zloty Schulden aus den genannten 644 Milliarden, sondern rund 80 000 pro Kopf aus Billionen Staatsschulden. Diese übersteigen inzwischen schon mehrere 100 % des polnischen Bruttoinlandsprodukts. Die dramatischen Unterschiede zu den Zahlen der Regierung resultieren in erster Linie aus versteckten Schulden, wie z.B. ausstehenden Zahlungen im Gesundheitswesen. Als grundlegende Schlussfolgerung bleibt also nur eines, die langfristigen öffentlichen Finanzen alles andere als stabil".
Alle positive wirtschaftliche Propaganda um Polen ist nur mit Berechnung gebastelt. Volksbetrug nannte man so etwas früher einmal. Heute fallen solche Lügenkonstruktionen in die gleiche Kategorie wie illegale Parteispenden, die ja inzwischen zum Schaden des Volkes legalisiert zu sein scheinen. Opfer sind hier in erster Linie die Polen selbst, die nichts von all diesem angeblichen Wachstum spüren sondern immer mehr Schulden haben. Wenn der neugewählte polnische Präsident Bronislaw Komorowski beim tatsächlichen Stande der Dinge nun auch noch seine multimilliardenschweren Wahlversprechen kurzfristig einlösen will, wird im Dezember in Polen nicht der Weihnachtsmann, sondern eher schon der Pleitegeier Einzug halten. "Polskaweb" vermutet allerdings, da nach unseren Erkenntnissen der neue NBP- Chef Marek Belka ein cryptojüdischer Bilderberger ist, dass nun der nächste Milliarden-Umleitungs-Coup von EU- und IWF- Geldern in Planung sein dürfte. Wo die Korruption am größten, gibt´s das meiste Geld von IWF und Brüssel. Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen ?
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Holala
Geschrieben von: Fikus () am 09-07-2010 12:08