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68. Jahrestag des Pogroms von Jedwabne

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Die Einwohner von JedwabneIn der Gemeinde Jedwabne (Podlachien) im Nordosten Polens findet heute eine Feier zum Gedenken der hier am 10. Juli 1941 durch Nachbarn ermordeten bis zu 1600 Juden gedacht. Die Gedenkfeier am Mahnmal wird durch den polnischen Oberrabbiner Michael Schudrich und einer Delegation aus Warschau, unter der Leitung des Vorsitzenden des Verbandes der jüdischen Religionsgemeinschaften in Polen Piotr Kadlcik, durchgeführt werden. Wie schon in der Vergangenheit, ist damit zu rechnen, dass sowie die katholische Kirche, als auch die Bewohner von Jedwabne die Veranstaltung boykottieren werden. Vor dem Ende der Sowjetunion hatte man alleine die deutschen Besatzer für das Massaker verantwortlich gemacht. Erst nach dem Ende der Sowjetunion kam heraus, dass die Mörder keine Deutschen, sondern die eigenen Nachbarn waren, die aus Habgier und Rassenhass ein Blutbad in Jedwabne angerichtet hatten.

"Am 10. Juli 1941 wurde die jüdische Bevölkerung Jedwabnes von polnischen Einwohnern auf dem Marktplatz zusammengetrieben, nachdem einzelne bereits dort misshandelt und umgebracht worden waren, wurde die Juden in eine außerhalb des Ortes gelegene Scheune getrieben und bei lebendigem Leibe verbrannt. Das Pogrom überlebten nur wenige Juden – ihr Besitz wurde geplündert und von Polen übernommen" kann man heute offiziell, ausser in Polen, überall lesen. Nach 1960 errichtete die Stadt allerdings einen Gedenkstein mit dem sinngemäßen Wortlaut: "Hier ereignete sich ein Martyrium der jüdischen Bevölkerung. Am 10. Juli 1941 verbrannten Gestapo und Hitler-Polizei 1.600 Personen bei lebendigem Leib." Als dann später herauskam, dass diejenigen welche diesen Gedenkstein anfertigten wohl selbst als Täter in Frage kamen, änderte man zeitweilig den Wortlaut in "Von Deutschen inspirierte lokale Bande" und schraubte die Opferzahl auf ein Fünftel herunter. Heute steht dieser Gedenkstein nicht mehr. Juden haben ein eigenes Mahmal aufgestellt. Doch die Einheimischen lehnen dieses "Fremdobjekt des Hasses" in ihrer Gemeinde ab. Sie haben gelernt mit den Lügen und Verschleierungen zu leben und werden es auch weiter tun.

Zu einer Gedenkfeier vor 8 Jahren in Jedwabne war erstmals mit dem polnischen Staatspräsident Aleksander Kwaśniewski auch ein Politiker am Mahnmal erschienen. Er bat das jüdische Volk um Vergebung für das Verbrechen seiner Landsleute am jüdischen Volk. Kwaśniewski musste allerdings für diese Worte jahrelange Kritik, auch aus den Reihen seiner eigenen Partei, einstecken. Ähnliche Pogrome wie in Jedwabne gab es auch in etwa zwei Dutzend weiteren Orten in jener Zeit. Polen tut sich allerdings erneut schwer die historischen Fakten anzuerkennen und leugnet allgemein die eigenen Verbrechen des letzten Jahrhunderts. Wenn früher man selbst von 1600 in Jedwabne ermordeten Juden durch die deutsche Wehrmacht und Polizei sprach, so sind es heute, nachdem die Deutschen es wohl doch nicht waren, nur noch 300 Menschen die in einer Scheune verbrannt wurden und 40 weitere Juden die meist in ihren Wohnungen oder Häuser ermordet wurden. Dies will zumindest das polnische Institut des Gedenkens (IPN) herausgefunden haben, obwohl man ein damals angelegtes Massengrab niemals komplett untersuchte. Eine ähnliche Vorgehensweise dieser Behörde mit staatsanwaltlicher Funktion musste man auch zuletzt in Malbork (früher Marienburg) erleben, wo man über 2000 Deutsche, meist Frauen und Kinder, mit Baggern exhumierte und ein Massengrab wieder zuschaufelte, obwohl noch garnicht alle menschlichen Überreste geborgen worden waren.

Update:

Die Gedenkfeier wurde am heutigen Jahrestag überraschenderweise nicht einmal durch die Stadt Jedwabne vorbereitet. So konnte nur eine bescheidene Gedenkfeier am Gedenkstein stattfinden. Kein Bürger hatte Kerzen aufgestellt, kein Politiker oder Stadtangestellter kam, niemand ausser Juden waren am ehemaligen Ort des Grauens. Aus Warschau war auch der israelische Botschafter gekommen. Er war traurig darüber, dass keine Bewohner von Jedwabne gekommen waren. In den Medien war am Freitag erneut zu lesen, dass die polnische Verantwortung für das Pogrom umstritten sei.


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Völkermord in Polen von 1945 - 1948

Geschrieben von: Igor Wolf () am 11-07-2009 03:16

Völkermord in Polen von 1945 - 1948

Geschrieben von: Igor Wolf am 11-07-2009 03:16

Das ist der Text meines Antwortbriefs auf eine Email der Stadtverwaltung von Nordhorn mit Kopien and den Bürgermeister von Monheim und Rychlowski, den Lügner von Marienburg: 
 
Sehr geehrter Herr Richter, 
 
vielen Dank für Ihre Mitteilung, dass Herr Bürgermeister Hüsemann dem Bürgermeister von Marienburg, Rychlowski, gegenüber seine Meinung über den unchristlichen Umgang mit den sterblichen Überresten von Deutschen, die nach dem Krieg in Marienburg in unmenschlicher Weise ermordet worden, geäußert hat. 
 
Ich weiß natürlich nicht, welche Meinung Rychlowski gegenüber geäußert wurde und aus Höflichkeit werde ich nicht danach fragen sondern davon ausgehen, dass es die einzig richtige Meinung war, die man haben kann. 
 
Wie Ihnen mittlerweile bekannt sein dürfte, wurde es seitens Polen abgelehnt, diese sterblichen Überreste, nachdem man sich monatelang in Lügen verstrickt und diese Überreste wie Abfall behandelt hatte, in Marienburg, der unmittelbaren Heimat dieser Opfer, zu bestatten. Sie sollen auf einem Soldatenfriedhof bestattet werden. Also dort, wo es schwer sein wird, mahnende Erinnerungen an den von Polen ausgeführten Völkermord an zivilen deutschen Opfern, deutschen Kindern, Frauen und Greisen, zu zelebrieren. 
 
Deutsche Politiker haben jedoch neben der Arroganz polnischer Chauvinisten einen erheblichen Anteil an diesem abscheulichen Umgang mit sterblichen Überresten deutscher Bürger.  
 
In jedem anderen Land in der Welt wäre es sofort zum Abbruch jeglicher Beziehungen zu einem derartigen Staat, wie ihn Polen repräsentiert und der unwiderruflichen Forderung nach absoluter Aufklärung gekommen. 
 
Wie bereits gesagt, sehe ich in der Reaktion des Bürgermeisters von Nordhorn den Anfang erster richtiger Maßnahmen gegenüber polnischen sog. Partnerstädten und polnischen Politikern. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Igor Wolf

 

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Zensur

Geschrieben von: Igor Wolf () am 11-07-2009 02:40

Zensur

Geschrieben von: Igor Wolf am 11-07-2009 02:40

Geschrieben von: Pro Intellekt am 10-07-2009 21:01: Hinweis von Polskaweb: 
Dieser Kommentar wurde wegen Unsachlichkeit nicht veröffentlicht. Bitte diskutieren Sie Inhalte in unserem Forum.  
Polskaweb will Forum für Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland sein. Dazu gehört, dass keine einseitige Zensur eingeführt wird. Jedem deutschen Foristen ist es schon passiert, dass seine Beiträge abgeändert oder gar nicht erst veröffentlicht werden. Die Beiträge von Rassisten wie Polski Ojczyzniczek, Rudy u.a. mit rassistischen, hetzenden Inhalten, in denen tagelang in übler Art darüber gehetzt wird, dass Deutsche aus Kasachstan, Kirgisien gar keine Deutschen sind und ähnliche hochintelligente Beiträge, werden unzensiert veröffentlicht.  
Jeder deutsche Forist kann die Probe machen: er braucht nur zu schreiben, dass Deutsche an den Pogromen in Kielce gar nicht teilnehmen konnten, weil sie entweder vertrieben oder bereits ermordet waren. Dann mal schaun, was wegzensiert wird. 
Auch Polskaweb muss wissen: Aussöhnung ist nur möglich, wenn man in Polen endlich anfängt über die Unmenge polnischer Verbrechen seit Wiederherstellung dieses Staates 1919 nachzudenken, wiedergutzumachen und vor allem sich zu entschuldigen. In Deutschland, nur als Hinweis, verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass man sich mit diesem Polen wie es jetzt ist, nicht versöhnen wird. Das wird Deutschland nicht, Polen jedoch sehr schaden!

 

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Rufmord

Geschrieben von: Rudy () am 10-07-2009 10:56

Rufmord

Geschrieben von: Rudy am 10-07-2009 10:56

Man muß bedenken daß Jedwabne nach ausbruch des zweiten Weltkrieges an die Sowjetunion viel. (Ribbentrops und Molotovs Teilungplan Polens) 
Und was mit den Polen geschah als die Russen in Jedwabne einmarschiert sind, wird hier nicht erwähnt. 
Oftmals lieferten Juden Polen an die Russen aus, die schließlich ermordet wurden, oder in Gulaks deportiert wurden.In dieser Zeit haben sehr viele Juden im Sowjetisch besetzten Teil Polens aktiv mit der sowjetischen NKVD zusammen an der Ausrottung der polnischen Intelektuellen dort gearbeitet. 
Dies geschah in vielen dieser Ostgebiete. 
Und als diese Gebiete später von der Wehrmacht eingenohmen wurden, war es eine art Vergeltung die die Polen an den Juden Ausübten. Der Punkt ist der, es werden diese erwähnten Hintergründe nie erwähnt.

 

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Freitag, 10. Juli 2009
 

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