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Polen freiwillig in Wehrmacht und SS ?

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




SS in PolenMoskau - Sensationelle Beschuldigungen veröffentlichte am Wochenende die Moskauer "Nesawissimaja Gaseta", die neben der Tageszeitung Kommersant, als inoffizielles Sprachrohr des Kremls und hiermit verbundenen russischen Oligarchen gilt. Unter der Headline " Polnische Freiwillige in der Wehrmacht " kommt das Blatt nicht nur zurück auf das Thema "Großvater Tusk" oder "Katyn", sondern vor allen Dingen auf die nicht unumstrittene Rolle Polens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So behauptet die Zeitung z.B. dass nicht nur Geschichte von Josef Tusk, dem Großvaters vom heutigen polnischen Premier Donald Tusk erfunden sei, sondern auch die von einer weiteren halben Million Polen, da weder die Wehrmacht noch die SS in den besetzten Gebieten zwangsrekrutierte, sondern nur Freiwillige nach strengster Prüfung aufnahm. Josef Tusk soll damals angeblich aber als Danziger Pole von der Gestapo verhaftet worden und ins KZ Stutthof gebracht worden sein. Im Jahre 1944 habe man ihn dann in die Wehrmacht gezwungen.

"Nesawissimaja Gaseta": "Der Wehrmacht und SS beigetreten waren insgesamt etwa eine halbe Million polnischer Freiwilliger. Unter ihnen war Joseph Tusk, der Großvater des heutigen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Warschau ist aber nicht am Schicksal von 60 277 Polen interessiert, die in Uniformen der Wehrmacht und der SS gekleidet, zwischen 1941 bis 1945 in sowjetische Gefangenschaft geraten waren. Polnische Behörden wollen deshalb auch nicht einmal über die halbe Million "glücksloser" Landsleute reden, die von den "schlimmen" Deutschen "zwangsweise" mobilisiert worden waren. Sie verschweigen ihre Taten, ihre Verbrechen, erwarten aber von Russland druckvoll die Offenlegung der Dokumente von Katyn. Sorry, aber wir wissen dass auch Russen, Franzosen, Ukrainer oder Letten nicht unter Zwang in der Wehrmacht oder SS dienen mussten, warum aber ausgerechnet dann die Polen ? Sie kämpften alle freiwillig für Hitler."

Die Zeitung verweist auch im Vergleich zu Katyn auf polnische "Greueltaten" bei denen in den Jahren 1920/1921 bis zu 70 000 russische Kriegsgefangene ermordet oder zu Tode gequält worden sein sollen. "Während die stalinistischen Repressionen auf dem XX Kongress der KPdSU verurteilt wurden, stellte man ebenso fest, dass auch ein polnischer Marschall, namens Józef Klemens Pilsudski, das Blut von Hundertausenden an den Händen hatte. Man erklärte ihn verantwortlich, Massenmorde an Deutschen, Russen und Ukrainern begangen zu haben, wofür er dann zum polnischen Nationalhelden gemacht wurde. Die Basis der Aussenpolitik polnischer Nationalisten führt aber über Katyn, die eigenen Verbrechen hierbei völlig ausser acht lassend. Polen sind nicht daran interessiert ihre eigenen Wahrheiten zu offenbaren. Im Juni 1941 bauten polnische Kriegsgefangene, die in vier Lagern untergebracht waren, dort an der Autobahn Moskau - Minsk und an mehreren Flughäfen. Die Mehrheit war nicht mehr zu evakuieren, als die deutsche Front schnell näher kam ...... ! "- stellten die Autoren des Artikels fest.

Der Artikel von "Nesawissimaja Gaseta" kommt zeitlich nicht von ungefähr und zeigt einmal mehr wie wichtig es für den Kreml ist, nicht die rechtliche und moralische Verantwortung für den Genozid von Katyn übernehmen zu müssen. Dies einmal aus möglichen Milliardenforderungen von Opferfamilien und auch aus dem Gesamtbild der sowjetischen Schuld an Ursache und Verbrechen des zweiten Weltkrieges heraus. Moskau setzt nun mit bis heute verschwiegenen Wahrheiten aus der Zeit des zweiten Weltkrieges und danach, auf sanften Druck oder auch Erpressung. Und dies so lange bis die Polen die Sache Katyn für immer ruhen lassen. Russische Archive sind voll von unbekannten Wahrheiten, die nicht nur Polen, sondern auch Deutsche in Probleme bringen könnten die sich schon vor Jahrzehnten eine neue Haut zugelegt hatten, hierunter Politiker, Journalisten, falsche Auschwitzhäftlinge und Literaturkritiker.
 
"Polskaweb" ist davon überzeugt, dass die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im großen Maße von Fälschungen und gigantischen Übertreibungen zum Nachteil der Deutschen dominiert wird. So lange sich Polen und Russen streiten, erfährt man nun wenigstens manchmal ein wenig mehr. Wir können leider nur begrenzt die Ergebnisse unserer eigenen Geschichts-Recherchen veröffentlichen, da es sowie in Deutschland als auch in Polen Gesetze gibt, die auch Veröffentlichungen von Wahrheiten unter Strafe stellen. Wir hoffen, dass diese Menschen welche derartige Gesetze geschaffen haben oder wie Journalisten aus niederen Beweggründen unterstützen, alsbald mit der Wahrheit konfrontiert werden. Ausgerechnet von Moskau ist, trotz dem Leugnen von Katyn, eher die Wahrheit zu erwarten, denn aus Berlin oder Warschau.


Die Frage worauf wir jetzt erst eimal eine Antwort erwarten ist, was denn Opa Tusk denn wirklich nach Stutthof geführt hatte. Im Sommer vergangenen Jahres hatte nämlich ausgerechnet sein Enkel in der Nähe dieses ehemaligen Konzentrationslagers eine flammende Rede gegen die "Deutschen Massenmörder" gehalten, die hier in einem nahen Wald (Piaśnica) 12 000 Häftlinge des Lagers erschossen und begraben haben sollen. Gefunden wurden aber bis heute nur die Überreste von 300 Menschen, die nach unseren Erfahrungen mit anderen Massengräbern im Norden Polens, eher deutsche Zivilisten gewesen sein könnten.

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Glaubwürdigkeit.

Geschrieben von: Claus Pichlo () am 24-05-2010 12:21

Glaubwürdigkeit.

Geschrieben von: Claus Pichlo am 24-05-2010 12:21

Bei der Beurteilung des Wahrheitsgehaltes von Unterlagen in russischen Archiven wäre ich vorsichtig mit Verdächtigungen. Seit die eine nach der anderen öffnen (anders als die westlichen) stellt sich heraus, dass die extrem korrekt sind. Bei ihnen handelt es sich eben nicht um Aggitation und Propaganda!!! 
Wie in allen Diktaturen, besonders den komunistischen, waren die niemals für die Öffentlichkeit bestimmt und enthalten darum keinerlei Lügen. Sie sollten den Kremel informieren und niemanden sonst. Und die wagte sich kaum jemand zu belügen!!!!  
Anders als die Archive in "Demokratien" des Westens - die sind nach 30 Jahren (oder ähnlich) zum Veröffentlichen gedacht und damit nur sehr bedingt wahr. Sie erfüllen eine öffentliche Funktion der Beeinflussung und Desinformation. 
Wenn die russischen Herausgeber solcher Nachrichten die Quellen nennen, sollte man erfahrungsgemäß mit einem sehr großen Wahrheitsgehalt rechnen. 
So habe ich mir das jedenfalls von erfahrenen Fachleuten erklären lassen. 
Ähnliches gilt auch für die deutschen Archive 1933 - 1945. Die sind auch extrem korrekt. (Darum liegen die bis heute in Washington und niemand bekommt die zu sehen, nur der "Schrott" ist wieder in Deutschland zurück. Auch die DDR-Akten dürfen die Deutschen nur zensiert lesen, wenn überhaupt). 
Und das halb Europa auf deutscher Seite kämpfte, auch massenhaft Polen an allen Fronten und auf allen Gebieten, daran müssen sich auch die Polen noch gewöhnen. Auch wenn man das heute nicht mehr sagen darf - die nationalsozialistische Idiologie war damals der Hit, weltweit. Kann man in jedem guten Geschichtsbuch alles nachlesen, wenn man sich traut...Wieviele Nazis gibt es heute wieder in Polen? Na also... 
C. Pichlo

 

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Günter Grass und die Waffen-SS

Geschrieben von: Rübezahl () am 23-05-2010 18:03

Günter Grass und die Waffen-SS

Geschrieben von: Rübezahl am 23-05-2010 18:03

Die Sache mit dem G.G. ist in Wirklichkeit ganz anders gelaufen. Der Günter Grass hatte reinrassige kaschubische Vorfahren. Das kann man noch heute ganz deutlich an seiner Körperhaltung erkennen. Als Jugendlicher sah der nackisch wie eine wackelige Schießbudenfigur aus. Nun hatte er sich in eine BDM-Führerin verguckt, die von feinstem nordischen Blut war, und die ließ G.G. nur spöttisch abblitzen. Aber da wurde unser Kaschubenbub erst richtig heiß und beschloß die Germania unter allen Umständen heiraten zu wollen. Deshalb hat er sich im Warschauer Ghetto eine neue Idendität verschafft und dem Gauleiter von Westpreußen zu dessen späteren Sicherheit einen Fluchtweg über Schweden nach Paraquay verraten. Dadurch konnte G.G das strenge Aufnahmeverfahren in die Waffen-SS umgehen. Nun trug unser Nobelmeister zwar den begehrten "Schwarzen Rock", aber zu seiner Angebeteten konnte er nicht, weil man in der Grundausbildung bei der SS keinen Urlaub bekam! Also schrieb er Liebesbriefe. Aber die MDM-Maid schickte alle ungeöffnet zurück. Doch G.G sammelte sie und schickte sie weiter an eine katholische polnische Fremdarbeiterin, die in Hamburg in einer Bücherei arbeitete. Diese Briefe wurden später zum Grundstock für die ganze G.G.-Schundliteratur. Natürlich bekam unser Günter dann doch Ausgang und fuhr schnurstraks zu seiner Liebe. Als die ihn erblickte in der SS-Uniform, da wußte sie sofort, daß der Krieg verloren war und meldete sich zur Sonderverwendung freiwillig an die Ostfront. Dabei wurde sie von russischen Soldaten und polnischen Kriminellen am 16.02.1945 in Scheidemühl zusammen mit dreihundert anderen BDM-Mädels massakriert. Für unseren Günter brach damit eine Welt zusammen! Und die SS-Uniform war für ihn jetzt total sinnlos! Daher beschloß er, den Eintritt in die Waffen-SS nachträglich von Anfang an als ungültig zu erklären! Genau so ist es gelaufen und nicht anders! 
 
Der Streit eines Kaschuben mit seinem Biograf. Günter Grass klagt wegen des Waffen-SS-Vorwurfs. Der Streit zwischen Günter Grass und seinem Biografen hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Der Literaturnobelpreisträger geht jetzt vor Gericht, um sich gegen die Behauptung zu wehren, er sei freiwillig zur Waffen-SS gegangen. Grass versichert an Eides statt, er habe sich lediglich zur Wehrmacht gemeldet. 
 
Quelle:http://www.welt.de/ kultur/article139...- Vorwurfs.html 
 
Immerhin spricht es für die Vaterlandsliebe des Nobelgrass, daß er sich als 15 jähriger Ende 1944 noch freiwillig gemeldet hat. Aber auch das ging nicht ohne schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten, lieber Günter Grass!

 

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Polskaweb steht für mutige Aufklärung

Geschrieben von: Dr Gunther Kümel () am 23-05-2010 11:31

Polskaweb steht für mutige Aufklärung

Geschrieben von: Dr Gunther Kümel am 23-05-2010 11:31

Rußland geht den falschen Weg, wenn es "aufrechnet", anstatt historische Wahrheiten einfach anzuerkennen. Verbrechen aus dem überreichen Spektrum der Sowjets werden ja nicht "besser", wenn für jedes sowjetisches ein (vielleicht) polnisches, oder deutsches, oder eins der auch nicht so untadeligen westlichen "Musterdemokratien" benannt wird. Jede Seite soll sich darauf beschränken, die "eigenen" Verbrechen zu nennen, wobei weder das heutige Rußland mit der SU gleichgesetzt werden soll, noch das Pilsudski-Regime mit dem demokratischen Polen von heute. Was geschehen ist, ist geschehen, man muß es anerkennen, und dann zum Bau des europäischen Hauses voranschreiten. Gegenseitige Beschuldigungen führen nur zu Verbitterung, aber nicht zur Aufklärung. 
Es gibt nicht die Guten und die Bösen, von jeder Seite muß die wahre Geschichte der Staaten und Völker erforscht, aufgeklärt, anerkannt werden. 
Es gilt, die Geschichte völlig neu zu schreiben und diesmal unverfälscht. 
Ich bin begeistert von der Rolle von Polskaweb, das bei der Aufklärung sehr mutig vorangeht. Tatsächlich verbieten in BRD und in Polen (und in sehr vielen anderen Staaten!) barbarische Gesetze vorurteilsfreie Geschichtsaufklärung, in der BRD werden Dissidenten zu 3, 5, 7, 13 Jahren Kerker verurteilt, in Österreich wurde ein Schriftsteller GERD HONSIK)wegen gewaltfreier Publikationen zu jahrelanger Haft verurteilt; u.a. wurde ihm die Aussage vorgeworfen, die Truppen (NKWD) Stalins seien für die Katynmorde verantwortlich, nicht die Wehrmacht. 
 
Polskaweb zitiert "falsche Auschwitzhäftlinge" und Literaturpäbste mit interessanter Biographie. Jeder darf dreimal raten... 
 
Zu der Kontroverse um einen eventuellen Eintritt eines Ahnen von Tusk in Wehrmacht oder SS ist zu überlegen: Erstens ist dieser Vorwurf recht absurd und völlig unbewiesen, ein heuchlerischer Versuch der Diffamierung. Zweitens ist es doch völlig belanglos für die Beurteilung politischer Fähigkeiten oder Verdienste eines Politikers, ob ein Verwandter einem deutschen Truppenkontingent angehört hat oder nicht. Es kommt auf die Fähigkeiten des Mannes an, nicht auf einen seiner Ahnen.

 

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Tusk hat keine Polnischen

Geschrieben von: T.B. Drängler () am 23-05-2010 10:12

Tusk hat keine Polnischen

Geschrieben von: T.B. Drängler am 23-05-2010 10:12

Wurzeln, das sollte man beachten. Zudem lebten in Schlesien viel Volksdeutsche die sich dem NS-Regiem verbunden fühlten, und natürlich auf der Seite der deutschen kämpften. Die richtigen Polen waren genauso wie Russen nach der Ideologie Himmlers Untermenschen, und somit eine Aufnahmen bei der SS unmöglich. 
Und wenn eine Russische Zeitung soetwas verbreitet, sollte sie auch schreiben wieviel Polen unter Zwang mit der Roten Armee marschieren mussten. Z.b. am Brandenburger Tor wehte erst die Polnische Fahne bis sie von den Russen abgerissen und durch eine Russische ersetzt wurde. Hierzu gibt es Bildmaterial. Und Polnische Soldaten die nicht mit Russen marschierten erwartete nach dem Krieg Tod oder Gulag. Deswegen lebten viel im Exil. 
 
Deswegen, der russischen Geschichtsschreibung würde ich kein Ohr schencken, diese hat in den letzten 50 Jahren die Geschichte genug verfälscht, und alle Greultaten den Deutschen untergeschoben. Letztes beispiel Katyn... 
 
Herzlichst T.B. Drängler

 

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Geschichtslügen als Staatsräson.

Geschrieben von: Claus Pichlo () am 23-05-2010 08:35

Geschichtslügen als Staatsräson.

Geschrieben von: Claus Pichlo am 23-05-2010 08:35

Wer die Wahrheit sagt in Deutschland, der begeht Volksverhetzung nach Paragraph 130 Strafgesetz Buch. Der geht wie Hunderte andere politisch Verfolgte in unserem Lande gnadenlos in den Knast. So ist das Demokratieverständnis in Deutschland nach einer 60jährigen Lehrzeit! Die Wahrheit bestimmt bei uns nur einer: die Gruppe der 4 Siegermächte und ihre deutschen Kollaborateure.Basta. Meinungsfreiheit für Deutsche kann es nicht geben solange die zurückliegende Geschichte noch politisch virulent ist!!!  
Wo unsere Nachbarn mit ihren Geschichtslügen nur als Lügner dastehen die zum Vorteil (?) des eigenen Landes logen, stehen die deutschen Geschichtslügner als Kollaborateure da die mit ihren Lügen bis heute ihrem Volke unendlichen Schaden zufügen. 
Ein feiner Unterschied auf den ersten Blick, aber in Wirklichkeit der Abgrund zwischen dem Ruhm in der eigenen Geschichtsschreibung für die einen -und dem "Todesurteil" für Verräter auf der anderen Seite. 
Darum werden die Deutschen bis zuletzt am verbissensten die Siegerpropaganda verteidigen. Koste es was es wolle - auch die Demokratie! 
C. Pichlo

 

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Willi Brand

Geschrieben von: S. Eisenberger Wien () am 22-05-2010 17:23

Willi Brand

Geschrieben von: S. Eisenberger Wien am 22-05-2010 17:23

Man kann sich auch sicher sein, dass deutsche Steuerzahler seit Kriegsende Milliarden nicht nur für Opfer, sondern auch für Täter damaliger Zeiten aufbringen musste, die sich später als Opfer ausgaben.

 

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