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Katyn Dokumente: Nichts neues von Medwedew |
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Samstag, 8. Mai 2010 |
Moskau - Als "Eine nette Geste aber leider nichts Neues" bezeichnete am Samstag ein Historiker der polnisch- russischen Geschichtskommission die Übergabe von 67 Aktenbänden aus dem Katyn-Archiv an den polnischen Sejm Marschall Bronislaw Komorowski in Moskau. Kreml Chef Dmitri Medwedew selbst war extra hierzu in die polnische Botschaft gekommen, wo Komorowski vor der am Sonntag stattfindenden alliierten Siegesfeier zum 65. Jahrestag nach Kriegsende, die Nacht verbringen wird.
Komorowski, der seit dem tragischen Tod von Präsident Lech Kaczynski übergangsmäßig die Amtsgeschäfte führt, war auch nicht mit leeren Händen gekommen, sondern führte eine ganze Reihe von hohen Orden mit sich, mit welchen er u.a. Gruppe von 20 Russen für ihre Verdienste bei den Untersuchungen der Flugzeugkatastrophe von Smolensk austattete. Hierunter Feuerwehrmänner, welche große Mühe hatten zwei kleine Feuer an Wrackteilen zu löschen, Staatsanwälte die noch nichts gesagt haben und Mitarbeiter des forensischen Institutes in Moskau, welche bei den Identifizierungen der Opfer "Großzügigkeit" bewiesen hatten.
Den Verdienstordens der Republik Polen erhielten auch drei Ermittler für ihre "herausragende Beiträge zur Studie und Offenlegung der Wahrheit von Katyn". Die Ausgezeichneten übergaben ihrerseits dem polnischen Vertreter die an derr Absturzstelle in Smolensk gefundene Plakette mit dem polnischen Adler, welche vorher die Lounge des Präsidenten in der Tupolew schmückte. Der Historiker Prof. Wojciech Materski: "Die von Präsident Medwedew übergebenen Katyn- Akten waren bereits vor langer Zeit offen gelegt worden. Wir kennen die Dokumente alle. Die Überreichung ist eine nette Geste, bereichert aber nicht unser Wissen."
Der deutsche Nachrichten Sender N-TV meldete hierzu: "Spätestens seit der Flugzeugkatastrophe von Smolensk taut der Dauerfrost zwischen Moskau und Warschau. Jetzt geht der russische Präsident Medwedew einen weiteren Schritt auf Polen zu und übergibt Geheimdokumente zum Massenmord von Katyn". Dem haben wir nur noch hinzuzufügen, dass Komorowski völlig unverständliche Dinge tut und sagt, wie schon sein Sprecher, der vor einigen Tagen während der Beerdigung eines Opfers der Katastrophe von Smolensk ins offene Grab fiel und danach abgelöst werden musste. Angeblich war er sturzbetrunken. Der N-TV Redakteur etwa auch ?
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