11:23:04

Schwindler Zuckerberg und die Facebook- Aktie

Schwindler Zuckerberg und die Facebook- Aktie

NEW YORK - Schon seit Monaten haben vor allem Turner, Murdoch- und auch Springer Medien die Welt auf den angeblich "größten Börsengang der Geschichte" vorbereitet. Am vergangenen Freitag schlug denn auch die Stunde der Wahrheit für das bekannte Social-Netwerk "Facebook", de...

Horror: Wiesenthals

Horror: Wiesenthals "Geist" in Auschwitz unterwegs

Kraukau - Er steht auf unserer Liste der größten Versager des 20. Jahrhunderts auf einem der ersten Plätze. Vor knapp 7 Jahren soll er angeblich gestorben sein, doch jetzt wurde er ausgerechnet in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz in Polen fotografiert....

Volksbetrug: Wolfgang Thierse ist gar kein Ossi !

Volksbetrug: Wolfgang Thierse ist gar kein Ossi !

BERLIN - Wer erinnert sich nicht an die bärtigen Gesichter sowie wenig attraktiven Frauen unter den Oppositionellen im Osten während und nach dem Fall der Mauer, die sich auch gerne als Dissidenten promoten liessen. Genau solche waren denn auch jene die später im vereinten ...

Polnische Medien: Wird die Euro ein Flop ?

Polnische Medien: Wird die Euro ein Flop ?

BRESLAU - Das Stadion in der niederschlesichen Metropole Breslau gilt als zentralster Ort für die meisten Fans der Euro 2012 die aus dem westlichen Ausland erwartet werden. Doch anstatt nun 3 Wochen vor dem Anpfiff sich technisch und räumlich auf den Ansturm vorzubereiten i...

Schock: Weiterer Bundespräsident als Betrüger entlarvt

Schock: Weiterer Bundespräsident als Betrüger entlarvt

WIEN - Zu seinem Staatsbegräbnis am 7. Juli 2004 waren tausende Menschen erschienen. Es war wohl ein sehr bedeutendes Ereignis, denn seit dem Kriegsende 1945 waren in Österreich noch nie so viele Staatsoberhäupter auf einmal erschienen. Unter den Trauergästen befanden sich ...

Rentenreform: Beispiellose Ungerechtigkeit

Rentenreform: Beispiellose Ungerechtigkeit

WARSCHAU - Polen arbeiten mit 1980 Stunden pro Jahr mehr als alle anderen Europäer wofür ihnen natürlich Dank gebührt. Die polnische Regierung unter Donald Tusk hatte deshalb schon vor einiger Zeit eine Rentenreform beschlossen und einen entsprechenden Entwurf ins Parlament...

Einschulung versagt: Deutsche kennt polnische Nationalhymne nicht

Einschulung versagt: Deutsche kennt polnische Nationalhymne nicht

POZNAN - Wir würden es nicht glauben was hier in Polen Usus ist, wenn wir nicht selbst Einblick in die entsprechende Materie zur Einschulung eines deutschen Kindes in einer polnischen Schule gesehen hätten. Der fünfeinhalbjährigen Tochter eines in Polen tätigen deutschen N...

Luxus- Wohnungen auf Minenfeld gebaut

Luxus- Wohnungen auf Minenfeld gebaut

TORUN - Mehr als 40 Panzergranaten und über 10 000 Stück Munition aus deutscher Produktion wurden jetzt auf einer fast fertiggestellten Luxus- Wohnanlage in der Kopernikus Stadt Thorn gefunden. Bei der Anlage von Grünbereichen im Innenhof eines Blockes war ein Gärtner mit s...

Angebot

User Login






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Immer mehr Polinnen zieht es in den Westen E-Mail
Sonntag, 23. April 2006
Artikelinhalt:
Immer mehr Polinnen zieht es in den Westen
Seite 2


Seite 1 von 2

Ich mag es nicht, immer nur auf der Stelle zu treten?, erklärt Marta, die seit knapp einem Jahr in Prag lebt. Ihr Wunsch nach Veränderung hat sie aus ihrer Heimatstadt Lublin erst zum Studium nach Krakau geführt und anschließend nach Belgien und Schweden.

Reisen in den Westen sind heutzutage nicht mehr der Elite vorbehalten, sondern allen Bürgern möglich. Schätzungen zufolge warten in den Mitgliedstaaten der EU bis zu 370.000 freie Stellen auf die Neuankömmlinge. Um diese zu besetzen, werden gezielte Programme gestartet, so das ?Europäische Jahr der Mobilität der Arbeitnehmer 2006?.

In Deutschland, Italien und Großbritannien arbeiten viele Polen, darunter eine steigende Zahl von Frauen. Dies ist vor dem Hintergrund eines weltweiten Trends zu sehen. Die zunehmende Auswanderung von Frauen hat in den siebziger Jahren in den USA begonnen. Damals wurden Kinderfrauen und Haushaltshilfen gesucht, deren Stellen größtenteils von Immigrantinnen besetzt wurden. Die Ethnologin
Rhacel Salazar Parrenas bezeichnete diese Frauen als ?Dienerinnen der Globalisierung?. Dieses Phänomen ist inzwischen auch im Rest der Welt verbreitet. Hausangestellte aus Süd-Ost-Asien arbeiten für wohlhabende Familien in Kuwait und Saudi-Arabien, während Polinnen und Ukrainerinnen nahezu ein Monopol auf die Posten von Haushaltshilfen in Berlin, Rom und Brüssel haben.

Diese Frauen wollen ein besseres Leben, sie haben mehr Gründe, ihr Land zu verlassen, als die migrierenden Männer. Nur ein Drittel der Polinnen hatten in ihrem Heimatland eine feste Stelle, im Gegensatz zu 46% bei den Männern; jede Zweite gibt Perspektivlosigkeit als ausschlaggebenden Grund für ihre Entscheidung an. Auf dem polnischen Arbeitsmarkt ist eine Frau ein Arbeitnehmer zweiter Klasse, ihre Bezahlung liegt im Schnitt 20% unter der der Männer.

Die Emigrantinnen können in zwei Gruppen geteilt werden: Zum einen Frauen ab 40 und Rentnerinnen. Sie stammen aus Gegenden, die von Massenarbeitslosigkeit betroffen sind und gehen fort, um das Familienbudget zu retten. Zum anderen junge Frauen zwischen 25 und 30 aus der Großstadt, die ?für sich selbst? wegfahren. Diese Gruppe verzögert ihre Ausreise meist bis zum Ende der Ausbildung. Während die Mamas und Omas einfachen Tätigkeiten in Belgien, Italien und Deutschland nachgehen, suchen ihre Töchter ihr Glück in Großbritannien oder jenseits des Atlantiks.

Schöne neue Welt?

Joanna, eine frischgebackene Politologin, kam just an dem Morgen in London an, an dem die Stadt von den Terrorattentaten lahm gelegt wurde. Doch das ließ ihren Traum nicht platzen: ihr Studium fortzusetzen und die Welt zu erobern. Sie wollte sich neue Chancen eröffnen, indem sie ihr Englisch verbesserte. Heute sagt sie, dass sie ein Glückpilz sei, weil sie in einem DVD-Verleih arbeitet. Die meisten ihrer Freundinnen müssen sich als Kellnerinnen durchschlagen.

Für Krysia dagegen gehören Ferienjobs im Ausland fast zur Familientradition, denn vor über 20 Jahren sind ihre Eltern schon zum Arbeiten in den Westen gefahren. Das Bedürfnis nach finanzieller Unabhängigkeit und Neugier führten sie nach London. Nach enttäuschenden Erfahrungen als Kellnerin in einem italienischen Restaurant mit einer mickrigen Bezahlung, hat sie beschlossen, Dublin zu erobern.



Top Artikel
Neuere Artikel
Beliebte Artikel dieser Kategorie
&lt&lt Vorherige Seite                    Nächste Seite >>
 

Foto Polen

brandlet_brand_3.jpg