Warschau - Das Glück den Tüchtigen ! Schon das erste Bohrloch der polnischen Öl-und Gasindustrie auf pakistanischem Konzessionsgebiet bestätigt vielversprechende Spuren von wertvollem Erdgas am Rande des Kirthar Gebirges in der Provinz Sindh, wo sich der Warschauer Energieversorger PGNiG eingegraben hat. Die Köpfe des Unternehmens begleiten zwar die Euphorie in Verbindung mit dem nahenliegenden Fund von Lagerstätten, raten jedoch zur Vorsicht im Bezug auf die Bewertung und Größenordnung von vorhandenem Vorräten.
Während man nun weitere Studien erstellen wird, um einen möglichen Bestand des oder der Felder am Kirthar Gebirge zu erforschen, wird eine zweite Gruppe bereits erste Vorbereitung für die mögliche Extraktion und Verteilung von Gas treffen, wozu nicht nur mehrere Brunnen, sondern auch eine 40 Kilometer lange Pipeline gebaut werden müssen, wodurch man dann in der Lage sein wird, das Rohmaterial bis zu den ersten Kundenansammlungen zu liefern.
PGNiG ist vorläufig noch nicht in der Lage außerhalb Europa gefördertes Rohmaterial in die Heimat zu transportieren, doch durch den Verkauf vor Ort erhofft sich das Unternehmen bald soviel zu verdienen, dass man auch Mittel und Wege des Exportes finanzieren kann. Zur Förderung des Gases müssen sich die Polen laut Konzession jetzt auch aufmachen, einen pakistanischen Partner zu suchen. Alles in allem scheint die Sache noch in einem frühen Stadium, doch es sieht alles sehr gut aus.
Polen verfügt selbst über große Gasreserven. PGNiG trächtige Explorations- Konzessionen für Ägypten, Libyen und Pakistan, umsoweniger kann man verstehen, warum der polnische Premier Donald Tusk sein Land am 7. April in Smolensk für 27 Jahre zu 100% an die russische Gasprom verkaufte.
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