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Klein Polen in der Mitte Sibiriens

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Juden in SibirienIrkutsk - Wenn man von Sibirien spricht verbindet man hiermit vor allen Dingen unendlich Weiten, wilde Natur und große Kälte. Anderen fällt aber auch das Schicksal von Familienangehörigen ein, die meist in Zusammenhang mit den Kriegen des letzten Jahrhunderts, in diesem riesigem Land oft für immer verschwanden, oder von hier nach jahrelanger Zwangsarbeit zerstört und geschunden in die deutsche bzw. polnische Heimat zurückkehrten. Umsomehr ist man natürlich erstaunt, wenn man erfährt, dass selbst heute noch in Sibirien nicht wenige Nachfahren von Polen und Deutschen die "Stellung halten". Eine solche Bastion feiert in diesen Tagen hundertjährigen Gründungstag. Der sibirische Ort Wierszyna ist aus polnischer Sicht sogar etwas ganz Besonderes, denn es ist weltweit das einzige Dorf ausserhalb Polens, indem alle 570 Bewohner Polnisch sprechen. Eine polnische Enklave mitten im rauhen Sibirien, wo Tradition und Sprache wie vor 100 Jahren emsig gepflegt werden.

Sibirien ist aber nicht nur Heimat vieler ausländischer Migranten, sondern auch Hüterin unzähliger geschichtlicher Geheimnisse. Man kann sich natürlich die Frage stellen, was denn fast 700 Polen in dieser rauhen Gegend um Wierszyna hält. Die Bewohner der Ortschaft beantworten dies, wie auch die in anderen polnischen oder den 16 deutschen Gemeinden in Sibirien, meist mit nur einem Wort: "Freiheit". Sie haben nichts Gutes über "demokratischem Kapitalismus" und der hiermit auch verbundenen Ausbeutung der Menschen gehört. Sie wollen frei sein. Frei von Zwang und Einflussnahme. Sie lieben die Natur und leben sehr gut von und mit ihr. Dass sie ihre polnischen Wurzeln wahren ist vor allen Dingen der örtlichen Kirche St. Nikolaus zu verdanken, die vom polnischen Salvatorianer- Pater Karol Lipinski geführt wird. Diese Tatsache gibt auch gleich einen Hinweis darauf, dass die polnischen Migranten in Sibirien, ebenso wie schon die meisten Russlanddeutschen, Juden sein sollten, denn die Salvatorianer sind zwar offiziell eine katholische Ordensgemeinschaft, die allerings wie die meisten anderen Kirchengemeinschaften von Kryptojuden betrieben wird.

Wierszyna ist praktisch bei Regen und Schnee mit Fahrzeugen nicht zu erreichen. Ein 15 Kilometer langer Weg trennt den Ort dann vom Rest Sibiriens. Wie oft überhaupt hier Fahrzeug verkehren erfährt man in der Chronik der Gemeinde, wo im Jahre 2003 der Tod eines Schweines aufgeführt wurde, das von einem Lieferwagen erfasst worden war. In der einzigen Schule des Ortes wird natürlich Polnisch gesprochen. Russisch lernt man hier zwar auch, aber als Zweitsprache. Schule und Kirche werden auch von polnischstämmigen Menschen anderer Gemeinden in der Umgebung von Wierszyna genutzt. Sie kommen halt zu Fuß, oder mit Pferden regelmäßig hierher. Der sibirische Ort ist aber auch für polnische Naturfreunde ein Begriff. Regelmäßig finden sich hier Gruppen aus der alten Heimat ein, die man gerne bewirtet und Nachtquartiere einrichtet. Die Menschen hier sind freundlich und zugänglich, wie auch die deutschen Siberianer in anderen Gemeinden des Landes.

Aber wie sind die Vorfahren der Bürger von Wierszyna in diese Gegend gekommen, weitab von jeder Stadt und damaliger Zivilisation ? Wenn man der hierzu auffindbaren Literatur Glauben schenken kann, trafen an dieser Stelle erstmals im Jahre 1910 polnische Emigranten ein. "Menschen aus Kleinpolen und Schlesien hatten beschlossen ein neues Leben fernab von zu Hause zu beginnen" - liest man da irgendwo, ohne dies aber wirklich in Verbindung mit Sibirien zu verstehen. Wie viele Polen hier oder anderswo in Russland leben, weiss wohl selbst nicht einmal die Regierung in Moskau. Es dürften aber nicht wenige sein, denn selbst in Irkutsk gibt es ein polnisches Konsulat und in Krasnojarsk einen polnischen "Club der Intelligenz". Eine andere Erklärung zum Überleben sehr vieler Polen in Sibirien hängt sicherlich auch mit beiden Weltkriegen zusammen, denn es kamen hier nicht nur Millionen Zwangsarbeiter, sondern vor allen Dingen auch nach dem 17. September 1939 über eine Million polnische Juden aus Galizien an. Die meisten gingen nach dem Ende des zweiten Weltkrieges in die "wiedergewonnenen Gebiete" Pommerns, Niederschlesiens oder nach Danzig. andere blieben für immer hier.

Noch mehr Juden als nach Sibirien schaffte man 1940/41 nur nach Kasachstan (in Sicherheit), der Wiege der irgendwann zum Judentum konvertierten Khasaren, die keine Semiten sind aber nach fester Überzeugung von "Polskaweb" nicht nur beide Weltkriege inszeniert haben. Die Verbindung der "Kasachstaner und Siberianer" mit Kriegen in Afghanistan ist hierbei noch ein weiteres Thema. In Sibirien, vor allen Dingen in den hügeligen Regionen entlang des 1700 Kilometer langen Flusses Angara wo auch Wierszyna liegt, eignet sich ausgzeichnet dazu sich zu verstecken. Ganze Armeen haben sich hier und in Kasachstan schon früh und heimlich auf den Angriff auf die Deutschen vorbereitet. Hierunter auch polnische Generäle wie z.B. der khasarische Kryptojude Wladyslaw Anders. Ehrlich gesagt sind wir auf der Suche nach dem angeblich am 10. April in Smolensk bei einem Flugzeugabsturz getöteten polnischen Präsidenten Lech Kaczynski auf die polnische Enklave in Sibirien gestossen. Wir haben nämlich aufgrund zahlreicher Indizien den Verdacht, dass der Mann noch leben könnte.

Einen einzelnen Menschen kann man leicht überall auf der Welt verstecken. Wenn er allerdings prominent ist, muss man hier möglicherweise optische Veränderungen vornehmen. Doch in Kaczynskis Flugzeug waren weitere 95 Menschen, diese eventuell gemeinsam in irgendeinem "Paradies" unterzubringen dürfte schon etwas schwieriger sein. Nun, da nach unserer Überzeugung alle Insassen jüdischer Abstammung waren, fiel uns natürlich erst einmal Israel oder Samara in Russland als Versteck ein. Samara lag sogar näher, da hier sich die Schwestermaschine der "abgestürzten" Tupolew befand und hier schon während und nach dem zweiten Weltkrieg tausende Täter und "Opfer" versteckt wurden. Doch nach einer internen Abstimmung kam heraus, dass weder Israel noch Samara dauerhaft sich für diese große Gruppe eignen könne, sondern nur Sibirien wirklich ein Optimum an unerkannter Existenz biete. Zufällig erfuhren wir nun auch noch, dass ausgerechnet der polnische Senatsmarschall Bogdan Borusiewicz, den wir für einen der Verschwörer halten, heute zum 100. Geburtstag von Wierszyna die Gegend besucht.

Kurioserweise war der berühmt berüchtigte Felix Dzierzynski schon 102 Jahre vor Borusiewicz hier.

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Sonntag, 5. September 2010
 

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