POSEN - Ende Mai wird im Gelsenkirchener Stadion der polnische Schwergewichtsboxer Albert Sosnowski seine Handschuhe überziehen, um WBC Weltmeister Vitali Klitschko aus der Ukraine möglichst auf die Bretter zu schicken. In Interviews mit Medien gibt der sympathische Pole sich zwar nicht wie andere vor ihm siegessicher, verspricht aber einen Kampf, der beweisen soll dass auch eine Legende für einen Polen nicht unschlagbar ist. "Wenn man den Medien glauben kann, habe ich bereits verloren, doch abwarten, ich spüre keinerlei Druck und auch ein Klitschko ist zu überwinden" - sagte Sosnowski am Mittwoch im polnischen Radio.
" 11 Jahre habe ich hart daran gearbeitet, gegen einen Weltmeister boxen zu dürfen und auf dem Niveau zu sein, wo ich mich jetzt befinde. Ich spüre überhaupt keinen Druck, denn dieser Kampf ist für mich die Erfüllung meiner Träume. Zudem ist es ja bekannt, dass der Sport mein Job ist und somit spielt auch die finanzielle Frage natürlich eine große Rolle."
"Es ist aber offensichtlich, dass ich mich für einen WM-Kampf entschlossen habe um weiter zu kommen und natürlich auch zu gewinnen. Klitschko ist ein harter Gegner. Manche Trainer sagen, er spielt in einer anderen Liga, aber ich habe überhaupt keine Probleme mit meiner Verdauung. Ich respektiere ihn nicht nur als eindrucksvollen Sportler, sondern auch als Mensch. Aber er ist keine Maschine, somit entscheidet sich alles im Ring. Herangehensweise und Einstellung werden mitentscheidend sein."
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