Warschau - In den Ermittlungen um den rätselhaften Flugzeugabsturz vom 10. April bei Smolensk, bei dem ein polnischer Präsident und viele weitere Köpfe des Staates aus noch ungeklärten Gründen ums Leben kamen, ist man auch nach dreieinhalb Monaten angeblich intensivster Untersuchungen noch keinen Schritt weiter gekommen. Verantwortlich für diese Tatsache sind ohne Zweifel die Regierungen in Moskau und Warschau. Hier scheint niemand ein Interesse daran zu haben irgendwelche Wahrheiten herauszubekommen. Man dreht sich im Kreis und lacht dabei und der Westen unterstützt diese polnisch-russische Verschleierungsaktion auch noch mit allen Mitteln. Einer der sich dies mit Sicherheit nicht weiterhin gefallen lassen wird ist Ex- Premier Jaroslaw Kaczynski, auch Bruder des bei der Tragödie getöteten Präsidenten. Zusammen mit einer Gruppe von über einhundert Abgeordneten seiner Partei Recht und Gerechtigkeit (PIS) beschloss er nun auf eigene Faust das Smolensk- Mysterium zu untersuchen und hierzu diverse Arbeitsgruppen mit Hilfe externer Spezialisten zu bilden.
Respektlose Verschleierungen
Die PIS- Parlamentarier wollen nun einen Arbeitsplan zur Untersuchung der Smolensk Katastrophe ausarbeiten. Hierzu wollen sie sich am Dienstag Morgen erstmals zusammenfinden. Nach wie vor mehren sich die offenen Fragen zu der Katastrophe durch neue Widersprüche von Zeugen, Ermittlern und zu Ereignissen. Die Masche der Verschleierer wird trotz ihrer Transparenz leider aber kaum kritisiert. Wer sich an die Recherchen von "Polskaweb" zum Massengrab von Marienburg (Malbork) erinnert, den müsste zu den Ermittlungen zum Tu-154 Absturz schon längst aufgefallen sein, dass es hier Parallelen in der Vorgehensweise gibt. Während man in Smolensk von Anfang an nur von einem Unfall sprach und auch fast ausschliesslich nach der Ursache eines Unfalles sucht und suchte, sprach man in Marienburg bei den über 2000 hier in einem Massengrab gefundenen Zivilisten von Opfern von Kampfhandlungen, Hunger und Krankheiten, um ihren wahren Todeszeitpunkt und die Umstände zu verschleiern. Auch hier gab es zahlreiche Indizien und Beweise die für einen Massenmord sprachen, doch in beiden Fällen schloss man Verbrechen umgehend aus, um sich fortan wie gewünscht im Kreise zu bewegen.
Kaczynski war zu fair gegenüber Kontrahenten
Jaroslaw Kaczynski hatte durch seine Fairness im letzten Präsidentenwahlkampf die Wahl knapp verloren. Er hatte es nämlich aus ästhetischen Gründen unterlassen die Katastrophe von Smolensk zum Wahlkampfthema zu machen und somit einen Teil derjenigen Wähler vergrault, die für eine rigorose Aufklärung dieses mysteriösen Ereignisses standen. Er zeigte sich stattdessen weich und versöhnlich, was der Kandidat der regierenden Bürgerplattform (PO) Bronislaw Komorowski aber nicht würdigte, sondern gnadenlos ausnutzte. Kurz nach der Wahl erklärte Kaczynski denn auch ein Ende des "sinnlosen" Friedens mit einer Regierung die für Unfähigkeit und Unwahrheit steht. Und tatsächlich zeigen Tusk und Komorowski seit dem 10. April ihre wahren Gesichter und diejenigen Drahtzieher welchen sie ihren Wahlsieg zu verdanken haben frohlocken und fordern aber jetzt auch Gegenleistungen. Gute Geschäfte und die Einstellung von Verfahren und Untersuchungsausschüssen gehören auch dazu.
Russen werden bald in Brüssel herrschen
Der Flugzeugabsturz vom 10. April war nach fester Überzeugung von "Polskaweb" eine Verschwörung, an der verschiedene Regierungen, auch ausserhalb Europas, direkt bzw. indirekt beteiligt waren. Ihr oberstes Ziel war es die Russlandbremse Kaczynski auszuschalten, auch wenn er zu jenem Zeitpunkt vielleicht nur noch einige Monate Präsident gewesen wäre. Der Judaslohn für polnische und russische Politiker ergibt sich aus jetzt möglich gewordenene Milliardengeschäften, die mit Lech Kaczynski nicht machbar waren. Für andere, also jene Köpfe die eben Leute wie Putin, Tusk, Merkel oder Sarkozy eingesetzt haben Europa (ausser Großbritannien) zu übernehmen und dessen Urweinwohner zu entmündigen, entkräften und zu vermischen, stehen jetzt alle Tore offen, um unseren Kontinent zu ihrer "Heimat" unter ihrer alleinigen Führung zu machen. Wer zuletzt im spanischen Sitges große Ohren gehabt hatte und mithören konnte was auf der Tagesordnung stand, weiss längst, dass alsbald schon "die Russen" ihre Grenzen Richtung Westen überschreiten. Wenn alles "gut" läuft wird in der neuen 200 Millionen Residenz des Herman Van Rompuy schon 2020 sogar ein Russe herrschen, der mit Sicherheit kein Katholik sein wird.
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Polnische Regierung
Geschrieben von: Daria () am 21-07-2010 18:01