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Flüchtlinge: "Lieber in den Krieg als nach Polen"

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




FlüchtlingeWarschau - Das von internationalen Medien und Politikern zuletzt so hochgepriesene mitteleuropäische Land Polen hat ein weiteres Problem was nicht in all diese Lobeshymnen passt. Nun wollen sich offenbar nicht einmal "Bürgerkriegsflüchtlinge" in das Wirtschaftswunderland zwischen Bug und Oder verlegen lassen und die polnische Regierung ist ratlos und verlegen um so viel Ignoranz. Warschau hatte nämlich zuletzt offiziell Bereitschaft erklärt, bis zu einem Dutzend (!) libyscher Flüchtlinge aus einem Hotel auf der Mittelmeerinsel Malta aufzunehmen, diese Zahl erhöhte Innenminister Miller am Freitag bei einer Sitzung in Brüssel sogar auf 50, was den Tagungssaal vor lauter Lachen der Teilnehmer fast zum bersten brachte. Fakt ist, dass die maltesischen Behörden bisher schon über 400 000 Fragebogen bez. der Zielwünsche der falschen Kriegsflüchtlinge herausgegeben hatten und nicht ein einziger Befragter hatte eine polnische Stadt angegeben. Die meisten Afrikaner wollen, nach dem Ergebnis der Auswertung der Fragebögen, an die spanische Costa del Sol, die französische Côte d'Azur, die italienische Riviera, nach Lyon, Paris, Zürich, Genf, London, Amsterdam, Hamburg, Berlin, Frankfurt (Main), München und nach Brüssel. Viele von ihnen erklärten sich aber auch bereit in das "Kriegsgebiet" in Libyen zurückzukehren, falls man ihren Zielwünschen aus irgendwelchen Gründen nicht entsprechen könne. Im Klartext bedeutet dies: "Lieber in den Krieg als nach Polen".

Das allererste Hohnangebot der polnischen Regierung zur Bereitschaft der Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Nordafrika, betrug sogar nur 6 Personen. Der für Polen am Freitag bei der EU in einer außerordentlichen Sitzung auftretende Jerzy Miller sagte nach dem Treffen gegenüber Journalisten, dass man aus verschiedenen Gründen in der Flüchtlingsfrage nicht weiter komme, wobei schon jedem vorab klar gewesen sei, dass die Migranten natürlich dort unterkommen wollen wo Geld und eine sichere soziale- und gesundheitliche Versorgung gewährleistet sei.

Die Logik bestätigt natürlich den polnischen Innenminister in seinen Ansichten und auch für eine deutsche Bundeskanzlerin oder einen französischen Präsidenten dürfte von vorneherein klar gewesen sein, dass man sich die heutige Teilnahme der Vertreter neuer EU Staaten an dem Treffen in Brüssel hätte sparen können. Kein Flüchtling will nach Ungarn, Polen oder sonstwohin in den Osten, nicht einmal nach Cottbus oder Dresden. Sie wollen alle möglichst schnell reich werden und am besten nur wenig dafür tun. Es ist also kein Wunder, dass 60 Prozent der in Malta relaxenden Nordafrikaner nach Deutschland wollen.

Die Ansage Warschaus zur Anzahl der Flüchtlinge die man bereit sei aufzunehmen, war deshalb auch nur zur Verhöhnung des kleinen Mannes und Steuerzahlers in der EU gedacht. In Polen sind längst schon viel mehr Nordafrikaner angekommen als man aufzunehmen gedachte. Dies gilt vor allen Dingen aber auch für Frankreich und Deutschland, wo es bereits Hundertausende sein dürften. Wo soll man sie auch bemerken ? In Frankfurt ? Paris ? Hamburg ? Nein, sicher nicht, denn hier leben schon Millionen Fremde, da fallen doch ein paar Hundertausend mehr höchstens bei McDonalds auf.

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Freitag, 13. Mai 2011
 

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