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Waffenindustrie zeichnet Gaddafi aus

Veröffentlicht in : Nachrichten, Wirtschaft




Angriff auf LibyenTripolis - Der größte Held der Waffenlobby des noch jungen 21. Jahrhunderts war ohne jeglichen Abstrich George W. Bush. Er verstand es ausgezeichnet mit seinem britischen Juniorpartner Tony Blair unter dem Markenzeichen "War on Terror" immer neue Kriege bzw. Konfliktherde zu schaffen, welcher der mit ihm auch familiär verbundenden Waffenindustrie alljährlich hunderte Milliarden in die Kassen spülten. Mit im Bunde natürlich auch führende Russen, welche schon traditionell die Gegner der USA mit teurem Kriegsgerät belieferten. All diese Waffen, welche nach Überzeugung von "Polskaweb" überhaupt nur in ganz geringer Zahl bis heute zum Einsatz kamen und möglichweise teils sowieso nur auf Papier existieren (z.B. Atomwaffen), muss hauptsächlich die "Ameise", also der kleine Mann in aller Welt finanzieren. Im Gegenzug darf er dann aber auch ungestraft und aus voller Brust Bush, Merkel, Sarkozy oder Gaddafi beschimpfen. Am Beispiel der aktuell in Libyen laufenden "alliierten Operation", unter der nichtssagenden Bezeichnung "Odyssey Dawn", kann man klar erkennen wer einzig Vorteile aus eigens hierfür geschaffenen Konflikten zieht und was der Ameise so pro Tag fürs "Schimpfen" aus der Tasche gestohlen wird. 

Seit die Operation "Odyssey Dawn" läuft ist der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi nicht mehr in Tripolis sondern in einem seiner Paläste in der Nähe von Bengazi. Hier kann er relaxen und mit Ruhe die "Toten" zählen. In einem für ihn eigens gebautem Aquapark im Südflügel seines Anwesens hat er seinen Kommandostand eingerichtet. Im Hintergrund sieht man, auf einem in der Halle künstlich angelegten Sandstrand, sein Beduinenzelt und ein ausgestopftes Kamel stehen. Seine engste Leibgarde aus 25 Frauen hat nicht nur die Uniform, sondern auch die Unterwäsche ausgezogen. Man kichert, fummelt, trinkt Cocktails und geniesst die Zeit des Krieges. Gaddafi selbst ist allerdings bei seinem Hobby. Er ist nämlich Waffennarr und die bewaffnte Auseinandersetzung mit den Alliierten in seiner Nähe fasziniert ihn, wobei er natürlich im Hinterkopf auch das Geschäft hat, denn er ist ja schliesslich Mitgesellschafter an der Firma "Odyssey Dawn". Am liebsten sieht er so deshalb wenn ein Flugzeug des Gegners "abgeschossen" wird, denn dies bringt ihm z.B. bei einer F16 glatte 6 Millionen Dollar Provision, 15 Prozent ihres Neuanschaffungs- Preises.

Dass aber auch Kleinvieh nicht zu verachtenden Mist macht, bewies die Koalition bereits am ersten Tag der Operation. Rund 160 ferngelenkte US- Tomahawk Raketen (Version IV) wurden zumindest verbal auf Ziele in Lybien abgefeuert. Bei einem Stückpreis von über einer Million Dollar macht dies schon einmal 160 000 000 aus, also 24 Millionen $ für Franchisepartner Gaddafi. Und wenn die Briten ballern, klingelt es gar noch kräftiger. Ihre aus Tornado- Kampfjets abgeschossenen Marschflugkörper haben je nach Modell zwei unterschiedliche Preise: 1.800.000 sowie 1.350.000 $ Stück pro Stück. Zur Stunde ist das "nuklear betriebene" U-Boot HMS Triumph der Royal Navy allerdings waffenlos, denn in den letzten drei Tagen hatte man angeblich eine solche Menge von Raketen abgeschossen, dass die Vorräte sich erschöpften. Laut Quellen aus dem britischen Verteidigungsministeriums sollen sogar schon 20 % des gesamten Marschflugkörper- Arsenals des Vereinigten Königreichs in Libyen gelandet sein. Natürlich will jetzt jeder Geld verdienen und so tummeln sich in der Gegend nicht die Amerikaner mit ihren Flugzeugträgern Nimitz und USS Enterprise , sondern auch Vertreter der Waffenindustrien Belgiens, Deutschlands, Polens, Frankreichs, Großbritanniens, Amerikas, Kanadas, Norwegens, Dänemarks, Italiens und Spaniens mit ihren Produkten. Für jede abgeschossene Patrone muss doch eine neue her.

Die Russen verdienen natürlich auch an diesem "Konflikt" und wenn es nur beim Kraftstoff ist den sie tagtäglich den Alliierten im Mittel- und Roten Meer liefern. Alleine der erste Tag der Operation "Odyssey Dawn" dürfte nach grober Überschlagung mindestens eine halbe Milliarde Dollar gekostet haben. Hinzu kommen noch etliche weitere Millionen für die nächtlichen Transporte von "Flüchtlingen" aus tunesischen Häfen in die EU, welche die alliierten Schiffe hauptsächlich durchführen. Ob Gaddafi auch hier per Kopfgeld beteiligt ist, wurde bisher nicht bekannt. Je nachdem wie lange der falsche Krieg läuft, könnten dies auch viele Millionen für den ebenso falschen Beduinen sein. Erinnern Sie sich eigentlich noch an die sowjetischen Gummipanzer, an die falschen SS-20 Raketen bei Paraden auf dem Roten Platz in Moskau ? Ähnliche Fassaden hatte auch der Westen im kalten Kriege. Dies war aber keine Täuschung des angeblichen Feindes, sondern Betrug an den steuerzahlenden Ameisen. Die weitaus meisten Menschen glauben aber nicht an Verschwörungen sondern nur an das was ihnen die Bibel oder Bild-Zeitung vorgibt. Dies ist die wahre Kraft derjenigen welche regelmäßig "Revolutionen und Kriege" anzetteln.
 

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Berlusconi

Geschrieben von: Dr. Kranz () am 24-03-2011 13:06

Berlusconi

Geschrieben von: Dr. Kranz am 24-03-2011 13:06

Wenn Gaddafi seine Sache gut macht und lange durchhält, wird Berlusconi ihn sicherlich nochmals die Hände küssen. Seit 1989 rutschten anständige Menschen nun immer tiefer in den Abgrund. Gegen den Teufel auf Erden haben sie keine Chance.

 

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Mittwoch, 23. März 2011
 

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