Hat der Mossad in Budapest zugeschlagen ?

Hat der Mossad in Budapest zugeschlagen ?

BUDAPEST - Widersprüchliche Angaben von Behörden in Ungarn bezüglich von Aktivitäten der israelischen Luftwaffe über Budapest...

Auschwitz Schriftzug - Diebe schon wieder frei

Auschwitz Schriftzug - Diebe schon wieder frei

KRAKAU - Ein Krakauer Gericht hat am Donnerstag drei Männer verurteilt, die wegen des Diebstahls der Gedenktafel "Arbeit macht Frei" vo...

Katyn - Putin sucht nach Opferliste

Katyn - Putin sucht nach Opferliste

WARSCHAU - Tausende polnische Familien warten schon seit 70 Jahren auf eine Nachricht über das Schicksal von Angehörigen, die nach dem Einma...

Ostseepipeline wird 2 Milliarden teurer

Ostseepipeline wird 2 Milliarden teurer

Moskau - Die geplante Ostsee- Pipeline zum Transport von russischem Erdgas nach Deutschland soll nach aktuellen Angaben des von Politikern kontrollier...

Polens Coach fährt zu Boenisch

Polens Coach fährt zu Boenisch

WARSCHAU - Polens Nationalmannschaft gehört seit dem Rauswurf ihres holländischen Trainers Leo Beenhakker im vergangenen Jahr, zu den Keller...

Miss Russland

Wahlen Miss Russland 2010_723
Wahlen Miss Russland 2010_723
Organisierte Kriminalität in Familienbetrieb PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Polizeiberichte




Autodiebstahl in DeutschlandDANZIG - Wohl dem, der in Polen eine Scheune oder Halle, weitab von neugierigen Blicken, in seinem Besitz hat. Derartige Gebäude, mögen sie auch bauffällig oder uralt sein, sind nämlich derzeit die einzigen Immobilien die sich im Lande noch gut vermarkten lassen. Kriminelle Banden suchen nämlich schon seit geraumer Zeit händeringend nach derartigen "Perlen" und kurbeln diesen Geschäftszweig so richtig an. Natürlich gibt es auch Eigentümer, die auf die Vermarktung ihrer leerstehenden Objekte verzichten und hier lieber eigene Ideen umsetzen. So entstehen überall Lager für Diebesgut jeglicher Art, Fälscherwerkstätten oder Produktionsstätten für Zigarretten bzw. Drogen. Das solche "Unternehmen" auch als Familienbetrieb gut laufen, wenn auch nicht immer dauerhaft, beweisen etliche Erfolge der polnischen Polizei gegen die organisierte Kriminalität.

Gestohlene Autos in ScheuneZuletzt am Freitag hob die Polizei von Kujawsko - Pomorskie, in der Nähe von Wloclawek, einen kriminellen Familienbetrieb aus. Vater und Sohn hatten über einen längeren Zeitraum ihre Scheune zur Unterbringung und Bearbeitung von in Deutschland gestohlenen Luxus- Fahrzeugen genutzt. Als ein Einsatzkommando der Polizei am frühen Morgen das Familienunternehmen stürmte, fand man noch 9 vollständig vorhandene Luxusfahrzeuge der Marken BMW und VW, tausende Ersatzteile, Drogen sowie hochmoderne Gerätschaften zum stehlen und Frisieren von KFZ der neuesten Generation. Vier der gefundenen Automobile, neueste Luxus-BMW, wurden Ende Dezember in Deutschland gestohlen. Wann die übrigen Fahrzeuge in die Hände der Bande kamen weiss man noch nicht, da ihre Identität schon gefälscht worden war. 5 Männer wurden verhaftet, Verwandschaft.

BMW X6 Erfolge im Kampf gegen Autoknacker- Banden verzeichneten in der vergangenen Woche auch Polizei- Dienststellen in der Nähe von Danzig und Krakau. Insgesamt 12 Männer im Alter von 20- bis 51 Jahren, konnten bereits in diesem Zusammenhang festgenommen werden. Im Raume Danzig. Fiel in die Hände der Polizei, neun Personen im Alter von 20 bis 51 Jahren. Die Polizei fand in ihren Häusern elektronische Hilfsgeräte zum Autoklau, hierunter auch eins zum Stören von GPS- Systemen. Mehrer komplett erhaltene und kürzlich gestohlene Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Danziger Bande soll seit über einem Jahr vor allen Dingen in Deutschland aktiv gewesen sein und habe eine beträchtliche Erfolgsbilanz vorzuweisen - heisst es. Die Polizei schliesst nicht aus, dass sogar über Tausend Autodiebstähle auf ihr Konto gehen könnten. Spezialisiert war man auf Volkswagen, Audi, Mercedes, BMW und Mazda. Man stahl sie direkt von der Straße weg oder mit dem sog, "Schlafmützen- Trick", wobei die Täter Nachts in die Häuser der Besitzer einbrachen um an Schlüssel und Zulassung zu kommen.


Video von Polizeiaktionen gegen die Danziger Gang

Allen Täter haben nun mit Anklagen wegen Diebstahl, schweren Diebstahl, Fälschung, Hehlerei und der Teilnahme an einer organisierten kriminellen Gruppe zu rechnen. Ihnen drohen Strafen von bis zu 10 Jahren Gefängnis. Das was das polnische Strafgesetzbuch vorgibt, wird aber leider in der Realität kaum umgesetzt. Bandenmitglieder aus den Bereichen der grenzüberschreitenden Kriminalität, gehen selbst als Wiederholungstäter, nur selten in Haft. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist man zuletzt dazu übergegangen ausländische Diebe einfach laufen zu lassen. Seit der Schengenerweiterung- Ost, sind in erster Linie Bürger und kleinere Betriebe, Opfer dramatisch steigender Kriminalität im Eigentumsbereich. Verantwortlich für die wachsenden Milliardenschäden ist eine deutsche Regierung unter der Führung von Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Steinmeier u.a., die sich für eine schnelle Öffnung der Grenzen besonders stark gemacht hatten und bis heute keine Worte der Entschuldigung für die tragischen Folgen dieser um 20 Jahre verfrühten Maßnahme fanden. Korruption könnte hierbei eine Rolle gespielt haben.

 

© Polskaweb News 

Diskutieren Sie diese Meldung im News Forum



Top Artikel
Neuere Artikel
Beliebte Artikel dieser Kategorie
<< Vorherige Seite                    Nächste Seite >>

   
Quote Artikel für Webseite
Favorit
Drucken
Artikel versenden
Weitere Artikel

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

 


Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
 
Verfügbare Zeichen: 2600
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  Dieses Bild enthält einen zerhackten Text, es benutzt eine Kombination aus Schriftzeichen, Farben, Hintergrund, um automatische Eintragungen zu verhindern. Sie müssen diesen eingeben, um Ihren Kommentar absenden zu können
Geben Sie bitte hier den Code ein:

   
   

Keine Kommentare vorhanden



mXcomment 1.0.5 © 2007-2010 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
30. Januar 2010 11:32