Polen ist zur Zeit Europas größte Baustelle, der Bedarf an Bau- Gerät und Material ist gigantisch, was natürlich auch nicht der polnischen Mafia entgangen ist, deshalb setzen die Verbrecher jetzt immer mehr auf den Diebstahl von Baumaschinen und wertvollem Baumaterial. Nach Informationen des polnischen CBS (ähnlich dem amerikanischen FBI), könnte inzwischen jede dritte Baumaschine in Polen aus einem Diebstahl in Deutschland und anderen westlichen EU Staaten stammen. Nicht viel weniger soll die polnische Mafia auch mit gestohlenen Landmaschinen jeder Größenordnung verdienen, die Tag für Tag über die offenen Schengen- Grenzen Polen erreichen. Mehrere Hundert Millionen Zloty Gewinn sollen so schon seit der Schengen Erweiterung in die Kassen der organisierten Verbrecher gelandet sein. Der Schaden für die Bestohlenen dürfte alleine in Deutschland in die Milliarden gehen und die Opfer können nur machtlos zusehen, in der Annahme dass sie Einzelfälle seien, da gewissenlose Politiker den Ermittlungsbehörden einfach einen Maulkorb verpasst haben, wodurch das Ausmaß der grenzüberschreitenden Kriminalität den Bürgern verborgen bleibt.
"Polnische Baufirmen profitieren massenhaft von gestohlenen Baumaschinen" - informierte in diesen Tagen ein anonymer CBS Agent die wichtigsten polnischen Medien. Nach seiner Aussage verdient die Mafia in erster Linie schon heute mehr als in den 90er Jahren da Polen eine einzige Baustelle sei und man sich gierig auf billiges Gerät und Material stürze. Der Diebstahl bei der ausländischen Bauwirtschaft habe inzwischen den traditionellen Handel mit gestohlenen PKW auf Platz 2 verdrängt. Auch die Landwirtschaft profitiere erheblich von der neuen Freizügigkeit an den Grenzen. Große Mengen von wertvollen Traktoren und sogar riesigen Mähdreschern werden problemlos nach Polen verbracht. Der Diebstahl und das Verbringen solcher Gerätschaft ins Ausland sei ein Kinderspiel, da man oft weder einen Schlüssel, noch eine Zulassung hierzu brauche und wenn dann mal ein Zündschloss stört, dann werden einfach nur zwei Kabel zusammengesteckt und das Ding läuft- sagte der CBS Mann. Die polnische Polizei schaut allerdings den Geschehnissen nicht tatenlos zu. In ganz Polen laufen unzählige Ermittlungen wegen Hehlerei gegen Baufirmen. Gleiches geschieht derzeit auch vielen Bauern, die vielleicht mit gutem Gewissen einen günstigen gebrauchten Traktor mit EU Geld erworben hatten und nun nach dem Kauf von Ersatzteilen die durch den Großhändler verständigte Polizei im Haus haben.
Polen hat seit kurzem Zugriff auf die Datenbanken von Interpol und Europol. Dieses Privileg geniesst wahrscheinlich auch der Informant vom CBS, sodass seine teilweise sehr detaillierten Informationen aus Deutschland und Großbritannien bezüglich der polnischen organisierten Kriminalität auch hiervon profitierten. Demnach verschwinden in diesen Ländern täglich jede Menge LKW, Radlader, Traktoren, Bagger und anderes Gerät. Der "König" dieser Mafia soll angeblich ein in Deutschland bedeutsamer Geschäftsmann sein, der dort auch eine große Firma besitze. Es handele sich hierbei um einen ehemaligen polnischen Mafioso der 90er Jahre. Die polnische Polizei gibt offen zu dass ein großer Teil des organisierten Diebstahls in Westeuropa von polnischen Hand durchgeführt wird. Die Organisationen profitieren in erster Linie von der großen Anzahl ihrer Mitarbeiter vor Ort, die z.B. gestohlene Lastwagen oder Landmaschinen vor ihrer Überführung nach Polen "legalisieren", wozu auch schon mal einfach eine deutsche GmbH gekauft werde. Aber das sind Peanuts an Aufwand zum Verhältnis der Werte der Diebesgüter. So ein vernünftiger LKW kostet schon so um die 200 000 Euro, also so viel wie 4 gute, neue, deutsche PKW.
Bestätigung dieser Informationen des polnischen CBS Agenten und der Polizei finden wir unweit der deutschen Grenze zu Brandenburg, wo man kürzlich bei einem Händler für gebrauchte Bau- und Landmaschinen in Gorzow (Landsberg) alle ausgestellten Maschinen im Wert von einigen hundertausend Euro beschlagnahmte, denn diese stammten allesamt aus Diebstählen in Deutschland. (Infos: Gzegorz Domarecki Staatsanwaltschaft Gorzow). Interessant sind auch die erschreckenden Erkenntnisse der Firma Caterpillar in Polen (Info: Jan Ołpiński), die in ihren Datenbanken immer öfters bei den Ersatzteilbestellungen auf Käufer von gestohlenen Baumaschinen trifft. Gestohlenes und geraubtes in der EU was tagtäglich über die offenen Ostgrenzen auf Nimmerwiedersehen verschwindet muss einfach gigantisch sein, aber es kurbelt die Wirtschaft an denn man braucht ja Ersatz, meinen sicherlich auch der deutsche Innenminister und sein Kollege des Wirtschaftsressorts. Aus polnischer Sicht ist es Dummheit wenn man sein Auto oder eine Baumaschine einfach ungesichert herumstehen lässt. Hierin sind die Deutschen Weltmeister, weil ihnen die Politiker immer wieder vorgaukeln, dass die Kriminalität im Lande kaum Probleme macht oder gar zurückgeht, insbesondere seit der Schengen Erweiterung.
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