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Jaroslaw Kaczynski ist beunruhigt über russische Politik |
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Donnerstag, 14. September 2006 |
Der polnische Ministerpräsident sprach während seiner USA Reise mit Journalisten der Washington Post über die Beziehungen Polens zu Russland. Kaczynski sagte dass sehr berunruhigt sei über das Aufstellen russischer Raketen entlang der weißrussischen Grenze zu Polen. Die Beziehung zu Russland ist zermürbend und bei vielen Menschen kommen alte Ängste wieder hoch. Wir haben deshalb vor mit den USA weitere Vereinbarungen zu unserem Schutze zu treffen und neue moderne Waffensysteme zu zu erwerben.
"Wir können nicht ratlos bleiben angesichts der aufkommenden Bedrohung durch Russland, führte der polnische Premier weiter auf. Rußland rüstet die Raketenbasen Weißrußlands mit seinen modernsten Raketen vom Typ S-300 auf. Die ersten Waffen sollen bereits im April diesen Jahres im Lande eingetroffen sein. Auf die Frage zur Stationierung des amerikanischen Raketenabwehr Schildes in Polen sagte Kaczynski: "Wir sind offen für jegliche Verhandlungen in dieser Sache, aber wir befürchten dass Polen, im Falle eines Krieges, einem Erstangriff ausgesetzt sein würde, provoziert durch die amerikanischen Abwehrstellungen, deshalb wollen wir im Tausch gegen solche Stellungen mehr Garantien von Amerika". Das waren dann schon ganz andere Töne als noch vor wenigen Tagen, wo es in Warschau noch darum ging, sich die Raketenstellungen der Amerikaner im Lande fürstlich bezahlen zu lassen. Inzwischen sind aber wahrscheinlich nach Warschau auch die Gerüchte durchgekommen, dass die Amerikaner, wohl genervt durch die polnische Art die Dinge regeln zu wollen, ihre Raketenabwehrschilder für Europa nun doch lieber in Großbritannien aufbauen wollen. Laut einem Bericht der "Times" soll das Pentagon die britische Regierung gefragt haben, ob die USA Großbritannien als europäische Basis für das amerikanische Raketen-Abwehrsystem nutzen könne.Dies scheint aber der polnischen Regierung nun doch nicht mehr so zu gefallen, denn bei den ganzen Verstimmungen Polens mit den grossen Nachbarn, fühlen Sie sich mehr denn je auf die USA angewiesen. Top Artikel
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