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Massengrab Marienburg - Kein Verbrechen der Russen ?

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Massengrab Marienburg 2009Der Fall "Massengrab Marienburg" wirft auch in Polen weiterhin hohe Wellen auf. Bisher hat sich die polnische Regierung hierzu allerdings weder geäussert, noch hörte man aus Warschau bis dato irgendeinen Seufzer des Bedauerns über den Tod von unzähligen undschuldigen Kindern in Marienburg, welche teilweise mit Kopfschüssen hingerichtet wurden. Anstelle derer hat sich nun allerdings erstmals ein Staatsanwalt des Nationalen Institutes der Erinnerung (IPN) in Danzig im TVN Fernsehen geäussert und gesagt, dass es garnicht so unwahrscheinlich sei dass die Skelette in dem Marienburger Massengrab von polnischen Familien sein könnten, die durch die Nazis hingerichtet wurden. Zum Vergleich nennt Prokurator Maciej Schulz ein Waldstück am Flusse "Piaśnica" in Pommern, welches in Polen das zweite "Katyn" genannt wird, weil hier bis zu 36 000 ermordete Polen begraben worden sein sollen, die durch Deutsche den Tod fanden. " Es ist unwahrscheinlich dass die rote Armee oder der NKDW dieses Massengrab in Malbork angelegt hatten, denn Russen hielten sich kaum mit dem Verwischen von Spuren auf. Sie nahmen wertvolle Dinge an sich, aber nicht die Kleidung oder gar Metallteile von den Gebissen ihrer Opfer. Die Deutschen dagegen verwischten ihre Mordspuren nahezu perfekt, was "Piaśnica" beweist" sagte wörtlich Staatsanwalt Schulz.

Den Äusserungen des IPN Staatsanwaltes über ein zweites "Katyn" in Polen, was wiederum den Deutschen wie schon dem russischen Vorbild angelastet wird, sind wir nachgegangen, weil wir bisher den Namen des Flusses "Piaśnica" nur in Verbindung mit dem Versailler Vertrag kannten und nicht mit "Katyn". Polnische Informationen fanden wir hierzu jede Menge, aber hierin waren keine Opferzahlen konkret und vieles sehr subjektiv dargestellt. Im deutschen Internet stiessen wir hierzu nur auf zwei Quellen in Wikipedia und einem deutschen Forum, welches sich generell konkret gegen Deutsche wendet und von daher als Informationsquelle ausscheidet. Auch die Wikipedia Information ist mit einem Fragezeichen zu versehen, da hier eine Massenmord Deutscher an Kaschuben und Polen beschrieben wird, der aber anstelle von vielen Tausend Opfern nur etwa den Fund von etwa 350 Leichen bestätigt (http://de.wikipedia.org/wiki/Wielka_Pia%C5%9Bnica). Hinzu kommt dass dieser deutsche Wikipedia Bericht von einem Polen geschrieben wurde. Die restlichen Opfer sollen von den Deutschen verbrannt und zermahlen worden sein, was auch Staatsanwalt Schulz im Fernsehen so detailliert beschrieb. Was hier wahr ist oder nicht können und wollen wir von hier aus nicht beurteilen.

Anders als Maciej Schulz sieht der Malborker Staatsanwalt Waldemar Zduniak die Sache mit dem riesigen Massengrab. Er ist so gut wie davon überzeugt dass hier ein Massengrab mit Deutschen angelegt worden war, welche Opfer der Kämpfe zwischen der russischen- und deutschen Armee waren. Für beide Theorien sind allerdings nur sehr wenige Indizien in Sicht. Wohl aber gibt es viele Hinweise darauf wie sich die Sache tatsächlich abgespielt haben könnte. Der Historiker Bernard Jesionowski vom Museum der Marienburg ist einer derjenigen welcher sehr traurig über den Umgang der Behörden mit dem Massengrab ist. Er ist davon ebenso überzeugt dass hier deutsche Opfer im Stadtzentrum eingegraben wurden. Er steht tagtäglich traurig an der Ausgrabungstelle und schaut dem Zerstörungswahn des Baggers der Stadtverwaltung zu. Vor ein paar Tagen fand er eine lange Reihe von Maschinengewehrspuren an einer Innenmauer der Marienburger Burg. Die Salven wurden auf einer Höhe von ca. 50 Zentimeter auf vielen Metern abgegeben. Könnten hier vielleicht Kinder erschossen worden sein ? Ermordete Kinder hatte man zuerst gefunden im Oktober letzten Jahres auf dem Grundstück an der ul. Solna , die meisten von Ihnen waren erschossen worden.

Die Brisanz des Fundes in Marienburg wird derweil von der deutschen Regierung und den Strafverfolgungsbehörden entweder kaum wahrgenommen, oder einfach im Sinne einer vollständigen Aufklärung dieses Grauens ignoriert. Es reicht nicht mehr zu wissen dass den Opfern nun eine würdige Bestattung nach den vielen Leiden zukommt und deutsche Spezialisten derzeit die Überreste dieser Opfer auf Typhusspuren untersuchen sondern jetzt schreit die bessere Welt, wozu auch Deutschland und Polen ja gehören wollen, nach Aufklärung zu einem vermutlichen gigantischen Genozid an Kindern, Frauen und Männern in Sichtweite eines weltbekannten, deutschen Kulturerbes in Marienburg. Die ganze Welt hat auch bereits über das Massengrab von Marienburg berichtet. Wir haben alleine in 45 russischen Zeitungen (Suchbegriff bei Google: МАЛЬБОРК 1800 немцев) hierzu Berichte gefunden. Auch in Australien und Argentinien hat dieser grauenhafte Fund Schlagzeilen gemacht, aber nicht nur weil in der Innenstadt von Marienburg ein solch gigantisches Grab entdeckt wurde, sondern in erster Linie weil die Umstände der Örtlichkeit und die Tatsache, dass angeblich kein Mensch in dieser Stadt hiervon etwas wusste, sehr wundersam erscheinen.

Eine Unterstützung der polnischen Behörden durch die deutsche Justiz zur Aufklärung dieses Verbrechens kann eigentlich nicht durch die Verantwortlichen in Malbork gestoppt werden, denn es handelt sich bei den Opfern auch nach deren Angaben um Deutsche. Doch hat man bereits von Seiten des Bürgermeisters von Marienburg und seinem Vertreter schon sehr viel getan um etwaigen kriminalistischen Ermittlern die Arbeit sehr schwer zu machen, indem man mit dem Bagger bzw. Radlader das Massengrab so massiv zerstörte, dass viele der hierin gelagerten Skelette nun aussehen wie Bombenopfer. Bei diesem Massaker mit schwerem Gerät waren natürlich auch jegliche Munitionsrückstände aus den Knochenresten gefallen, womit nun nicht einmal mehr der Typ der "Mordwaffen" bestimmt werden kann, da die Kugeln fehlen. Die Zuordnung der Knochen zu den schon über 2000 gefundenen Schädeln ist dadurch nur noch per DNA möglich. Etwaige Hinweise auf die Täter werden so, wissentlich oder unwissentlich, nach und nach Beiseite geschafft. Dass Gegenstände in diesem Grab gefunden wurden hatte man auch bisher vehement bestritten, doch dagegen spricht zumindest ein Foto, welches Polskaweb News als Kopie vorliegt, worauf deutlich ein Flakon mit einer deutschen Aufsschrifft und ein großer metallener Kamm sprechen.

Am Massengrab wird nach dem Ende der Minustemperaturen wieder gearbeitet. Nachdem die große Herde der Journalisten und TV Teams abgezogen waren holte man auch wieder den "Bagger" aus der Garage und tagtäglich werden neue Säcke mit menschlichen Überresten durch Arbeiter in grünen Overalls abtransportiert. Der Bagger verrichtet seitdem wieder, unter den Augen des Archäologen, des Bürgermeisters und der Staatsanwaltschaft, sein menschenunwürdiges- und zerstörerisches Werk. Die genaue Zahl der bisher gefundenden Schädel kann nun nur noch geschätzt werden, da hierüber keiner mehr Auskunft gibt. Je nach Größe der Opfer passen in diese Kunststoffsäcke zwischen 10- und 20 derer Überreste. Sicher aber waren es mindestens 2000 bestätigte Opfer gegen Ende des vergangenen Jahres. Die jungen Leute aus dem Forum marienburg. pl die jeden Tag die Aktivitäten am Massengrab akribisch festhalten und dazu auch Fotos schossen sollen nun angeblich von der Staatsanwaltschaft befragt worden sein. Hierzu fiel uns auf dass plötzlich die meisten Fotos zu den laienhaften Exhumierungen aus dem Forum verschwunden sind. Polskaweb liegen hiervon allerdings einige Kopien vor, die wir nun auf unserer Webpräsenz publizieren werden.

Die Zeitungen in Europa sind voller Spekulationen. Beim IPN und der Malborker Staatsanwaltschaft ist man aber nur an Berichten der deutschen Zeitungen interessiert und greift hieraus die genehmsten Spekulationen, welche dann bei der polnischen Presse und deren Leser zum "Aha Effekt" führen sollen. Zur Zeit ist die "Typhus" Theorie en vogue, nachdem ein Zeitzeuge der sich beim Springer Verlag gemeldet hatte und die rote Armee völlig zu recht durch den Kakao bereits abgekaut war. "Immer mit der Ruhe meine Herren ! In ein paar Monaten spricht niemand mehr über die toten Deutschen in der Stadt" - hörte man vergangene Woche auf einer Sitzung deren Austragungsort wir zum Schutze einer Quelle nicht nennen möchten. Davon sind wir allerdings weniger überzeugt, denn an der ganze Sache stimmt offensichtlich vieles nicht. Auch finden wir Paralellen sogar in unserem eigenen Archiv zu dem Marienburg Fall wie jener in Stettin bei dem weder die polnische, noch die deutsche Staatsanwaltschaft trotz Augenzeugen irgendetwas unternommen haben:

http://polskaweb.eu/massengrab-ermorderter-deutscher-unter-swinemuender-sonderschule.html
worüber auch deutsche Tageszeitungen berichteten:

http://www.welt.de/politik/article1578308/Polen_suchen_Massengrab_ermordeter_Deutscher.html ,sodass man eigentlich schon von Strafvereitelung im Amt sprechen kann, die man allerdings am besten durch die StA in Straßburg prüfen lässt, wo diese Fälle aus völkerechtlichen Gründen eigentlich hingehören.

Im Übrigen hegen wir arge Zweifel an dem weitverbreiteten Gerücht dass dieses Massengrab in Malbork im Frühjahr 1945 angelegt worden sein soll, worauf sich sämtliche Behörden und Medien berufen. Nach den uns vorliegenden Informationen halten wir den Spätherbst 1945 für eher wahrscheinlich.

Nebenbei wäre zu erwähnen dass schon seit Tagen bei der Warschauer Firma, welche auf dem Marienburger Massengrab ein Hotel u. Einkaufszentrum erstellen will, niemand mehr ans Telefon geht ........




Update:


Das IPN Danzig erklärte am Donnerstag Nachmittag der Presse, dass man nun sich doch entschlossen habe der Marienburger Staatsanwaltschaft den Fall zu nehmen und selbst die Untersuchungen zu leiten. Hierbei meldete sich auch der Leiter des Ausschusses für die Verfolgung von Verbrechen gegen die polnische Nation, eben Herr Staatsanwalt Maciej Schulz, zu Wort und erklärte dass nach der Anhörung des örtlichen Staatsanwaltes und eines Anthropologen er nun davon ausgehe, dass mit einem etwaigen Verbrechen dieser Größenordnung das IPN zuständig sei, obwohl er die Meinung vertrete dass diese Menschen im Massengrab bei Kämpfen zwischen Russen und Deutschen, sowie an Hunger und Typhus gestorben seien. Die vermeintlichen Kopfschüsse, u.a. auch bei Kindern, könnten von Querschlägern stammen, oder auch gar keine sein. Die Führung des IPN und wichtige ihrer Mitarbeiter wurden von den Kaczynski Brüdern eingesetzt. Es gibt laute Stimmen die eine Ablöse des Leiters dieser Institution Janusz Kurtika fordern, eine Solche wird zur Zeit offensichtlich auch auf höchster Regierungsebene diskutiert. Ob das IPN tatsächlich zur Aufklärung dieses Mysteriums beitragen kann oder will, möchten wir nicht beurteilen.

Hier weitere Artikel welche in diesem Zusammenhang zu Denken geben:

http://polskaweb.eu/lech-kaczynski-ehrt-massenmoerder-mit-denkmal-in-zakopane.html

http://polskaweb.eu/kaczynski-polens-heldentum-muss-in-europa-verbreitet-werden.html

http://polskaweb.eu/polnische-behoerde-schafft-eine-million-neuer-helden.html

Die Frage ist, war so etwas wie in Zakopane auch in Marienburg möglich ? Auch hier hatte sich eine Splittergruppe der polnischen Heimatarmee im Spätherbst 1945 eingenistet. Diese Gruppe bestand zeitweise aus bis zu 16 000 uniformierten Personen, genug um eine ganze Stadt auszulöschen. Diese Armee trug den Kampfnamen "Todesbrigade. Das Mitglieder und auch der Anführer dieser Brigade zu jenem Zeitpunkt in Marienburg waren, erfuhr "Polskaweb News" vom IPN.


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Antwort an Geschichtler

Geschrieben von: krasnaja () am 10-02-2009 21:31

Antwort an Geschichtler

Geschrieben von: krasnaja am 10-02-2009 21:31

Hallo Geschichtler, Ich mochte einmal versuchen, meinen Standpunkt zu erklären. ich will keinesfalls die Rote Armee reinwaschen. Krieg ist ein Ausnahmezustand, Im Eifer des Gefechtes passieren Dinge, die die gleichen Personen im Zivilbereich nie machen würden. Die Krasnaja Armia , die Wehrmacht und die Armia Woiskiego hat gekämpft, dabei auch gemordet und geschändet. 
und immer waren sie davon überzeugt, richtig zu handeln, darum die Verbrechen nach einem Krieg nicht übermaßigt breitgetreten werden sollen. 
Nur so ist es möglich, wieder zu einem gemeinsamen Miteinander zu kommen. 
Ich denke, daß Ihr Land unter der Wehrmacht mehr gelitten hat als unter der CCCP.  
Ich kenne die Geschichte Ihres Landes gut, und meine darum, daß unter Abwägung aller Punkte - und glauben Sie mir, ich mache es mir nicht leicht, die Befreiung/Bestzung/Occopieung durhc die CCCP und später die PZPR - wie Sie wollen, die Beste unter vielen anderen schlecheren Varianten war.  
 
Wir Deutschen haben aus unserer Geschichte gelernt, können sagen: das und das haben wir falsch gemacht, das und das waren unsere Verbrechen, dazu stehen wir.  
Zu diesem Eingeständis ist weder Polen noch Russland fähig.  
Die Kritikbereitshaft zu den eigenen Fehlern ist ein schmerzlicher Prozess, der aber in Polen mit Sicherheit gelernt werden wird.

 

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@ krasnaja

Geschrieben von: Geschichtler () am 09-02-2009 15:50

@ krasnaja

Geschrieben von: Geschichtler am 09-02-2009 15:50

Ich finde es schon erstaunlich wie sie KRASNAJA versuchen die CCCP von den Greultaten an Zivilbevölkerung zu verteildigen. Neeeein, Die Russen Waren es nie... ;-) wenn, dann die Polen... 
Ich persönlich als Pole finde dass die Rote Armee der Polnischen Zivilbevölkerung mehr schaden angetan hat als Wehrmacht.  
Und zum Thema Katyn, in den Opfern wurden Russische Kugeln festgestellt und nicht Deutsche, und das war schon im laufe des Krieges erwiesen dank General Sikorski. Aber die Russische Besatzungs Politik nach dem zweiten Weltkrieg verbat solche Fakten und schob es den deutschen in die Schuhe. 
Als Pole kann ich nur bedauern dass der Winter kam :-(. Denn die Sowjets waren nie die Befreier.

 

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Lernprozess !!!

Geschrieben von: krasnaja () am 26-01-2009 17:59

Lernprozess !!!

Geschrieben von: krasnaja am 26-01-2009 17:59

Eine Replik an Kreis, da Sie mich ansprachen. 
Ich will die aufrichtige Scham vieler Polen über das, was in ihrem Namen anderen Völkern angetan wurde, Deutschen, Tschechen, Juden , keinesfalls kleinreden, es sind aber im heutigen Polen marginale Erscheinungen, die überwiegende Mehrheit in Polen sieht sich als unschuldiges Opfer seiner Nachbarn, gefällt sich, sich die Dornenkrone nur noch tiefer in die Stirn zu drücken. 
Das hat System an dem die katholische Kirche im Konzert mit der Regierung (gleich welcher Couleur) nicht unschuldig ist. Erinnern wir uns noch an Jedwabne vor 8 Jahren ? Auch da wurde, als die Erkenntnisse darüber erdrückend wurden, daß Polen, ganz einfache "Nachbarn", verantwortlich waren, eine Kampagne vom katholischen Klerus initiuiiert, daß die Opfer Handlanger der Kommunisten waren . Nun spricht man in Marienburg ebenfalls davon, daß Kommunisten früher eine Aufklärung vertuscht hätten. 
Kaum Jemand kann sich in die Situation des Jahres 1945 hineinversetzen, Viele Verhungerte, Erfrorene oder auch nur einfach Erschlagende, daß auch Christenmenschen durchaus in eine Situation kommen können persönliche Rache an dem einen oder dem anderen Deutschen zu nehmen dürfte bittere Wahrheit sein. Das ist auch "normal" wenn man "heißgemacht" wird und die Aufrufe Bieruths machten heiß, Rache an den Deutschen zu nehmen.  
Die rd. 1600 Oper in Jedwabne veranlaßten eine Sensibilisierung in Polen für die Überprüfung des eigenen Standpunktes, sich doch etwas mehr als bis dahin eingestanden an der Vernichtung der Juden mitbeteiligt zu haben. Die 2000 Opfer in Marienburg werden auch in Polen einen Denkprozess beginnen lassen, ob man nicht nach Strich und Faden seit eigener Schulzeit über die reine Opferrolle Polens beschwindelt worden ist. 
Das wird sicherlich ein sehr schmerzhafter Prozess sein, insbesondere aber aus einem ganz bestimmten Grund: wer nämlich antritt, und dieses tat Polen, die bessere Seite der Menschen zu vertreten, der muss sich gefallen lassen, daß seine Taten anders gewichtet werden.

 

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Kein Revanchismus

Geschrieben von: Arnold Kreis () am 25-01-2009 21:29

Kein Revanchismus

Geschrieben von: Arnold Kreis am 25-01-2009 21:29

An krasnaja... 
 
Ich glaube nicht dass die jungen Marienburger, die letztlich den Stein ins Rollen gebracht hatten und großes Mitleid mit den deutschen Opfern zeigten, von irgendjemand enttäuscht werden dürften. Diese Leute wissen ganz genau dass es unter ihren Vorfahren genau solche abartigen Menschen wie in Deutschland gab. Trotzdem aber muss diese Sache aufgeklärt werden, auch Polen müssen wissen dass man zu keiner Zeit Kinder töten darf. Die Welt soll wissen wer es war, die Unschuldigen werden sich hierfür entschuldigen, und das war es dann auch. Die Schuldigen sind wahrscheinlich eh tot, oder haben sich jetzt vor Aufregung ins Krankenhaus gelegt. Marienburger sprechen von "unserem Marienburg" und unseren "Marienburgern" und meinen damit auch alle deutsche Bürger der Stadt von früher und heute und das zeigt das wir mit dem gemeinsamen Europa auf dem besten Wege sind...

 

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Marienburg -Katyn, gleich ?

Geschrieben von: krasnaja () am 25-01-2009 19:24

Marienburg -Katyn, gleich ?

Geschrieben von: krasnaja am 25-01-2009 19:24

2 Geschehen standen im Nachkriegspolen explizit für Polens Martyrium, der Aufstand der Armia Krayowa in Warschau - merkwürdigerweiswe dieser Aufstand in Polen gegenüber der Vernichtung des Warschauer Ghettos mit deutlich höherer Wertigkeit , was zudenken gibt - und Katyn, Letzteres in Polen oft als Richtschnur für Vergleiche bemüht wird. .  
Die Haltung in Polen zu Katyn und nun zu den Dingen in Marienburg haben eine interessante Parallelität: Je nach politischer Großwetterlage wurde Katyn den Deutschen angelastet, nicht zuletzt auch darum, um alte Rechnungen zu begleichen, und dann den Russen, um ebenfalls jahrhundertealte Rechnungen zu begleichen. Etwas ähnliches findet nun auch in Marienburg statt: Wusste man schon ganz schnell, wer die Täter gewesen sein müssten . Da es keine Polen gewesen sein können, denn die tun so etwas ja nicht, müssen es entweder Deutsche gewesen sein, die KZ-Häftliche ermordeten, oder es war die Rote Armee, weil es anfangs weder polnische Verbände noch polnische Siedler in Marienburg gegeben hätte. 
Nachdem nun langsam zu erkennen ist, daß die aufgefundenen Skelette "untypisch" für die Mordlust von Deutschen und Russen sind, die Möglichkeit von Polen als Täter nicht mehr gänzlich ausgeschlossen sein kann und auch in früherer Zeit bei Bauarbeiten an gleicher Stelle es sehr unwarscheinlich ist, daß das Massengrab nicht bereits früher entdeckt worden ist, daß aber die PZPR einen Mantel des Schweigens über die Angelegenheit gelegt hat. 
Somit hat man nun wieder einen Sündenbock, dem man es in die Schuhe schieben kann: nun waren es die verfemten Kommunisten, die die Wahrheit vertuscht haben sollen ? 
 
Aber Achtung: diese Sichtweise kann schnell zu einem fürchterlichen Bumerang werden. Wenn die PZPR aus Gründen der Staatsräson gegenüber der CCCP - wie auch früher im Fall Katyn - geschwiegen hat, so ist es sehr warscheinlich, daß in Polen das (Wieder)Auffinden der Skelette genüsslich als Anklage gegen Russland mißbraucht worden wäre, wie es oft und gerne in Fall Katyn ist  

Der pietätlose Umgang mit der Ruhe der Toten durch den Einsatz von Radladern läßt Schlimmes befürchten, das man in Polen möglichst nicht zur Kenntnis nehmen wollte, daß warscheinlich diese 2000 Menschen bei der Ausräumung der Deutschen durch Polen ums Leben kamen. 
Wenn es denn Polen gewesen sein sollen, so wäre das schlimm. Noch schlimmer allerdings wäre es, wenn diese 2000 Menschen als Deutsche Märtyrer stilisiert und missbraucht werden sollten, wie auch Katyn von Polen missbraucht wurde und wird. Auch hierzu eine Parallele zu Marienburg. Katyn ist in gewisserwei

 

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Herr

Geschrieben von: vertigo () am 25-01-2009 12:42

Herr

Geschrieben von: vertigo am 25-01-2009 12:42

Wieder einmal offenbart sich durch polnische Offizielle eine merkwürdige Verdrängung objektiv gebotener Aufklärung!Anders als bei Katyn sollen offensichtlich mögliche Täter aus dem Befreierbereich-Rote Armee oder Polnische Heimatarmee AK-nicht mit derartigen Gräueltaten in Verbindung gebracht werden.Sollten Ermittlungsbehörden nicht oder nur widerwillig ermitteln,wäre unter der Geltung Europäischer Rechtsgrundsätze,denen auch Polen unterliegt,ein Ermittlungsverfahren gegen Staatsanwälte wegen Strafvereitelung einzuleiten. Hoffen wir,dass es dazu nicht kommen muss und die sich der Objektivität verschriebenen Kräfte in Polen die Oberhand gewinnen.

 

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