Posen - Die Tusk- Regierung steht wieder einmal, wie schon nach dem ungeklärten Flugzeugabsturz vom 10. April bei Smolensk und einigen anderen mysteriösen Vorfällen, in sehr schlechtem Licht da, dieses Mal aber nicht nur im eigenen Lande, sondern auch International, denn aus Deutschland kommen Beschwerden, dass Warschau nach einem Dammbruch des Witka-Stausees nicht vor der Bedrohung einer herannahenden Neisse- Springflut gewarnt habe. Der gleiche Vorwurf kommt auch aus dem Büro des Bürgermeisters bei dieser Katastrophe wohl am meisten betroffene polnische Städtchens Bogatynia wo es heute aussieht, als habe hier ein Erdbeben stattgefunden: "Es ist schwer zu glauben, da alles so plötzlich und schnell zerstört wurde, dass das Wetter diese Katastrophe angerichtet hat. Für mich ist jetzt das Wichtigste zu wissen, ob es wahr ist, daß die Ursache dieses enormen Wassers in unserer Stadt ein Dammbruch in der Tschechischen Republik war und warum wir nicht von unserer Regierung vor der Springflut gewarnt wurden" - klagte das Oberhaupt einer durch Hochwasser zerstörten polnischen Stadt.
Warum warnte polnische Regierung nicht vor tödlicher Bedrohung ?
Bürgermeister Andrzej Grzmielewicz beklagte sich bitter im Radio und Fernsehen über das Verhalten der polnischen Regierung, die es versäumt habe vor der herannahenden Springflut zu warnen. Warschau behauptet allerdings das Gegenteil. "Der Krisenstäbe in Bogatynia und Zgorzelec (Görlitz) sind von uns über Email und Fax rechtzeitig informiert worden" - heisst es aus dem Innenministerium. Das Ressortchef Jerzy Miller hier die Wahrheit sagt, kann man eigentlich nicht glauben, denn auch aus Sachsen und Berlin kommen Vorwürfe zu fehlenden oder zu späten Informationen zu der herannahenden Gefahr aus Polen. Millers deutscher Amtskollege Thomas de Maizière kritisierte die polnischen Behörden, weil man nicht schnell genug gewarnt habe. Tatsächlich wird es wohl wie in den schwer getroffenen Gebieten des Zgozelecer Landes überhaupt keine Warnung gegeben haben.
Welcher Damm war gebrochen ?
Was die ganzen Informationsrätsel noch zusätzlich anheizt ist die Tatsache, dass sowie Prag als auch Warschau von einem Staudamm- Bruch im eigenen Lande berichteten. Die erste Meldung kam aus Tschechien. Später hiess es aus Polen, dass am Abend des 7. Augustes nach Starken Regenfällen der Witka- Staudamm an der Grenze der Landgemeinde Zgorzelec auf 180 Meter Länge gebrochen sei und eine sieben Meter hohe Flutwelle in die Lausitzer Neiße eingedrungen war. Während der polnische Bürgermeister Grzmielewicz in Bogatynia im Fernsehen von einer Falschinformation im Bezug auf die Behauptung Jerzy Millers zu Email- und Faxwarnungen sprach, sagte der neben ihm stehende Wojewode von Niederschlesien, dass der Staudammbruch in Tschechien wohl eine Erfindung gewesen sei. Über die Witka- Talsperre sprach er nicht.
"Nie dagewesen Phänomene"
Das Wasser kam wohl aus heiterem Himmel. Mit Zentrum über dem polnischen Bogatynia (Kreis Zgorzelec) und dem tschechischen Chrastava (Kreis Liberec) zogen sich am 7. August in der Nacht nie dagewesene riesige tiefschwarze Wolken. Die Wassermassen die sich dann ergossen waren von ihrem Volumen her einfach unvorstellbar. Bis zu einer Höhe von 5 Metern wurden Häuser in Bogatynia angegriffen, viele von ihnen unglaublich zerstört, wie auch Brücken und alles andere, als habe es ein Erdbeben der Stärke 7.0 gegeben. Sogar der Asphalt von Strassen rollte sich wie ein Teppich zusammen. Mehrere Menschen ertranken, andere gelten es als vermisst. Alle Augenzeugen berichten von einem nie dagewesen Phänomen. Dies erklärte auch der Bürgermeister von Zgorzelec der durch eine Welle die in sein Auto einschlug fast getötet worden war und immer noch im Krankenhaus liegt. Im betroffenen Gebiet auf der tschechischen Seite berichteten Augenzeugen am 8. August: "Das Wasser kam um halb Zwölf am Mittag und ist dann innerhalb einer dreiviertel Stunde um zwei Meter gestiegen".
Russische Hitze und Hochwasser im Dreiländereck hängen zusammen
"Polskaweb" beschäftigt sich nun schon einige Zeit mit seltsamen Wetter- Phänomenen in Polen, nachdem Mitarbeiter hier Menschen in Flugzeugen bei der Wettermanipulation beobachtet hatten. Nach unserer Überzeugung steht das Hochwasser im deutsch-polnisch-tschechischen Grenzgebiet in direktem Zusammenhang mit der katastrophalen Hitze und den Feuern in Russland. Russische Flugzeuge sind in der Lage über Sprühungen von chemischen Substanzen Wolken vom Himmel zu vertreiben, aber auch solche zu erzeugen. Wir glauben, dass es russische Jets waren und sind die sehr hoch über polnische Städte Spiralen fliegen und weisse wachsende Streifen hinter sich her ziehen die später zu schwarzen Wolken werden. Wir glauben auch, dass es russische Flugzeuge sind und waren, die durch das Vertreiben der Regenwolken Richtung Westen bis zur deutsch-polnischen Grenze die Abkühlung in Zentralrussland verhindern, wodurch Smog und Hitze bereits tausende Menschen töteten. Der Bürgermeister von Bogatynia wird dies inzwischen auch erkannt haben, denn was dort passiert ist, kann man einfach nicht glauben.
Wir bedanken uns herzlichst bei den vielen Sachsen und Brandenburgern die nach unserem Aufruf den von der Hochwasser- Katastrophe betroffenen Menschen in Bogatynia schnell und unkonventionell geholfen haben.
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