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CIA : Papst Johannes Paul II Opfer des Kremls

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Moskau steuerte Attentat auf den polnischen PapstDas Attentat auf den Papst im Jahre 1981 wurde in Moskau geplant, behauptet sensationell die polnische Tageszeitung "Polska", welche an bisher geheime Unterlagen des CIA zu den Ermittlungen um diesen mysteriösen Mordversuch gelangt sein will. "In einem Untersuchungsbericht schrieb der CIA im Jahre 1985, dass der bulgarische militärische Geheimdienst auf "Wunsch" der sowjetischen Armee das Attentat auf den Papst durchgeführt habe. Die Untersuchungen des CIA haben ein klares Resultat ergeben: Moskau stand hinter den Attentäter Ali Agca" - schreibt die Zeitung. Die Vermutungen dass der Kreml hinter dem Mordversuch an dem polnischen Papst steckte schwirren schon seit 1981 durch die Welt-Medien, doch nun scheinen erstmal offizielle Dokumente die Hintermänner in Moskau zu identifizieren. Karol Wojtyla hatte seinerzeit selbst schon in seinem Buch auf einen ideologischen Hintergrund des Attentats auf ihn hingewiesen, den er mit seinen antikommunistischen "Aktivitäten" begründete. Es liegt auch auf er Hand, dass er damals gemeinsam mit dem damaligen US Präsidenten Ronald Reagan, als Mittelsmann zwischen CIA und der Gewerkschaft Solidarnosc das Ende der Sowjetunion indirekt eingeleitet hatte.

Am 13. Mai 1981 wurde auf Papst Johannes Paul II auf dem Petersplatz in Rom ein Attentat verübt. Ein damals 23-jähriger Türke namens Ali Agca hatte mehrere Schüsse auf das Oberhaupt der katholischen Kirche abgegeben. Johannes Paul wurde hierbei schwer verletzt, der Attentäter an Ort und Stelle festgenommen. Agca behauptet seitdem dass er Einzeltäter war und Geheimdienste nur aus den Zeitungen kenne. Laut "Polska" hatte der CIA schon im Jahre 1982 in einer Stellungnahme zu dem Papst-Attentat erklärt, dass offensichtlich der bulgarische Geheimdienst, Moskau stets treu zu Diensten, Auftraggeber Agcas gewesen sei. Hierfür spricht tatsächlich auch einiges und nicht nur die Tatsache dass zum Zeitpunkt des Attentates auf Papst Johannes Paul II auch der bulgarische Geheimagent Siergiej Antonow auf dem St. Peters Platz weilte.

"Polska" schreibt weiter, dass im Jahre 1985 die Untersuchungen des CIA so weit fortgeschritten waren, dass man fest davon ausging dass die Auftraggeber des Papst Attentates im Kreml sitzen und mit diesem Schritt den Kommunismus vor dem Verfall retten wollten. Nur sechs Politiker in den USA haben demnach von den Ergebnis der CIA Recherchen gewusst. Offiziell brachte man die Version auf den Markt, dass Attentäter Ali Mehmet Agca Mitlgied der "Grauen Wölfe" gewesen sei und aus deren Ideologie heraus den Papst umbringen wollte. Eine italienische Untersuchungskommission welche auf Anregung von Silvio Berlusconi aus Mitgliedern des Parlamentes gebildet wurde, sprach in der letzten Zeit schon öfters über eine Tat des Kremls in Zusammenhang mit dem Attentat auf den polnischen Papst am 13. Mai 1981.

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Dienstag, 31. März 2009
 

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